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Jacklin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 78
zuletzt 22. Juli

Border Collie-Mix dreht bei Besuch durch

Guten Tag, wir haben seit 6 Monaten einen border Collie Mischling. Er ist 2 Jahre alt und hat folgendes Problem: Er hat seit Tag 1 bei uns das Haus erobert… Er bellt sobald es klingelt, sobald die Haustür aufgeht stürmt er hin und schnappt nach dem Besuch ist überhaupt nicht mehr zu bremsen geht in dieser Situation auch nicht mehr auf sein Platz, er bellt Menschen an (Hunde komischerweise liebt er) Nur wenn eine fremde Person ihn ein leckerlie gibt beruhigt er sich und fremde Menschen geht nur außerhalb der Wohnung vorzustellen weil er in der Wohnung direkt durchdreht…. Wir hatten Besuch von einer hundetrainerin allerdings hat uns das echt überhaupt nicht weiter geholfen. Wir sollten lernen das er auf sein Platz bleibt ihn anleinen in der Wohnung oder in einer Box sperren. Zudem keine Wurf Spiele mehr also kein Ball holen keine Stöckchen Spiele usw…. Unsere Meinung zu dem ist nicht so positiv da wir unseren Hund ungern anleinen wollen in der Wohnung geschweige den einsperren. Außerdem ist er super verspielt und liebt es Stöckchen usw zu bringen. Hat wer Tipps oder andere Lösungen wie wir dieses Verhalten verbessern können ?
 
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Tina
22. Juli 09:57
..danke Dir.. ja ..Du hast vieles übersehen..
Nun habe ich mir das Video auch mal angeguckt. Ich finde den Ansatz der Idee vollkommen richtig.

Die Umsetzung im Video überzeugt mich jedoch nicht so ganz. Der Hund rennt bei "Ja" und nicht bei "Lauf" los. Der Hund lässt das Spielzeug fallen und erst danach sagst du "Aus". Ich möchte dir nicht auf die Füße treten, nur ne ehrliche konstruktive Kritik äußern. ✌️
 
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Andreas
22. Juli 10:12
Nun habe ich mir das Video auch mal angeguckt. Ich finde den Ansatz der Idee vollkommen richtig. Die Umsetzung im Video überzeugt mich jedoch nicht so ganz. Der Hund rennt bei "Ja" und nicht bei "Lauf" los. Der Hund lässt das Spielzeug fallen und erst danach sagst du "Aus". Ich möchte dir nicht auf die Füße treten, nur ne ehrliche konstruktive Kritik äußern. ✌️
Danke Dir ..Ja.. Du hast vollkommen Recht..

eigentlich hätte ich mir jedes Wort sparen können, wie ich kurz erläuterte.. Die von Dir beschriebenen Punkte beherrscht Rocky allerdings perfekt..
Ich wollte auch nur klar machen, dass.. wie Du korrekt schreibst und beobachtet hast.. Ballwerfen nicht stupide sein muss..
 
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Carola
22. Juli 10:14
Ich finde die Diskussion hier langsam müßig denn die TE scheint sich nicht weiter für die Antworten zu interessieren.
Ich finde es nur immer wieder traurig dass diese wundervollen Border Collies in falsche Hände geraten um dann irgendwann völlig verhaltensgestört zu enden.
Es sind nun mal keine einfachen Familienhunde die so mitlaufen sondern sie brauchen artgerechte Auslastung, Führung, Sicherheit und ausreichend Ruhe.
Ein wenig Erfahrung mit Border Collies habe ich denn ich hatte 15 Jahre lang einen! Der kam auch völlig verstört bei mir an weil er einfach in falschen-nicht schlechten- Händen war.
Mit der entsprechenden Arbeit, dementsprechenden Training und vernünftiger geistiger Auslastung wurde es ein wirklich toller Hund. Viele Leute waren davon fasziniert wie gut dieser Hund mit arbeitete aber ich riet fast jedem ab sich einen Border Collie zu holen.
 
