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Melanie
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Anzahl der Antworten 49
zuletzt 10. Juli

Futterunverträglichkeit - Labrador (foxred)

Hallo, ich habe eine 1 1-2 jährige Labradorhündin in der Farbe foxred. Seit etwa 6 Monaten versuchen wir das geeignete Futter zu finden. 2 Ausschlussdiäten waren leider nicht erfolgreich. Nun beginnt die 3. Die Ohren sind immer noch entzündet. Wir wissen leider weder was passt und auch noch immer nicht was die Auslöser sind. Wir versuchen nun mit einer Ernährungsberarung für Hunde endlich voran zu kommen. Neben den entzündeten Ohren und Augen sind auch häufiger Durchfall immer wieder unser Thema. Ihr Allgemeinzustand leidet ebenfalls. Wenig Energie, Schuppen, ständiges Kratzen und Kopfschütteln. Ich wünsche mir sehr das es ihr endlich besser geht.
 
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Tom
6. Juli 16:51
Ich hab auch den Allergietest von vetevo gemacht. Und dann alles weggelassen, was auf der Liste stand. Seitdem haben wir kein Problem mehr.
Das ist eine mögliche Strategie und kann klappen.
Der Test schlägt allerdings auf Immunoglobuline an, die dem Hund schlicht nur einfallen BEKANNT sind.
Egal ob Allergie oder nicht. Unabhängig davon.
Wenn man das nicht berücksichtigt, hat jeder Kunde den Eindruck, einen Multi allergischen Hund zu haben, der GAR NICHTS verträgt.
Dann läßt man alles weg, Was der Hund jemals schon gefressen hat und gibt komplett neue Dinge.
Da ist ne Allergie erstmal unmöglich , kann sich aber entwickeln bei Kontakt.
Als Strategie kann das funktionieren, sofern es nicht eine Spät -typ Allergie ist, die nicht mal von den IgG und IgG immonoglobulinen im Bluttest erkannt werden.
Meist ist der Test falsch positiv und das sehr oft.
Dann verdammt man unnötig wertvolle Zutaten.
Ist nervig, Aber geht.
Aber manchmal ist ja auch was negativ.
Darauf kann man sich auch nicht zu 100% verlassen.
Wenn man das weiß und verstanden hat und bei der Interpretation der Ergebnisse auch richtig berücksichtigt, dann kann der Test ein paar Hinweise liefern.

Fraglich bleibt, ob das die Kosten wert ist bzw ob es nicht nur für noch mehr Verwirrung sorgt aufgr der unzuverlässige Ergebnisse.
Das müssen die Halter jeweils selbst entscheiden.
 
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Steffi
6. Juli 17:09
Eigentlich ist für die Diagnose nur eine Ausschlussdiät nötig.
Allerdings macht man die auf keinen Fall mit einem Monoproteinfutter. Wenn Fertigfutter, dann NUR hydrolysiertes, da Monoproteinfutter extrem häufig kontaminiert ist.
Wenn während einer echten Ausschlussdiät keine Besserung eintritt, liegt keine Futtermittelallergie vor.

Sorry, dass ich es so hart sage, aber da scheinen weder der Tierarzt noch der Ernährungsberater viel Ahnung von dem Thema zu haben.
Ich empfehle dir, zu einem FTA für Ernährung und einem FTA für Dermatologie zu gehen
 
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Ulli
6. Juli 19:21
Verzweiflung trifft es gut, trotz akribischer Dokumentation zu Kot, erbrechen, schuppen und ohren haben wir die/ den verursacher noch nicht finden können. es gleicht der suche nach der nadel im Heuhaufen. ich vermute mittlerweile das es nicht am protein (ziege, huhn, pferd etc.) selber liegt, sondern an den zusätzen? Kartoffel bzw. kartoffelstärke habe ich auch im verdacht.
Meine Hündin hatte trotz sehr guten Nassfutters immer breiige n Kot.Ich habe dann mit dem Hersteller meines jetzigen Nassfutters telefoniert.Er sagte,dass in vielen Nassfuttern Bindemittel mit drin sind.Due müssen nicht deklariert werden.Ich wollte halt nicht mehr barfen aber ein ähnlich gutes Futter.Seit sie Loisachtaler bekommt und zwar nur mit Proteinquelle die sie vorher noch nie gefressen hat(Lammtopf,Jägertopf mit Hirsch u.Reh,Lachstopf) hat sie festen Kot,2x am Tag.Fleischgemüseverhältnis wie beim Barfen empfohlen 80:20.
Das Fleisch ist von jungen bzw. unbelasteten Tieren..Huhn,Rind,Ente u.co aus Speiseplan ganz gestrichen.Bei uns hier ist dieses Futter der Renner.Uch muss immer sehr rechtzeitig bestellen,weil oft schnell ausverkauft und sie mit der Lieferung nicht nachkommen.Da Loisachtaler kein Pansen hat,nehme ich den Lammpansen von Kalender aus der Dose,1x pro Woche.
Das Nassfutter gibt es auch ohne Kartoffeln,Karotten also das Fleisch pur.Ist wie Barfen nur gekocht in Dosen und man kann selber beifügen.
 
