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Katja
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Anzahl der Antworten 46
zuletzt 25. Juli

Jagdgund auslasten

Guten Abend, ich wollte Mal nachhören wie ihr eure Jagdhunde so auslastet? Ich suche einfach noch ein paar neue Ideen. Vielleicht gibt es ja was wo ich noch nicht drauf gekommen bin. Was wir schon machen: Futterbeutel- Suche Wurstwasser -Fährten Impulskontrolle mit dem Futterbeutel Manchmal lassen wir ihn uns gegenseitig suchen. In erster Linie hoffe ich auf einen Ratschlag zum wirklichen Hetzen. Eine Reizangel fällt leider weg. Er hat von schwingenden Gegenständen eher Respekt bis Angst. Ich denke das er Mal beworfen wurde. Zum Hund Podenco Mischling - also ein passionierter Jäger der unfassbar gerne hetzt und Haken schlägt. Er ist in der Impulskontrolle Recht weit, aber nicht 💯 % - was glaube ich auch nicht möglich ist.
 
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Tina
24. Juli 20:27
Ich würde als Jagdhundmischlingsbesitzerin gern die Frage in die Runde werfen, wieso eigentlich jede Jagdsequenz explizit angeboten werden soll? 🤔

Ich denke iwie auch weniger kann mehr sein. Und ihr macht ja schon allerhand gute Sachen.
 
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Katja
24. Juli 20:40
Wirkliches hetzen. Warum da verstehe ich gerade nicht was du damit bezwecken willst. Warum willst du deinem Hund etwas zeigen was er eigentlich nicht tun sollte? Verstehe gerade nicht den Sinn. Ja Podenco sind Jäger und lieben Geschwindigkeit da würde ich aber eher in Richtung Agillity Gehen schnell Bewegung mit Hacken Schlagen ist da doch auch möglich.
Ich wollte ihn an der Reizangel "hetzen" lassen, damit ich es kontrollieren kann wenn er es im Freilauf tut.
Vielleicht habe ich auch einen Denkfehler und bin gerne bereit kritische Meinungen dazu zu hören. Ich habe den Eindruck, das er zum Beispiel nach einem Haken schlagenden Hetzspiel mit seiner "Hundefreundschaft" tagelang davon profitiert weil er entspannter ist. Da aber die treffen Recht selten sind, dachte ich ich kann ihm das über die Reizangel geben und dort dann gleichzeitig Abbruchsignale trainieren um diese dann auch im Freilauf einsetzen zu können.

Ich habe allerdings auch den vorherigen Kommentaren entnommen, dass das eher eine schlechte Idee ist.😅 Ich dachte ich kann ihm so etwas "kontrolliert" geben was er liebt damit er es im Freilauf nicht macht.
 
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Katja
24. Juli 20:42
Ich würde als Jagdhundmischlingsbesitzerin gern die Frage in die Runde werfen, wieso eigentlich jede Jagdsequenz explizit angeboten werden soll? 🤔 Ich denke iwie auch weniger kann mehr sein. Und ihr macht ja schon allerhand gute Sachen.
Ich dachte einfach, dass ich schon viel in Richtung Nase, Konzentration und Impulskontrolle mache, aber das Körperliche zu kurz kommt... Ich lese mich dann noch Mal ein :)
 
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Tina
24. Juli 20:43
Wie genau machst du das?
Ich bin ausgebildete Man/Pet-Trailerin und kann selber Fährten lesen. Das hilft mir die Hunde und Spuren zu lesen.

Bei einem Wildwechsel mit frischen Spuren, dürfen sie den Fährten nachgehen. Es reichen oft 50m.

Der Schutz und die Ruhe der Wildtiere steht aber über der Arbeit. Oft reichen kurze Strecken und wenige Minuten. Natürlich alles an der Schlepp- oder Schweissleine. Wenn möglich verlassen wir nicht die Wege.

Ich hoffe, dass hilft Dir ein wenig?
 
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Katja
24. Juli 20:45
Ich bin ausgebildete Man/Pet-Trailerin und kann selber Fährten lesen. Das hilft mir die Hunde und Spuren zu lesen. Bei einem Wildwechsel mit frischen Spuren, dürfen sie den Fährten nachgehen. Es reichen oft 50m. Der Schutz und die Ruhe der Wildtiere steht aber über der Arbeit. Oft reichen kurze Strecken und wenige Minuten. Natürlich alles an der Schlepp- oder Schweissleine. Wenn möglich verlassen wir nicht die Wege. Ich hoffe, dass hilft Dir ein wenig?
Ja, schade. Da kenne ich mich leider zu wenig aus. Und Wild aufschrecken ausversehen möchte ich nicht.
Meine Trainerin bietet auch Schweißfährten an. Da war ich mir aber unsicher ob ich ihn damit nicht erst Recht auf die Idee bringe 😁
 
