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Jacklin
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Anzahl der Antworten 78
zuletzt 22. Juli

Border Collie-Mix dreht bei Besuch durch

Guten Tag, wir haben seit 6 Monaten einen border Collie Mischling. Er ist 2 Jahre alt und hat folgendes Problem: Er hat seit Tag 1 bei uns das Haus erobert… Er bellt sobald es klingelt, sobald die Haustür aufgeht stürmt er hin und schnappt nach dem Besuch ist überhaupt nicht mehr zu bremsen geht in dieser Situation auch nicht mehr auf sein Platz, er bellt Menschen an (Hunde komischerweise liebt er) Nur wenn eine fremde Person ihn ein leckerlie gibt beruhigt er sich und fremde Menschen geht nur außerhalb der Wohnung vorzustellen weil er in der Wohnung direkt durchdreht…. Wir hatten Besuch von einer hundetrainerin allerdings hat uns das echt überhaupt nicht weiter geholfen. Wir sollten lernen das er auf sein Platz bleibt ihn anleinen in der Wohnung oder in einer Box sperren. Zudem keine Wurf Spiele mehr also kein Ball holen keine Stöckchen Spiele usw…. Unsere Meinung zu dem ist nicht so positiv da wir unseren Hund ungern anleinen wollen in der Wohnung geschweige den einsperren. Außerdem ist er super verspielt und liebt es Stöckchen usw zu bringen. Hat wer Tipps oder andere Lösungen wie wir dieses Verhalten verbessern können ?
 
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Sebbi
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22. Juli 06:52
Hi,
Respekt gebührt dir für deine Ehrlichkeit. Vermutlich wird dir meine Einschätzung dazu nicht gefallen, aber da du mit der Gesamtsituation unzufrieden bist und diese gerne ändern möchtest, sind klare Worte einfach notwendig.

Jemand muss euch mal die Augen öffnen und euch aus eurer „Schöne Welt Blase“ herausholen! Das was du beschreibst, ist der Klassiker, den Anfänger immer wieder aufs Neue begehen.

Ihr holt euch ein Familienmitglied, integriert es in euren Verbund und verwechselt Hund mit Mensch. Genau dadurch schafft ihr diese chaotischen Zustände, mit welchen ihr eigentlich gar nicht zufrieden seid, aber ändern wollt ihr letztendlich auch nichts. Ihr verwechselt verlässliche Führung und Struktur leider völlig mit Freiheitsentzug. Ein zwei Jahre alter Hütehund Mix ist kein Kind, dem man einen Gefallen tut, wenn man ihm im Haus die narrenfreie Zone überlässt.

Weil bei euch niemand klar die Regie übernimmt, springt der Hund zwangsläufig in die Lücke. Das hat nichts mit Bosheit zu tun, er versucht schlicht, die Kontrolle über die Situation zu bekommen. Das gibt ihm zwar ein Mindestmaß an vermeintlicher Sicherheit, bedeutet für ihn aber in erster Linie gigantischen, dauerhaften Stress.
Das Ergebnis seht ihr an der Haustür: Er bewacht euer Territorium, bestimmt, wer reinkommt, und maßregelt Besuch mittlerweile bereits durch Schnappen.

Eines muss euch klar sein: Schnappen ist erst der Anfang. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Hund hier einmal resoluter durchgreift und richtig zubeißt. Wie es danach weitergeht, kann man nur vermuten, auf jeden Fall nicht positiv für den Hund!

Schaut euch doch mal an, was ihr durch euer aktuelles Handeln eigentlich bewirkt:

- Indem ihr ihn frei im Haus flitzen lasst, schenkt ihr ihm keine Freiheit, sondern ladet ihm die volle Verantwortung auf, das Haus zu bewachen und Entscheidungen zu treffen.

- Indem ihr weiter Wurfspiele und Stöckchenspiele macht, lastet ihr ihn nicht mental aus, sondern pumpt ihn mit Adrenalin und Stresshormonen voll. Das Hirn brennt durch und an der Tür fehlt ihm anschließend jegliche Impulskontrolle.

