Home / Forum / Zucht / Arbeitshund, Welpe

Verfasser-Bild
Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 128
heute 21:07

Arbeitshund, Welpe

Hallöchen, Ich möchte mir einen Arbeitshund anschaffen, also in die Richtung Malinoi, Bordercollie, Schäferhund. Was sind so eure Erfahrungen, was sollte man dringend am Anfang beachten und habt ihr Tipps und ähnliches? Ich würde mich über Antworten freuen 🫶 Liebe Grüße
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
heute 17:46
Sie hat erwähnt, dass sie vermutlich die nächsten 10 Jahre bei ihren Eltern bleibt. Insgesamt klingt es nicht nach den 0815 Verhältnissen, wo man bereits zum Ende der Schule auszieht und bei den Eltern eh kein Platz/ und oder Zeit ist. Vielleicht haben die Eltern auch einen Hof whatever, sie schon was passendes im Auge für den Beruf, was sich gut mit den Tieren vereinbaren lässt etc. Weiß keiner…
Wissen die Eltern denn auch von ihrem Glück, dass das dann bereits lange erwachsene Kind mit anspruchsvollem Hund plant endlos in Hotel Mama zu bleiben?
Ich frage mich das gerade als Mutter einer 17 Jährigen... Bei solchen Plänen hätte ich ganz gerne ein Wörtchen mitzureden. Und dieses Wörtchen wäre sehr schnell ausgesprochen: nein. Kümmer dich um den vorhandenen Hund und um deine Zukunft (das nimmt genug Zeit und Energie in Anspruch, ich sehe es jeden Tag)
Alles andere wäre aus Elternsicht mindestens genauso abenteuerlich wie die ursprüngliche Idee. Sorry. Bei allem Verständnis für den Wunsch.

Es wurde nach Erfahrungen und Tipps gefragt. Meine Erfahrung mit hochspezialisierten Hunden und Jugendlichen ist: bleiben lassen. Mein Tipp dazu: wenn der Wunsch später noch besteht und die Verhältnisse passen, dann kann man nochmal drüber nachdenken. Wir reden hier über Spezialrassen - zur Erfahrung mit Hunden gehört da auch eine ordentliche Portion Reife. Die haben oft nicht mal Erwachsene...
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
heute 17:54
Ich hab mich ja auch gar nicht auf einem Malli festgesetzt, ich habe Arbeitshunde wie Bordercollie, Schäferhunde und Malli geschrieben Und ja, ich bin mir dessen vollkommen bewusst
Ich würde da du ja Schutzsport machen willst fürn Anfang nen Schäfi nehmen, Border haben keinen Schutztrieb und Malis sind zu krass als erster Hund.
Schäfis sind da leichter/ entspannter.
Dann aber auch eger Ostdeutsche Linie, nicht die kaputt gezüchteten.
Da gäbs zb Schäferhunde vom Altenburger Land, die sind auch selbst Trainer.
Hab die über den Hundekongress der Doguniversity kennengelernt und find die echt gut.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
heute 17:56
Die Halterin meinte damals die mutterhündin hat die kleinen weggebissen...das hört man öfter wenn die Sozialisierung vernachlässigt wird...wenn die "züchter" keine ahnung haben...
Hat mir meine Züchterin auch mal erklärt.
Bei Malis ists teils normal das die sich gegenseitig zerbeißen und als Welpe schon Ressourcenverteidigung zeigen weil die so kaputtgezüchtet wurden nur auf Trieb.
Da muss man echt gucken.
 
Beitrag-Verfasser
Lena
heute 17:58
Wissen die Eltern denn auch von ihrem Glück, dass das dann bereits lange erwachsene Kind mit anspruchsvollem Hund plant endlos in Hotel Mama zu bleiben? Ich frage mich das gerade als Mutter einer 17 Jährigen... Bei solchen Plänen hätte ich ganz gerne ein Wörtchen mitzureden. Und dieses Wörtchen wäre sehr schnell ausgesprochen: nein. Kümmer dich um den vorhandenen Hund und um deine Zukunft (das nimmt genug Zeit und Energie in Anspruch, ich sehe es jeden Tag) Alles andere wäre aus Elternsicht mindestens genauso abenteuerlich wie die ursprüngliche Idee. Sorry. Bei allem Verständnis für den Wunsch. Es wurde nach Erfahrungen und Tipps gefragt. Meine Erfahrung mit hochspezialisierten Hunden und Jugendlichen ist: bleiben lassen. Mein Tipp dazu: wenn der Wunsch später noch besteht und die Verhältnisse passen, dann kann man nochmal drüber nachdenken. Wir reden hier über Spezialrassen - zur Erfahrung mit Hunden gehört da auch eine ordentliche Portion Reife. Die haben oft nicht mal Erwachsene...
Wissen wir, ob das „Hotel Mama“ nicht auch Wunsch/Idee der Eltern ist? Würde mich bei Richtung Landwirtschaft etc. auch nicht wundern…

