Beim normalen Spaziergang 3 Meter. Beim letzten Leinenführigkeitstraining waren es 5 Meter.
An einer längeren Leine kann ich Nero nicht mehr halten, wenn er durchstartet.
Beim letzten Trainingsansatz hatte er ja schon recht viel Bewegungsspielraum.
Das war ja so: Hund geht hinter einem, wenn er aufholt auf meine Seite Marker ich und lasse ein Leckerli fallen. Ich gehe weiter während er das Leckerli sucht und frisst und er kommt dann wieder angelaufen, sobald er auf meiner Höhe ist Marker, Leckerli. So hat er immer, je nachdem wie schnell er gefunden hat, 3 bis 5 Meter hinter mir Spielraum gehabt.
Das hat ihm anfangs auch viel Spaß gemacht.
Wie ist er denn drauf in einem fremden neuen Gebiet, ist die Dynamik da auch so groß? Wenn nicht, ist er auf jeden Fall auch territorial motiviert.
Leckt er an Grashalmen?
Und wenn ihr total entlegen lauft wo sicher tagelang kein Hund war, schnüffelt er dort genauso?
Findet er Wildspuren spannend?
Das ist aus zwei Gründen wichtig, zum einen, weil du daraus Beschäftigungen, die er klasse findet ableiten kannst, zum anderen, weil du dann sein Interesse teilen kannst und er merken könnte, dass du auch Ahnung hast und seine Fähigkeiten schätzt, dass ihr ein bisschen zueinander findet. Ich mache zB. was Verrücktes aber Wirkungsvolles beim Gasthund (und bei Pepe auch, aber aus anderen Gründen), ich lobe ihn wenn er markiert und wenn er gar scharrt, preise ich ihn als Superhelden und größten und stärksten Hund auf der Welt. Dann freut er sich immer, dass ich auch weiß was abgeht!😄
Ich glaube, im Moment denkt dein Hund, dass du einfach nur eine nervige Spaßbremse bist, die keine Ahnung hat von nichts und mit der nichts anzufangen ist.