- Indem ihr den Besuch Leckerlis füttern lasst, löst ihr nicht sein Problem, sondern bringt ihn in einen massiven inneren Konflikt zwischen Futtergier und Unsicherheit oder Kontrollzwang.

Das Traurige daran ist:
Ihr hattet bereits eine Trainerin da, die euch exakt die richtigen Ratschläge gegeben hat, von der Hausleine über den Ruheort bis hin zum Stopp der Wurfspiele. Ihr werft die Lösung aber über Bord, weil sie nicht in euer romantisches Wunschbild von Hundehaltung passt.

Der aktuelle Zustand, der bei euch herrscht, ist das Produkt eures Fehlverhaltens und eurer Fehlinterpretation.

Entweder ihr übernehmt jetzt die Verantwortung für den jungen Kerl, oder ihr lasst es sein und gebt ihn in fürsorgliche und verantwortungsbewusste Hände ab.

So wie es aktuell ist, schadet ihr dem Hund mehr, als ihr ihm wirklich Gutes tut.
Solange ihr ihm nicht die Verantwortung abnehmt und klare Grenzen setzt, wird sich an diesem gefährlichen Verhalten absolut gar nichts ändern.
 
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Olli
21. Juli 22:15
Da steht ihr euch wohl selber im Weg.

Wir wollt ihr ihn den daran hindern, auf die Menschen 'zuzugehen', wenn ihr ihn nicht anleinen wollt?

D.h. ja nicht,.dass er dauerhaft angeleint sein muss, sondern nur, damit er lernt, dass er z.B. auf seinen Platz gehen - und auch dort bleiben soll, wenn ihr das wollt.
 
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Jasmin
21. Juli 23:45
Ihr müsst leider darauf hören was die Trainerin sagt .
Er scheint territorial zu sein und denkt euer Haus gehört ihm.
Das muss unterbunden werden .
Wenn ihr ein Körbchen habt sobald es klingelt ins Körbchen schicken anleinen und wenn möglich da festbinden ,wenn er bellt bellen lassen .
Erst wenn er sich beruhigt hat darf er abgemacht werden .
Und niemals soll der Besuch ihm ein Leckerlie geben .
Damit belohnt man das Verhalten und der Hund denkt es ist richtig was er tut
 
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Melina
22. Juli 00:02
Hallo hab auch ein Hund und sie ist 3 Jahre alt und bei uns ist es auch so wir haben es immer so gemacht wenn Leute im Treppen Haus sind und sie bellt geht sie immer ins Bad und macht kurz Tür zu damit sie sich beruhigt und weis das sie nicht bellen soll und manchmal geht sie da sogar vom selbst rein oder wenn sie bellt sagen wir ein Wort wie „Schluss“ damit sie weis das sie aufhören sollen und wenn Freunde oder so zu mir kommt bellt sie auch beim 5 mal sehen hört sie erst auf und selbst wenn die Person ihr Leckerlie gibt hört sie auch aber dann wenn die Person aufsteht geht’s wieder los…
 
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Tina
22. Juli 03:37
Für mich liest sich der Text ganz furchtbar. Es hört sich so an, als dürfte der Hund seit 6 Monaten machen was er will. Vielleicht geht es aber nur mir so.....
 
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Aga
22. Juli 04:29
Also Box finde ich nicht gut, das Ball spielen komplett sein zu lassen finde ich auch nicht unbedingt nötig, meine ist auch n Balljunkie. Wir hatten das Verhalten nur bei meiner Mutter, da sie als Welpe ungefragt Leckerlies mitgebracht und gegeben hat, bei ihr ist Amira dann auch immer ausgerastet. Alle anderen Besucher werden in Ruhe gelassen, sie kommt zwar mit zur Tür aber in Ruhe, springt und bellt nicht und lässt dann auch ab. Bei meiner Mutter gilt ein striktes Fütterungsverbot und wenn wir Kaffee trinken liegt die Decke in meiner Nähe und es gibt ein Deckentraining während dem Besuch, so haben wir es langsam in den Griff gekriegt. In die Box sperren da halte ich nichts von aber zur Not mal anleinen an der Decke würde ich machen wenn’s nicht anders geht, aber halt versuchen das Deckentraining sauberer hinzukriegen.
 