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Bianca
22. Juli 10:14
Unser hat ne Box .
Zu Anfang kam er rein, Tür zu.
Das dauerte nicht lange, ging er rein, Tür kann aufbleiben.
Mittlerweile geht er entweder auf die Decke oder in die Box.
Aber eben eins von beiden.
Deckentraining gabs von Anfang an. Und ja es gab am Anfang auch hier und da ein donnerwetter, wenn er ohne Aufforderung vom Platz ging.
Fazit. Egal wohin wir gehen, habe immer ne kleine Decke mit und er weiss genau, hier ist dann jetzt mein Platz.
Die Box ist mittlerweile einfach nur sein saveplace. Ist nur zu, wenn wir Besuch haben, die wirklich Angst haben, vor Hunden.
Jetzt braucht es kein donnerwetter mehr. Auf die Decke und bleib, ist alles was ich sagen muss.
Vllt, solltet ihr überlegen, es doch mal mit ner Hausleine zu probieren. Ohne klare Regeln, wird er weiterhin machen was er will.
Leckerli vom Besuch gibt's bei uns nicht.
Nur Oma darf das, aber Oma ist kein Besuch in dem Sinne.🤣
Euer Hund soll ja nicjt bis an sein Lebensende an die Leine, er soll aber lernen, das es Grenzen gibt. Und so schnell wie die aufspringen und an der Tür sind, so schnell kann man gar nicht immer reagieren.
Auch habe ich unseren Besuch angewiesen, den Hund zu ignorieren und nicht zu begrüßen.
Strategisch den Platz so auswählen, das er nicht in Flur und zur Haustür blicken kann.
 
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Hanna
22. Juli 10:14
Mein Hund hatte es ähnlich im Büro. Wir haben hier Glastüren und jedesmal, wenn jemand an meinem Büro vorbei gelaufen ist, ist er aufgesprungen und hat gebellt.

Ich habe es tatsächlich so gemacht, dass ich ihn an das Tischbein, welches am weitesten von der Tür weg ist, angeleint habe. Da habe ich mehr Kontrolle über ihn, weil er nah bei mir ist und er kann nicht direkt an die Tür rennen.
Ich hatte seine Leine am Anfang sogar ziemlich kurz, dass er sich nur von mir, zu seiner Decke, zu seinem Wassernapf bewegen und sich gemütlich umdrehen und hinlegen konnte.

Am Anfang hat er dann neben mir noch immer gebellt, da habe ich dann aber mit Ablenkung und positivem Feedback gearbeitet (geht halt nur in der akuten Sekunde, keine 3 Sekunden später, deswegen an der kurzen Leine direkt neben mir am Tischbein).
Heißt, wenn jemand vorbei gelaufen ist und er gebellt hat, habe ich ihn zu seiner Decke geschickt (oder wenn er im Tunnelblick war, habe ich ihn auf seine Decke getragen) und habe ihn sitzen lassen, hinlegen lassen, Pfötchen geben lassen usw. Wenn jemand an der Tür vorbei gelaufen ist und er nicht gebellt hat, habe ich ihn sofort gelobt und ihm ein Leckerli gegeben.
Mit der Zeit hat er immer weniger bis gar nicht mehr gebellt.

Dann habe ich, nach etwa 3 Wochen Training, die Leine eine Stufe länger gemacht. Da hat es dann auf anhieb geklappt, wenn das bei euch aber nicht klappt, die Leine für einige Trainingseinheiten doch wieder kürzer machen und nach ein paar Tagen, wenn bei der kurzen Leine alles reibungslos klappt, wieder die Leine etwas länger lassen.

Ich habe meinen Hund auch jetzt noch im Büro an der Leine auf der längsten Stuf am Tischbein fest, weil wir mit dem Training noch nicht ganz fertig sind, er hat aber seit bestimmt 3-4 Wochen gar nicht mehr gebellt oder Wache gehalten, selbst wenn jemand in das Büro reingekommen ist.

