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Melanie
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Anzahl der Antworten 49
zuletzt 10. Juli

Futterunverträglichkeit - Labrador (foxred)

Hallo, ich habe eine 1 1-2 jährige Labradorhündin in der Farbe foxred. Seit etwa 6 Monaten versuchen wir das geeignete Futter zu finden. 2 Ausschlussdiäten waren leider nicht erfolgreich. Nun beginnt die 3. Die Ohren sind immer noch entzündet. Wir wissen leider weder was passt und auch noch immer nicht was die Auslöser sind. Wir versuchen nun mit einer Ernährungsberarung für Hunde endlich voran zu kommen. Neben den entzündeten Ohren und Augen sind auch häufiger Durchfall immer wieder unser Thema. Ihr Allgemeinzustand leidet ebenfalls. Wenig Energie, Schuppen, ständiges Kratzen und Kopfschütteln. Ich wünsche mir sehr das es ihr endlich besser geht.
 
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Annett
8. Juli 22:31
Hallo Melanie, ich kann da voll mitfühlen. Wer denkt, dass man es nach einer Ausschlussdiät bereits geschafft hat, hat nur wahnsinniges Glück gehabt. Am Anfang dachte ich auch, dass es reicht auf ein anderes allergen freies - oder Hypoallergenesfutter umzusteigen. Alles hat nicht geholfen. Bei letzterem hat meiner von Fell Jucken über Ohrenentzündung, Durchfall bis hin zu Erbrechen alles gehabt. Laut Arzt sollte ich es ihm weiter geben, obwohl er bereits die ersten Anzeichen der Allergie hatte. Also ein voller Reinfall. Ich habe auch bereits verschiedene Ernährungsexperten hinzugezogen, welche sich nach einiger Zeit nur noch wunderten, warum es immer wieder über kurze oder länger Zeit zu den verschiedensten Symptomen kam. Verschieden Tests wurden auch gemacht und haben wenig gebracht. Nach dem ich über 3 Jahre alle möglichen Trocken- und Dosenfutter versucht habe und ich mir in dieser Zeit (nicht gleich am Anfang) aufgeschrieben habe, wann und welches Futter ich ihm in welchen Zeitraum gegeben habe und welche Symptome er dabei bekam, kam ich zu der Erkenntnis, dass ich BARFen muss. Dabei stellte sich heraus, dass er verschiedene Öle (zum Beispiel Leinöl, welches fast immer darin ist) nicht verträgt. Das er, wie ich durch das "Futtertagebuch" vermutete, auch keine Kartoffeln, Möhren usw. Verträgt. Nun habe ich vor kurzem noch einen Magen Darm Test bei ihm machen lassen. Seine Darmwand ist nicht ganz dicht und dadurch kann es auch zu der Futtermittelallergie kommen. Das richtige Fleisch habe ich zwar noch nicht gefunden, aber wir sind immerhin auf dem richtigen Weg. Wenn ich dass alles am Anfang gewusst hätte, hätte ich gleich mit BARFen angefangen. Denn da entscheidet man selbst, was reinkommt und kann somit die einzelnen Komponente austauschen und gegebenfalls Vitamine in Pulverform hinzufügen. Ich war selbst oft am Limit, da selbst die Ärzte und Ernährungsberater keine Idee mehr hatten. Ich hoffe, ich konnte dir mit unserer Geschichte helfen und wünsche euch gut Besserung.
Eine Ausschlussdiät bedeutet auch nicht, auf irgendein anderes Futter umzusteigen. Man hat kein wahnsinniges Glück gehabt, wenn eine Ausschlussdiät etwas bringt, sondern man hat sie richtig gemacht. Ausschlussdiät bedeutet, ein tierisches Protein zu füttern, was der Hund noch nie bekommen hat und ein pflanzliches dazu, z.B. Süßkartoffel. Das Ganze muss man ausschließlich (auch keine Leckerchen) über mehrere Wochen (4-6) füttern, um einen Erfolg erkennen zu können. Wenn das nicht funktioniert, reagiert der Hund wahrscheinlich bereits auf eines dieser beiden Futtermittel oder sogar auf beide (oder der Grund ist gar kein Futtermittel). Dann muss man von vorne beginnen. Funktioniert es, kann man ganz langsam alle 1-2 Wochen eine weitere Zutat dazunehmen, z.B. Möhren. Bei uns waren tatsächlich 2 Wochen nötig, da Mailo erst nach 10 Tagen reagiert hat. Klappt es, macht man so weiter. Klappt es nicht, lässt man die Zutat sofort wieder weg, wartet 2 Wochen, bis der Hund nicht mehr reagiert und beginnt etwas neues. Das ganze ist sehr zeitaufwendig und man benötigt viel Geduld. Es lohnt sich aber, denn nur so kann man sicher herausfinden, was der Hund verträgt und ganz besonders, was er nicht verträgt. Wenn man so tatsächlich nicht zum Erfolg kommt, liegt es auch nicht am Futter. Der Hund kann, genau wie der Mensch, auch an Umweltallergien leiden (z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Herbstgrasmilben usw.) Auch Futtermilben kommen in Betracht. Dann ist das Problem jegliches Trockenfutter, egal was für Zutaten es hat. Aus diesen Gründen ist es sinnlos und kann sogar das komplette Gegenteil bewirken, wenn du über 3 Jahre alle möglichen Trocken- und Dosenfutter probiert hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ernährungsberater empfohlen haben und ein Tierarzt schon gar nicht.
 