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Ingo
22. Juli 05:11
Wenn es schon so weit ist, dann wird es länger dauern, bis es Erfolge gibt. Einer von euch muss lernen, euren Hund generell zu führen. Sonst wird er weiter zur Dominanz neigen und euren Haushalt managen wollen.
 
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Katja
22. Juli 05:22
Ich würde zusätzlich noch intensives Klingeltraining machen. Also immer und immer wieder klingeln und trainieren das er dann auf den Platz geht. Erstmal ohne das überhaupt wirklich jemand kommt.
 
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Ingo
22. Juli 05:30
Ich würde zusätzlich noch intensives Klingeltraining machen. Also immer und immer wieder klingeln und trainieren das er dann auf den Platz geht. Erstmal ohne das überhaupt wirklich jemand kommt.
Die Klingel könnte man mit dem Smartphone abspielen. Eine kurze Hausleine und Maulkorb kann auch hilfreich sein.
 
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Maria
22. Juli 05:37
Also Box finde ich nicht gut, das Ball spielen komplett sein zu lassen finde ich auch nicht unbedingt nötig, meine ist auch n Balljunkie. Wir hatten das Verhalten nur bei meiner Mutter, da sie als Welpe ungefragt Leckerlies mitgebracht und gegeben hat, bei ihr ist Amira dann auch immer ausgerastet. Alle anderen Besucher werden in Ruhe gelassen, sie kommt zwar mit zur Tür aber in Ruhe, springt und bellt nicht und lässt dann auch ab. Bei meiner Mutter gilt ein striktes Fütterungsverbot und wenn wir Kaffee trinken liegt die Decke in meiner Nähe und es gibt ein Deckentraining während dem Besuch, so haben wir es langsam in den Griff gekriegt. In die Box sperren da halte ich nichts von aber zur Not mal anleinen an der Decke würde ich machen wenn’s nicht anders geht, aber halt versuchen das Deckentraining sauberer hinzukriegen.
Find ich nicht gut. Wenn der Hund eh schon unkontrolliert alles macht, was er will, wird es durch ein ungeregeltes Ballspiel sicher nicht besser. Wenn dann halt mit Regeln (nicht ohne Aufforderung losrennen) und einem klaren Anfang und Ende.
 
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Aga
22. Juli 05:48
Find ich nicht gut. Wenn der Hund eh schon unkontrolliert alles macht, was er will, wird es durch ein ungeregeltes Ballspiel sicher nicht besser. Wenn dann halt mit Regeln (nicht ohne Aufforderung losrennen) und einem klaren Anfang und Ende.
Ich habe beim Dummytraining sehr viele Regeln, beim Ball gibt es auch Impulskontrollübungen wo sie erst nach einem ok suchen oder hinter darf, aber als Belohnung darf sie ihn auch mal aus der Luft fangen. Amira ist auch ziemlich territorial aber ich habe keine Probleme, als Junghund wollte sie den Garten beanspruchen aber heute ist sie zuhause und auch draußen sehr entspannt. Deshalb sehe ich das mit dem Ball nicht so eng, dass sie ihrem Jagdtrieb als Sichtjäger auch mal folgen kann zur Bedürfnissbefriedigung. Ich weiß, dass es nicht jeder so sieht. Wir trainieren im Alltag sehr viel, deshalb glaube ich das passt so als Belohnung, am liebsten trägt sie ihn auf dem Spaziergang. Ich finde das ok, das sie sich bei so vielen Wildreizen dadurch beruhigen kann. So sehe ich das.