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Julia 🐾Nero
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heute 10:22

"Gewöhnungseffekt" im Training?

Hallo ihr Lieben, Ein Thema das mich gerade akut wieder zur Verzweiflung bringt, sich aber seit ich Nero habe durchzieht. Wenn wir einen neuen Trainingsansatz probieren läuft es in der Regel so ab: Er versteht es relativ schnell (nicht Einstein schnell, aber doch zügig), dann erfolgt eine steile Lernkurve, in der das trainierte Verhalten immer besser ausgeführt wird und dann, für mich aus unerklärlichen Gründen, wachen wir eines Tages auf und er führt das Verhalten nicht mehr aus. Und es wird dann auch nicht mehr besser. Meine laienhafte, naive Vorstellung von Training ist, dass der Hund es mit der Zeit immer besser kann, es ihm immer leichter fällt und zum Normalzustand wird. Bei uns ist es genau anders rum. Am Anfang lernen und bemühen und wenn man das Gefühl hat er kann es, macht er nicht mehr mit. Hat jemand mit soetwas Erfahrung? Ist es eine Art Gewöhnung? Ich gehe schon davon aus, dass es an mir liegt. Allerdings scheint es kein Verständnisproblem zu sein. Zur Veranschaulichung, aktuell ist es wieder die Leinenführigkeit (tritt aber auch bei anderen Problemen wie Rückruf genauso auf). Wir haben jetzt zum dritten Mal mit einem Trainer versucht diese aufzubauen. Mit allen drei Methoden und Trainern lief es gleich ab. Relativ schnell verstehen was man will, immer besser werden und dann plötzlich einfach nicht mehr mitmachen. Zu dem Wort "Gewöhnung" würde mir noch "Abnutzung" einfallen, also das die Signale (sowohl positive als auch negative) ihre Wirkung verlieren und er anfängt sie völlig zu ignorieren, während er am Anfang noch beeindruckt ist. Aber das ist meine subjektive Interpretation und beide Begriffe passen auch nicht sonderlich gut. Ich bin ratlos. Diesmal schien es so vielversprechend zu sein 😞...
 
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Julia 🐾Nero
13. Juni 19:22
Vielleicht ist das die Wurzel des Problems? Mit welchen Alter hast du Nero bekommen?
Er war knapp 2 Jahre alt.
 
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Tina
13. Juni 19:23
Ich will nicht raten was du implizierst, also sei bitte direkt und hau raus 😅.
Gerne. Ich glaube nicht, dass du ein "Trainingsproblem" hast. Du bist extrem motiviert und Du reflektierst über Dein eigenes Verhalten. Sehr selten bei Hundebesitzern. Die Schuld liegt nicht bei Dir. Du brauchst nur einen Trainer, der/die sich echt mit der Rasse auskennt. Im Moment "übertrainierst" Du. Mach eine Pause, orientiere Dich neu. Mit großen Respekt vor Dir und Deiner Arbeit.n
 
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Moni
13. Juni 19:23
Hm ich würde nicht sagen, dass er mir je die Führung wirklich überlassen hat. Er hat sich aber verbal und körpersprachlich korrigieren lassen. Wenn wir einen neuen Trainingsansatz probieren ist er auch sehr fein, da braucht es nicht viel Druck. Aber wenn seine Mitarbeit erst mal weg ist, dann beeindruckt ihn meine Korrektur nicht.
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass dies euer Grundproblem ist.
Deshalb ist dann dein Trainingseffekt futsch.
Dein Hund muss dich für voll nehmen, in jeder Situation.