Man muss doch nicht immer von sich auf andere schließen- wir wissen nix über ihre übrigen Lebensverhältnisse, warum gehen wir also davon aus, dass die nicht passen?!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
heute 17:58
Das habe ich selbst auch schon erlebt, bei einem zwölf Wochen alten weißen Schäferhund, der damals meinen Hund „angegriffen“ hat, völlig verrückt.
Bei den weißen Schweizer Schäfis ists wohl ein Problem das die oft Probleme mit der Wesensfestigkeit und psychischen Stabilität haben wegen Genpool Problemen oder so hatte mir ein Halter im Verein mal erzählt.
Die stammen ja ursprünglich vom Deutschen Schäferhund und entstanden weil weiß dort nicht (mehr) erlaubt war und viele die aber so toll fanden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
heute 18:00
Finde mal mit zwei grossen Hunden ne wohnung...das ist krass schwierig...dann gehst du 8 stunden arbeiten...vielleicht mit Fahrtweg 9-10 stunden nicht zu hause...n mali dreht dir die Bude dann auf links
Wenn die erzogen und ausgelastet sind ist das kein Problem.
Außerdem gibts ja auch Jobs wo man die Hunde mitnehmen kann.
Als Vollbluthundesuchti findet man da Wege das es passt.
Wenn sie so engagiert ist wie ich kann das schon klappen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
heute 18:01
ZUERST dir klar machen was du Arbeiten möchtest, also für Agility und ähnliches währe wohl der Border am besten geignet (auch aus anatomischer/gesundheitlicher sicht). Alles was "zackzack" gehorsam velangt der DSH , als Allrounder wahrscheinlich der Mali 🤗. Auch solltest wissen ob eher Hobbymässig oder richtung Leistung/Turniere anstreben willst .... ABER Auf jeden Fall NUR vom seriösen Züchter ! Also Finger weg von "von Privat" /"Kleinanzeigen Hunde" und "Reinrassig ohne Papiere ".....besonders wenn wirklich intensiv mit ihm arbeiten willst/resp. auch in Turniersport willst sollten Gesundheitszeugnisse über mehere Generationen vorhanden sein besonders HD/ED frei...
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
heute 18:01
Ich würde da du ja Schutzsport machen willst fürn Anfang nen Schäfi nehmen, Border haben keinen Schutztrieb und Malis sind zu krass als erster Hund. Schäfis sind da leichter/ entspannter. Dann aber auch eger Ostdeutsche Linie, nicht die kaputt gezüchteten. Da gäbs zb Schäferhunde vom Altenburger Land, die sind auch selbst Trainer. Hab die über den Hundekongress der Doguniversity kennengelernt und find die echt gut.
Schutzhundesport kannst du hobbymäßig mit allen Rassen machen, sogar mit einem Chi. Sieht zwar recht lustig aus aber geht auch.

Anders sieht es aus wenn man eine Karriere im Hundesport anstrebt. Da wäre man mit dem Mali besser beraten. Das ist dann aber auch etwas was man nicht nebenbei machen sollte während man sich auf die eigene Ausbildung konzentrieren sollte.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
heute 18:11
Schutzhundesport kannst du hobbymäßig mit allen Rassen machen, sogar mit einem Chi. Sieht zwar recht lustig aus aber geht auch. Anders sieht es aus wenn man eine Karriere im Hundesport anstrebt. Da wäre man mit dem Mali besser beraten. Das ist dann aber auch etwas was man nicht nebenbei machen sollte während man sich auf die eigene Ausbildung konzentrieren sollte.
Nicht unbedingt, n Hund braucht ja auch die Anlagen dafür, da machts schon Sinn dafür gemachte Rassen zu nutzen grad da sie ja sehr ambitioniert ist.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
heute 18:13
Nicht unbedingt, n Hund braucht ja auch die Anlagen dafür, da machts schon Sinn dafür gemachte Rassen zu nutzen grad da sie ja sehr ambitioniert ist.
Spaß sollte der Hund und Halter dran haben, die Rasse an sich ist wenn man es nicht wettkampfmäßig betreiben will zweitrangig. Von Chi bis Deutsche Dogge hab ich da schon die unterschiedlichsten Hunde im Training gesehen.