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Annett
8. Juli 22:37
Hallo Melanie. Auch ich kenne dieses Ausprobieren bei meiner Maus. Meine Hündin hat viele Unverträglichkeiten. Bei ihr war es so schlimm , das sie sich das Gesicht aufgekratzt hat, epileptischen Anfälle hatte und immer wieder massive Durchfälle und Ohrenentzündungen. War auch ständig beim TA. Nichts hat geholfen. Ich war völlig am verzweifeln. Mir wurde von einer Bekannten der Allergietest von Vetevo empfohlen, den ich auch gemacht habe. Seitdem barfe ich meinen Hund . Sie ist jetzt kerngesund . Hat keine Ohrenentzündungen mehr, keinen Juckreiz und vor allem keine Anfälle mehr. Vielleicht solltest du es auch mal versuchen. Habe schon öfters den Test empfohlen , alle sind bisher sehr zufrieden. Viel Glück
Dieser Allergietest ist komplett sinnlos, denn er wird mit Speichel und Haaren gemacht. Ich habe den mal spaßeshalber gemacht, als ich schon sehr genau wusste, worauf Mailo allergisch ist. Es kamen dort Dinge raus, auf die er angeblich reagiert, die er aber bestens vertragen hat und umgekehrt. Außerdem kamen Dinge raus, die er definitiv noch nie gefressen hatte und das geht überhaupt nicht. Damit der Körper eine Allergie auf etwas entwickelt, muss er damit schon einmal in Berührung gekommen sein. Hättest du ohne den Test gebarft, wärst du sehr wahrscheinlich zum gleichen Ergebnis gekommen.
 
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Annett
8. Juli 22:38
Mit unserem Tierarzt und zusätzlich einer Ernährungsberaterin. Das Futter das uns der TA empfohlen hat (vetconzept Ziege, nassfutter) hat leider auch nach über 8 wochen kaum eine verbesserung gebracht.
Dann geht Ziege nicht, oder es liegt wie gesagt gar nicht am Futter. Es gibt sogar Hunde, die überhaupt kein tierisches Protein vertragen. Die müssen dann vegetarisch ernährt werden.
 
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Annett
8. Juli 22:40
Verzweiflung trifft es gut, trotz akribischer Dokumentation zu Kot, erbrechen, schuppen und ohren haben wir die/ den verursacher noch nicht finden können. es gleicht der suche nach der nadel im Heuhaufen. ich vermute mittlerweile das es nicht am protein (ziege, huhn, pferd etc.) selber liegt, sondern an den zusätzen? Kartoffel bzw. kartoffelstärke habe ich auch im verdacht.
Das kann sehr gut sein. Es kann sogar daran liegen, wie ein Tier gehalten wurde (z.B. schlechte Haltung und deshalb viel Antibiotika). Bei uns war es Maisstärke und zum Schluss sogar noch Hefe/ Bierhefe. Deshalb ja eine richtige Ausschlussdiät. Da weißt du dann was dein Hund schon vertragen hat und wenn er dann reagiert, wenn z.B. Kartoffelstärke dazukommt, kennst du ganz sicher den Übeltäter.
 