Auf Anhieb fällt mir da nur Bernhard Kainz ein, der dir helfen kann.
Es gibt bestimmt noch andere die nach dem Grundprinzip lehren aber ich kenne keine.
Der ist nur leider in Österreich.

https://hundeschweiger.at/
 
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Svenja
13. Juni 19:25
Was darauf hindeuten könnte, dass er territorial motiviert ist ist, dass er die ersten 4 bis 5 Wochen in der neuen Umgebung hier keine Hunde angepöbelt hat. Er lief auch relativ ok an der Leine, das war sogar vor dem neuen Leinenführigkeitstraining fällt mir auf. Er hat inzwischen auch aufgehört sich im Garten zu lösen (das hat er anfangs gemacht) und markiert draußen fleißig. Ich war überglücklich und habe ihm immer lange Leine gelassen, wenn wir mit Abstand an Hunden vorbeigingen und habe ihn für die gute Entscheidung gelobt. Dann fing es langsam aber sicher wieder an. Ja er schleckt alles ab, für einen intakten Rüden ist das denke ich durchaus normal. Er leidet aber nicht besonders bei läufigen Hündinnen. Interesse an den Spuren ist da, keine Frage. Jagdlich ist er stark interessiert. Im Wohngebiet ist er immer ruhiger, als im Feld oder Wald. Er hat früher auch nur auf Sicht gehetzt und jetzt geht er auf Spuren. Das erste mal als er bei einer Wildspur abgehauen ist habe ich überhaupt nicht damit gerechnet, weil er bis dahin nur auf visuelle Bewegungsreize angesprochen hat.
Ich glaube, es geht, wie Tina angesprochen hat, um wirkliche Bedürfnisbefriedigung und einen Umgang mit ihm, den er ernst nehmen kann. Und das ist überhaupt nicht böse gemeint, aber ich lese raus, dass du wirklich möchtest, dass man dir ehrlich schreibt, was man denkt.
Er ist zu sehr im Außen, weil im Innen zu wenig ist von dem, was er braucht. Und weil er ist, wer er ist, und das auch weiß, tut er, was er will.
 
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Alois
13. Juni 19:44
Er war knapp 2 Jahre alt.
Es gibt Hunde die kann man nicht nur mit positiver Verstärkung erziehen😕
Denen muss man auch ab und zu was entgegen setzten, um sie zu beeindrucken!
Geschieht dies nicht, übernimmt der Hund die Führung und agiert dementsprechend 😕
 
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Tina
13. Juni 19:56
Es gibt Hunde die kann man nicht nur mit positiver Verstärkung erziehen😕 Denen muss man auch ab und zu was entgegen setzten, um sie zu beeindrucken! Geschieht dies nicht, übernimmt der Hund die Führung und agiert dementsprechend 😕
Also negative Verstärkung, um den Hund zu beeindrucken? An sich finde ich das gut, aber das so in einem Forum zu posten ist gefährlich. Führung ..Wie erreicht man Führung. Gelebte Führung bei Anfängern, ist Domininzgehabe ohne Sinn und d Verstand.
 
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Ilona
13. Juni 19:57
Es gibt Hunde die kann man nicht nur mit positiver Verstärkung erziehen😕 Denen muss man auch ab und zu was entgegen setzten, um sie zu beeindrucken! Geschieht dies nicht, übernimmt der Hund die Führung und agiert dementsprechend 😕
Dem widerspricht der neuste wissenschaftliche Stand. Jeder Hund ust positiv trainierbar. D h nicht, das keine Grenzen gesetzt werden oder nur Kekse geschmissen werden.
 
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Alois
13. Juni 19:59
Dem widerspricht der neuste wissenschaftliche Stand. Jeder Hund ust positiv trainierbar. D h nicht, das keine Grenzen gesetzt werden oder nur Kekse geschmissen werden.
Demnach ist Thomas Baumann absolut fehlgeleitet 😊
 
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Tina
13. Juni 20:06
Demnach ist Thomas Baumann absolut fehlgeleitet 😊
Möglicherweise.
 
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Tina
13. Juni 20:11
Es gibt Hunde die kann man nicht nur mit positiver Verstärkung erziehen😕 Denen muss man auch ab und zu was entgegen setzten, um sie zu beeindrucken! Geschieht dies nicht, übernimmt der Hund die Führung und agiert dementsprechend 😕
Dann probier das mal bei deprivierten, ängstlichen Hund