Als nächsten Schritt werde ich ihn an der langen Leine an das Tischbein binden, welches näher an der Tür ist und wenn das reibungslos klappt, werde ich seine Leine erstmal noch dran lassen, ihn aber nicht mehr fest binden, heißt er kann frei in meinem Büro rum laufen, ich habe aber noch die Leine an ihm, damit ich schneller reagieren kann, falls ich muss.
Sollte ich merken, dass er sich dann aber vermehrt an der Tür aufhält und dabei angespannt ist, weil er denkt, dass er wieder Wache halten muss, kommt er wieder an das Tischbein.

Die Leine wird mein Hund aber im Büro wohl immer anbehalten, weil es immer passieren kann, dass jemand die Tür meines Büros öffnet, niemand aufmerksam/schnell genug ist und der kleine Racker durch das Büro rennt (er würde eh nur bis zu den nächsten Kollegen, die ihm Aufmerksamkeit schenken, rennen, aber er soll hier ja auch niemanden nerven 😆).

Und jedesmal, wenn er in einer Situation besser reagiert, als sonst (also wenn ihr ihn an seiner Decke angeleint habt und er normalerweise aufspringt, in die Leine reingeht und ununterbrochen bellt und dann aber mal nur aufspringt und nur etwas bellt), loben (ohne Leckerli! Nur verbal und vielleicht kurzem, beruhigendem Körperkontakt) und wenn er dann genau so reagiert, wie du das möchtest, also das er nicht bellt, dann gaaanz viel loben und ein Leckerli geben.
 
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Aga
22. Juli 10:20
Ich denke du solltest dein Mindset bezüglich des Hundes überdenken, da ich denke die Trainerin hatte durchaus gute Ideen. Warum darf der Hund in völlig unkontrollierten/brenzligen Situationen nicht angeleint sein? Warum muss dein Hund unbedingt Stöcken/Ball spielen? Um einem Hund Grenzen zu setzen und zu erziehen, reichen nicht Lob und Kekse aus. Auch etwas wie eine Begrenzung, sei es durch Körpersprache oder halt die Leine, ist auch wichtig und gehört auch dazu. Zum Thema Wurfspiele sehe ich das so, dass ich von stupiden Herumgewerfe bzw sinnfreien Dauerapportieren auch nichts (mehr) halte. Hab mittlerweile so viele getroffen, die das so machen und behaupten der Hund braucht das so, da er sonst nicht ausgelastet sei und ich war früher selbst von genau dieser Sorte. Mittlerweile bin ich mir bewusst darüber, dass man sich - weil man denkt man spielt so toll mit seinem Hund - von Beginn an nen totalen Balljunkie ran ziehen kann, was ich dann hatte. Mit Spaß und einem schönen gemeinsamen Spiel hatte das dann nicht mehr viel zu tun. Mit Charly war es mein erster Hund, mit dem ich das so gar nicht erst begonnen habe und was soll ich sagen - es fiel mir auch erst schwer und ich musste an meinem Mindset arbeiten. Aber es läuft, Charly hat nicht den Eindruck von Unterforderung oder fehlender Auslastung gezeigt, weil der Ball oder Stock als Wurfspiel fehlt. Es gibt viele andere Dinge die man mit seinem Hund machen kann. (man kann sich z. B. auch auf Kommando etwas bringen lassen, auch ohne es zu werfen) Erst mit der Zeit nach und nach bauen wir ein möglichst sauberes Dummytraining auf, was ihr auch super Spaß macht. Ich denke aus der bisherigen Eigenbeobachtung: wenn ein Hund von Beginn an gar nicht erst mit stupiden Wurfspielen konfrontiert wird, dann vermisst er diese auch nicht bzw fehlt es ihm nicht.
Wir bauen den Ball zum Beispiel beim Dummytraining ein, wenn du das auch machst. Ich nutze den als Belohnung für den Sitzpfiff aus dem Lauf, Amira ist draußen nicht sehr futtergeil, damit aufgebaut hat es bei ihr nicht gut funktioniert, meine Dummyhundeschule hat einen Vortrag gemacht es mit Ball aufzubauen, siehe da dafür setzt sie sich weil sie Belohnung einfach stärker ist. Den Kommpfiff kann ich damit auch stärken wenn ich den Ball vorher ins Gras werfe und dann suchen lasse, ist für sie mehr Wert wie Futter ins Gras zu schmeißen, ich kann auch den kleinen Suchenpfiff damit trainieren auch wenn ich auch Pocket Dummys verwende. Amira zergelt nicht und warum soll ich dann eine Belohnung mit so einer hohen Wertigkeit nicht fürs Training nutzen. Von der Wurfstange habe ich auch Abstand genommen aus gesundheitlichen Gründen, ich will die Gelenke nicht kaputt machen. Ich will sagen, man kann mehr machen wie nur stupide werfen aber das mache ich durchaus auch mal. Ich finde unsere Bindung hat es nur gestärkt, irgendwie muss ich ja spielen wenn der Hund nicht gern zergelt als Belohnung.
 