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Nicole
7. Juli 05:38
Hey Ari, danke dir vielmals. Kartoffeln vermute ich ebenfalls auch als auslöser. wir steigen nun auf ein Futter um das dem bArfen ähnelt bzw. ein nassfutter mit muskelfleisch und 100% deklaration der inhaltsstoffe. das ist nämlich zum erschrecken bei den herkömmlichen Marken nicht der Fall. Ich vermute das es nämlich nicht die protein (also pferd oder ziege) selbst ist, sondern es mit den zusatzstoffen zusammen hängt. Das gleicht der suche nach der Nadel im Heuhaufen und ich hoffe das wir endlich der sache näher kommen und endlich mal ruhe haben. es ist auch scheiss gefühl ihr ein futter zu geben, wissend das irgend etwas darin ihr nicht gut tut. 😓 das macht mich verrückt. Den Kot haben wir ebenfalls untersuchen lassen und auch hier war schnell klar das die darmwand nicht in takt ist. mit probiotika versuchen wir dies bereits zu unterstützen, wenn jedoch die ursache nicht gefunden wird, ist ein kampf gegen die symptome meist zwecklos. welches fleisch futterst du aktuell?
Mein Welpe ist 12 Wochen und meine Züchterin hat uns dringend ans Herz gelegt, nur Rind zu füttern. Das bekommen auch die großen im Rudel. Wenn man alle Fleischsorten füttert, wird es schwierig mit dem Ausschluss und sie hatten nie solche Probleme. Hunde brauchen keine Abwechslung, und Rind hat die wenigsten Allergene.
Wir nehmen von Troisdorf das Barf Rind und Rind Pansen in tiefgekühlt. Mal Möhren, körnigen Frischkäse, schlotzig gekochten Milchreis dazu, und mehr nicht.
Obst nach Vorliebe. Klappt bei uns wunderbar.
Ach und Welpenzusatz und hochwertiges Öl dazu.
Und da jede Futterumstellung natürlich auch Durchfall mitbringen kann, muss man da viel Zeit investieren und alles langsam umstellen, da jedes Futter andere Verdauungszeiten hat.
Wir stellen gerade langsam auf Trockenfutter um, was die Züchterin auch nutzt, da wir in den Urlaub wollen. Hab ich dir ein Foto von gemacht.
 
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Sabrina
7. Juli 05:52
Wir hatten Anfangs auch massive Probleme mit Hautjucken, Durchfall, Blähungen usw.
Es war aber nicht das Hauptfutter, sondern
bei uns waren es die Leckerchen und ganz ganz schlimm die Rinderkopfhaut. Seit dem wir darauf achten und den Darm zusätzlich aufgebaut haben ist bei unserem Zwack alles im Lot.
 
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Karin
7. Juli 06:33
Hey Ari, danke dir vielmals. Kartoffeln vermute ich ebenfalls auch als auslöser. wir steigen nun auf ein Futter um das dem bArfen ähnelt bzw. ein nassfutter mit muskelfleisch und 100% deklaration der inhaltsstoffe. das ist nämlich zum erschrecken bei den herkömmlichen Marken nicht der Fall. Ich vermute das es nämlich nicht die protein (also pferd oder ziege) selbst ist, sondern es mit den zusatzstoffen zusammen hängt. Das gleicht der suche nach der Nadel im Heuhaufen und ich hoffe das wir endlich der sache näher kommen und endlich mal ruhe haben. es ist auch scheiss gefühl ihr ein futter zu geben, wissend das irgend etwas darin ihr nicht gut tut. 😓 das macht mich verrückt. Den Kot haben wir ebenfalls untersuchen lassen und auch hier war schnell klar das die darmwand nicht in takt ist. mit probiotika versuchen wir dies bereits zu unterstützen, wenn jedoch die ursache nicht gefunden wird, ist ein kampf gegen die symptome meist zwecklos. welches fleisch futterst du aktuell?
In Sachen Darm: leaky Gut geht nicht mit Probiotika weg. Erst entgiften und dann LGlutamin (Monate) dann mit Pro+Präbiotika aufbauen. Schau mal in der FB Seite. Da habe ich schon den einen oder anderen Tipp bekommen, um den Darm zu unterstützen. Mein Rüde geht es Darm mäßig viel besser. Und dort liegt ja die ‚Gesundheit‘.