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Tina
24. Juli 20:51
Ja, schade. Da kenne ich mich leider zu wenig aus. Und Wild aufschrecken ausversehen möchte ich nicht. Meine Trainerin bietet auch Schweißfährten an. Da war ich mir aber unsicher ob ich ihn damit nicht erst Recht auf die Idee bringe 😁
Das kann leider passieren und dann öffnest Du die Büchse der Pandorra. Ich benutze, dass auch als Belohnung. Zum Beispiel: Abruf von einer Spur und dann Belohung andere Spur folgen. Ich benutze den Jagdtrieb als Mittel. Jagd ist und bleibt leider ein selbstbelohnendes Verhalten und man muss vorsichtig sein. Ich finde Deinen Ansatz aber super.
 
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Sebbi
24. Juli 20:58
👍🏼Meinen Beagle habe ich einfach jagen lassen.👍🏼

Man muss dazu sagen: Der Beagle ist kein klassischer Sichtjäger. Seine gesamte Genetik ist darauf ausgerichtet, eine Spur zu suchen, sie zu finden und ihr mit Spurlaut zu folgen.
Im Freilauf ist es halt wichtig, dass man seinen Hund wirklich lesen kann und weiß, was die Maximaldistanz ist, auf die er noch kontrollierbar ist. Wenn man den Übergang vom Spursuchen zum Spurfolgen verpasst: Tschüss Beagle, ich warte dann mal, bis du fertig bist …

Eigentlich bekommt er das Wild dabei gar nicht zu Gesicht. Er zeigt per Spurlaut lediglich an, wo es ist – im Idealfall treibt er es in die Richtung des Jägers, der wartet, bis es auftaucht….
Naja, den Rest kann man sich denken.

Beim Spazierengehen konnte ich ihn mit absolut nichts begeistern. Lieblingsspielzeug oder Bälle? Keine Chance. Maximal mit Fressbarem konnte man kurz seine Aufmerksamkeit gewinnen. Aber verstecke mal einen Futterbeutel, ohne dass es der Beagle merkt 😂
Da musst man schon ein paar Stunden früher, aber natürlich ohne ihn, los! 🙄

Übrigens: Es kam oft vor, dass Wild in unmittelbarer Nähe unseren Weg kreuzte. Die Hasen hätten direkt vor ihm Samba tanzen können – > er hätte es nie mitbekommen, weil die Nase fest am Boden klebte.

Ich habe mich immer gefragt, was die Viechereien wohl gedacht haben, wenn sie ihn in Action gesehen haben. Panik hat er jedenfalls garantiert nicht vermittelt 🤦‍♂️.

Zuhause war das völlig anders: Sobald die ganzen Reize von draußen weg waren, waren seine Spielsachen sein Ein und Alles. Das einfache Spazierengehen war als Auslastung völlig ausreichend für ihn.
Zuhause hat er oft irgendwelche Tricks gelernt – dank seiner Gier nach Fressbarem war das für ihn ein absolutes Kinderspiel.
 
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Tina
24. Juli 21:09
👍🏼Meinen Beagle habe ich einfach jagen lassen.👍🏼 Man muss dazu sagen: Der Beagle ist kein klassischer Sichtjäger. Seine gesamte Genetik ist darauf ausgerichtet, eine Spur zu suchen, sie zu finden und ihr mit Spurlaut zu folgen. Im Freilauf ist es halt wichtig, dass man seinen Hund wirklich lesen kann und weiß, was die Maximaldistanz ist, auf die er noch kontrollierbar ist. Wenn man den Übergang vom Spursuchen zum Spurfolgen verpasst: Tschüss Beagle, ich warte dann mal, bis du fertig bist … Eigentlich bekommt er das Wild dabei gar nicht zu Gesicht. Er zeigt per Spurlaut lediglich an, wo es ist – im Idealfall treibt er es in die Richtung des Jägers, der wartet, bis es auftaucht…. Naja, den Rest kann man sich denken. Beim Spazierengehen konnte ich ihn mit absolut nichts begeistern. Lieblingsspielzeug oder Bälle? Keine Chance. Maximal mit Fressbarem konnte man kurz seine Aufmerksamkeit gewinnen. Aber verstecke mal einen Futterbeutel, ohne dass es der Beagle merkt 😂 Da musst man schon ein paar Stunden früher, aber natürlich ohne ihn, los! 🙄 Übrigens: Es kam oft vor, dass Wild in unmittelbarer Nähe unseren Weg kreuzte. Die Hasen hätten direkt vor ihm Samba tanzen können – > er hätte es nie mitbekommen, weil die Nase fest am Boden klebte. Ich habe mich immer gefragt, was die Viechereien wohl gedacht haben, wenn sie ihn in Action gesehen haben. Panik hat er jedenfalls garantiert nicht vermittelt 🤦‍♂️. Zuhause war das völlig anders: Sobald die ganzen Reize von draußen weg waren, waren seine Spielsachen sein Ein und Alles. Das einfache Spazierengehen war als Auslastung völlig ausreichend für ihn. Zuhause hat er oft irgendwelche Tricks gelernt – dank seiner Gier nach Fressbarem war das für ihn ein absolutes Kinderspiel.
Ein wunderbarer Beitrag. Vielen Dank dafür. Du hast mir gerade eindickesfettesLächelnbrscherrt.....werBeagleversteht,sollteHumorhaben...sozuschreiben,istechtanstrenge d...
 
