Hi Celine, ich denke leider auch, du willst mit der Endstufe beginnen, ohne dass dir bewusst ist, wieviel dich das kosten kann und wird. Und da beziehe ich auch den Aufwand, die ganze Energie und vlt auch das "AlltagsLeid" mit der Zeit und körperlichen Belastung und Verantwortung mit ein, was die Gesamtarbeit und die Belastung mit einem eben auch ganz und gar nicht perfekten und einfachen Hund, dann für den ganzen vollen nächsten Lebensabschnitt mitbringt. Nein ,ein Mali mit dem man in gedanken arbeiten möchte, ist noch lange nicht der Hund den man erstmal lang und breit ausbilden wird. Ich liebe die Sportambition und verstehe den glanzvollen Anspruch- aber ich weiß auch, du wirst dich noch sehr verändern und entwickeln... Du hast einen Hund. Geht er nicht gut im Sport ? Damit wäre er jetzt der beste und perfekteste Lehrmeister für dich. Was meinst du mit Hunderfahrung? Direkt im Sport oder nur in der Familienhaltung des Familienhundes? Dazwischen liegen Welten, die gedacht soo viel einfacher sind als real.... Ich würde es begrüßen, früh in den Sportverein zu gehen und dort zu lernen. Wenn das alles mit deinem Hund ausgelernt ist (und das bezweifle ich jetzt einfach Mal eiskalt) dann klar- nächste Stufe. Ob es dann ein Mali sein muss- glaube ich auch dann nicht. Es gibt enorm viele Hunde, die im Sport gut sind- es müssen nicht die Hochleistungsklischees sein. Andererseits- willst du einen Arbeitshund für die Arbeit? In dem fall- erstmal mit der Materie der Arbeitsausbildung gehen und du hast ja einen tierischen Kollegen, der dir sogar sehr gefallen wollen wird. ein Familienhund wird eben auch als zweiter Hund dann ein Familienhund sein.... Und ein labbi ist kein schlechter Sportfreund. Von daher - nein, lass den Gedanken so eine Maschine bezahlen und verantworten zu müssen- solange du noch nicht fest auf eigenen Beinen stehst, nicht fest deinen verein oder Ausbilder hast und noch nicht sagen kannst, wann und wie es dann aussehen wird, wenn du mit ihm arbeitest.