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Steffi
9. Juli 07:06
Eine Ausschlussdiät bedeutet auch nicht, auf irgendein anderes Futter umzusteigen. Man hat kein wahnsinniges Glück gehabt, wenn eine Ausschlussdiät etwas bringt, sondern man hat sie richtig gemacht. Ausschlussdiät bedeutet, ein tierisches Protein zu füttern, was der Hund noch nie bekommen hat und ein pflanzliches dazu, z.B. Süßkartoffel. Das Ganze muss man ausschließlich (auch keine Leckerchen) über mehrere Wochen (4-6) füttern, um einen Erfolg erkennen zu können. Wenn das nicht funktioniert, reagiert der Hund wahrscheinlich bereits auf eines dieser beiden Futtermittel oder sogar auf beide (oder der Grund ist gar kein Futtermittel). Dann muss man von vorne beginnen. Funktioniert es, kann man ganz langsam alle 1-2 Wochen eine weitere Zutat dazunehmen, z.B. Möhren. Bei uns waren tatsächlich 2 Wochen nötig, da Mailo erst nach 10 Tagen reagiert hat. Klappt es, macht man so weiter. Klappt es nicht, lässt man die Zutat sofort wieder weg, wartet 2 Wochen, bis der Hund nicht mehr reagiert und beginnt etwas neues. Das ganze ist sehr zeitaufwendig und man benötigt viel Geduld. Es lohnt sich aber, denn nur so kann man sicher herausfinden, was der Hund verträgt und ganz besonders, was er nicht verträgt. Wenn man so tatsächlich nicht zum Erfolg kommt, liegt es auch nicht am Futter. Der Hund kann, genau wie der Mensch, auch an Umweltallergien leiden (z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Herbstgrasmilben usw.) Auch Futtermilben kommen in Betracht. Dann ist das Problem jegliches Trockenfutter, egal was für Zutaten es hat. Aus diesen Gründen ist es sinnlos und kann sogar das komplette Gegenteil bewirken, wenn du über 3 Jahre alle möglichen Trocken- und Dosenfutter probiert hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ernährungsberater empfohlen haben und ein Tierarzt schon gar nicht.
Was du schreibst ist nicht korrekt.
Wenn die Symptome auf sicher unbekannte Futtermittel weiter bestehen, ist Futter bzw. ein Allergen darin nicht der Auslöser der Symptome. Man kann dann aufhören in der Futterschiene weiterzusuchen und sollte andere Ursachen suchen.
 
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Eva
9. Juli 08:07
Hallo habt ihr mal versucht zu kochen ?? Lg ❤️Eva
 
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Claudia &
10. Juli 10:23
Einen Dermatologen suchen und dabei en Test auf Umweltallergien machen .
 
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Christian
10. Juli 11:59
Bei Durchfall empfehle ich Dir Moroische Suppe! Ich gebe sie meine Goldies jedesmal...kommt Gott sei Dank nicht sooft vor.
Rezept schicke ich Dir bei Interesse gerne zu. Wenn Du einen Thermomix hast, auch dafür.
In der Regel ist der Durchfall an nächsten Tag Geschichte.
Wenn Du im Berliner Raum wohnst, kann ich Dir einen Kontakt der Firma Reico zu. Ich habe die Dame vor über 10 Jahren bei einer Gassirunde getroffen. Es hat mir selber sehr gut bei meiner letzten Goldidame geholfen! Meine beiden Jungs bekommen es fifty fifty mit einem anderen Trockenfutter gemischt. Und sind einfach nur gesund😊
 
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Tom
10. Juli 15:25
Was du schreibst ist nicht korrekt. Wenn die Symptome auf sicher unbekannte Futtermittel weiter bestehen, ist Futter bzw. ein Allergen darin nicht der Auslöser der Symptome. Man kann dann aufhören in der Futterschiene weiterzusuchen und sollte andere Ursachen suchen.
Ich finde dein Urteil etwas hart.

Aus meiner Sicht sind mindestens 90% des Postings von Annett B. komplett in Ordnung und sachlich richtig und auch vernünftig erklärt.

Was du daran bemängelt hast, ist natürlich der Knackpunkt. Gibt es belastbare Zahlen oder solide Erfahrungswerte, in welcher Zeit sich eine Allergie gegen eine bislang unbekannte Zutat entwickeln und ausbilden kann?
Darüber weiß ich so gar nichts und habe auch kein "Bauchgefühl".
Wäre aber mal gut zu wissen.