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Anne
22. Juli 10:23
Ich finde die Diskussion hier langsam müßig denn die TE scheint sich nicht weiter für die Antworten zu interessieren. Ich finde es nur immer wieder traurig dass diese wundervollen Border Collies in falsche Hände geraten um dann irgendwann völlig verhaltensgestört zu enden. Es sind nun mal keine einfachen Familienhunde die so mitlaufen sondern sie brauchen artgerechte Auslastung, Führung, Sicherheit und ausreichend Ruhe. Ein wenig Erfahrung mit Border Collies habe ich denn ich hatte 15 Jahre lang einen! Der kam auch völlig verstört bei mir an weil er einfach in falschen-nicht schlechten- Händen war. Mit der entsprechenden Arbeit, dementsprechenden Training und vernünftiger geistiger Auslastung wurde es ein wirklich toller Hund. Viele Leute waren davon fasziniert wie gut dieser Hund mit arbeitete aber ich riet fast jedem ab sich einen Border Collie zu holen.
Ja, genau. Was ist eigentlich mit der TE? Wäre schön wenn sie sich selbst auch an der Diskussion beteiligen würde. Iwie komisch... alles nur Fake?
 
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Aga
22. Juli 10:26
🤔 Also ich habe mir das Video angeschaut🤔 Du wirfst - Er bringt. Habe ich da was übersehen?🧐
Ja der Hund rennt 2-3 mal, gibt aber auf das Kommando „Aus“ sofort ab und akzeptiert auch das Ende, super für die Frustrationstoleranz. Aber ich lasse das Thema hier jetzt auch sein, hab den Zusammenhang zur Tür und Besuch nicht ganz verstanden, deshalb hatte ich damit nur angefangen, wollte dazu keine Diskussion eröffnen.
 
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Anna
22. Juli 10:26
naja sie hat das Thema erst vor 12 Stunden angelegt, muss ja net permanent auf Dogorama hängen. vllt schaut sie einfach nur gelegentlich rein 😉
 
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Maike
22. Juli 10:28
Bei Maru war das auch so. Es klingelt und er rennt bellend zur Tür. Wir schicken ihn immer wenn es klingelt auf seinen Platz und da muss er dann erstmal bleiben. Am Anfang des Trainings haben wir immer wieder per Smartphone geklingelt und Besuch kommen lassen etc. Jetzt rennt er zwar erstmal bellend zur Tür, aber er wird von uns direkt abgebochen und zurück ins Wohnzimmer geschickt. Außerdem darf er bei uns nicht im Flur liegen, um Wache zu halten. Für uns klappt das so gut. Er wird natürlich von uns belohnt, wenn er auf seinem Platz bleibt.