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Susi
24. Juli 21:32
👍🏼Meinen Beagle habe ich einfach jagen lassen.👍🏼 Man muss dazu sagen: Der Beagle ist kein klassischer Sichtjäger. Seine gesamte Genetik ist darauf ausgerichtet, eine Spur zu suchen, sie zu finden und ihr mit Spurlaut zu folgen. Im Freilauf ist es halt wichtig, dass man seinen Hund wirklich lesen kann und weiß, was die Maximaldistanz ist, auf die er noch kontrollierbar ist. Wenn man den Übergang vom Spursuchen zum Spurfolgen verpasst: Tschüss Beagle, ich warte dann mal, bis du fertig bist … Eigentlich bekommt er das Wild dabei gar nicht zu Gesicht. Er zeigt per Spurlaut lediglich an, wo es ist – im Idealfall treibt er es in die Richtung des Jägers, der wartet, bis es auftaucht…. Naja, den Rest kann man sich denken. Beim Spazierengehen konnte ich ihn mit absolut nichts begeistern. Lieblingsspielzeug oder Bälle? Keine Chance. Maximal mit Fressbarem konnte man kurz seine Aufmerksamkeit gewinnen. Aber verstecke mal einen Futterbeutel, ohne dass es der Beagle merkt 😂 Da musst man schon ein paar Stunden früher, aber natürlich ohne ihn, los! 🙄 Übrigens: Es kam oft vor, dass Wild in unmittelbarer Nähe unseren Weg kreuzte. Die Hasen hätten direkt vor ihm Samba tanzen können – > er hätte es nie mitbekommen, weil die Nase fest am Boden klebte. Ich habe mich immer gefragt, was die Viechereien wohl gedacht haben, wenn sie ihn in Action gesehen haben. Panik hat er jedenfalls garantiert nicht vermittelt 🤦‍♂️. Zuhause war das völlig anders: Sobald die ganzen Reize von draußen weg waren, waren seine Spielsachen sein Ein und Alles. Das einfache Spazierengehen war als Auslastung völlig ausreichend für ihn. Zuhause hat er oft irgendwelche Tricks gelernt – dank seiner Gier nach Fressbarem war das für ihn ein absolutes Kinderspiel.
So ähnlich ist es mit unserem BGS-Beagle-Mischling auch! Hasen, Füchse, bleibt alles unbemerkt, weil er nach Mäusen schnüffelt und buddelt 😂
Und Wild jagen hat er auch bei Zeiten wieder gelassen. Er guckt lieber.
Ich lasse ihn oft bei mir sitzen und werfe so weit wie möglich Leckerlies ins hohe Gras oder ins Waldlaub und er muss sie dann auf meinen Befehl hin erschnüffeln, das lastet ihn kopftechnisch wirklich gut aus. Für die körperliche Auslastung rennt er zwischen meinen Kindern und mir auf Abruf hin und her und bekommt dann immer jeweils ein Leckerli. Oder er jagt Äpfel, die bereits auf der Wiese lagen, damit jagen wir ihn auch hin und her, sonst rennt nie 😅 versehentlich hatte er mal meine Schwester mit Spurlaut „gefunden“, daher denke ich, er hätte auch daran Spaß.
Und schwimmen gefällt ihm, da holt er paar mal das Stöckchen, was ihn an Land nicht so gefällt.
Ansonsten wie hier schon geschrieben wurde: immer Nase an Boden und schnüffeln lassen, zum joggen und zügig vorankommen ist er jedenfalls ungeeignet 😂🙈
 
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Sylvia
24. Juli 21:34
Vielleicht ist das Buch „Wege zur Freundschaft“ v. Ulli Reichmann was für euch. Hier gibt es auch einen Thread dazu. Seitdem ich so das Jagdverhalten meines Hundes akzeptiere, geht es uns prima und es macht wirklich Freude.