https://www.facebook.com/share/g/18uVEYnuQx/?mibextid=wwXIfr
 
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Susanne
7. Juli 07:35
Es muss nicht immer eine Futtermittelallergie vorliegen. Ich würde vom TA abklären lassen anhand eines Bluttest ob sich hier etwas zeigt, z.B. Hausstaubmilbenallergie etc. Wichtig ist meiner Meinung nach auch ein Hauttest. Wenn euer TA das alles nicht macht sucht euch einen Dermatologen. Erst wenn der TA alles andere ausschließt ans Futter gehen um eine fundierte Ausschlussdiät zu machen. Diese Ferndiagnosen die haufenweise im Internet angeboten werden finde ich verunsichernd. Am Ende steht man doch wieder alleine da. Nicht umsonst müssen TA studieren. LG
 
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Angelika
7. Juli 08:04
Hallo‼️Meine Freundin hat auch eine red Fox Hündin.
.sie hatte die gleichen Probleme.
sie hat sie vor 6 Monaten auf Barf mit Pferd und Gemüse umgestellt...und NUR Pferd...auch die Leckerlis....seit dem keine entzündeten Ohren mehr....ich kann das Barf Pferd von der FA Tackenberg empfehlen...
Gemüse frisch( nicht die getrockneten Flocken) wüedw auch erstmal mit Möhren oder Pastinaken anfangen..und dann immer mal EINE neue Sorte ausprobieren....Pastinaken dienen auch gleich als Kohlehydratquelle..
.ich dämpfe das Gemüse und pürriere es..hochwertiges Leinoel mit dazu geben
Viel Erfolg
 
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Bärbel
7. Juli 10:52
Hallo Melanie, auch bei unserem Hund (Cockerpoo) die gleichen Symptome.
Haben einen Allergietest machen lassen. Liste der Unverträglichkeiten ganz schön groß.
Wir haben verschiedene Futtermittelanbieter ausprobiert und sind bei der Firma Escapure gelandet.
Erstklassige Qualität und Verarbeitung.
Bis auf die Gräserallergie hat unser Hund keine weiteren Probleme mehr. Wünsche euch alles Gute und Erfolg bei der Lösung des Problems.
Bärbel Becker
 
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Stefanie
7. Juli 12:06
Das ist eine mögliche Strategie und kann klappen. Der Test schlägt allerdings auf Immunoglobuline an, die dem Hund schlicht nur einfallen BEKANNT sind. Egal ob Allergie oder nicht. Unabhängig davon. Wenn man das nicht berücksichtigt, hat jeder Kunde den Eindruck, einen Multi allergischen Hund zu haben, der GAR NICHTS verträgt. Dann läßt man alles weg, Was der Hund jemals schon gefressen hat und gibt komplett neue Dinge. Da ist ne Allergie erstmal unmöglich , kann sich aber entwickeln bei Kontakt. Als Strategie kann das funktionieren, sofern es nicht eine Spät -typ Allergie ist, die nicht mal von den IgG und IgG immonoglobulinen im Bluttest erkannt werden. Meist ist der Test falsch positiv und das sehr oft. Dann verdammt man unnötig wertvolle Zutaten. Ist nervig, Aber geht. Aber manchmal ist ja auch was negativ. Darauf kann man sich auch nicht zu 100% verlassen. Wenn man das weiß und verstanden hat und bei der Interpretation der Ergebnisse auch richtig berücksichtigt, dann kann der Test ein paar Hinweise liefern. Fraglich bleibt, ob das die Kosten wert ist bzw ob es nicht nur für noch mehr Verwirrung sorgt aufgr der unzuverlässige Ergebnisse. Das müssen die Halter jeweils selbst entscheiden.
Mein Schäfermischling hat die Allergie seitdem er auf der Welt ist. Bei Lilli kam sie im Alter. Und für 140-160 Euro fand ich persönlich kann man es probieren bevor ich meine Hunde monatelang mit Ausschlussdiät weiter "quäle". Im Speichel und in der Haarwurzel sind Allergene schneller nachweisbar als im Blut. Sagte meine Freundin die Biologie und Chemie studiert hat und sich somit viel zum Immunsystem herleiten konnte. Bei uns hat der Weg gepasst.