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Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 79
heute 17:24

Arbeitshund, Welpe

Hallöchen, Ich möchte mir einen Arbeitshund anschaffen, also in die Richtung Malinoi, Bordercollie, Schäferhund. Was sind so eure Erfahrungen, was sollte man dringend am Anfang beachten und habt ihr Tipps und ähnliches? Ich würde mich über Antworten freuen 🫶 Liebe Grüße
 
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Petra
heute 13:38
Ein Ridgeback ist eben kein Mali, der Mali ist eine ganz andere Hausnummer. Hochreaktiv und äusserst sensibel. Ich habe einige "Team's" mehrmals getroffen und keines(!) von denen später wieder. Warum wohl kann ich mir an 3 Fingern abzählen. Berichte von proffessionellen Mali-Haltern/Führern gibt's zu dem Thema auch. Währe übrigens auch mein "Traumhund", aber ich hatte schon mit meiner HuskyMix-Hundine genug zu lernen. 😁 LG 🌻
Da geb ich Dir zum Zeil Recht.
 
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Bettina
heute 13:40
Da geb ich Dir zum Zeil Recht.
Ridge mit Mali zu vergleichen find ich jetzt doof...zwei tolle rassen mit total unterschiedlichen Anforderungen in Haltung Auslastung und Führung🤣
 
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Bettina
heute 13:43
Ein Ridgeback ist eben kein Mali, der Mali ist eine ganz andere Hausnummer. Hochreaktiv und äusserst sensibel. Ich habe einige "Team's" mehrmals getroffen und keines(!) von denen später wieder. Warum wohl kann ich mir an 3 Fingern abzählen. Berichte von proffessionellen Mali-Haltern/Führern gibt's zu dem Thema auch. Währe übrigens auch mein "Traumhund", aber ich hatte schon mit meiner HuskyMix-Hundine genug zu lernen. 😁 LG 🌻
Hochreakiv ist mein ridge.bull auch...aber lange nicht so arbeitswillig🤣
 
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Ina
heute 13:52
Ein Arbeitshund, gleich welcher Rasse, stellt hohe Ansprüche an seinen Halter....
Wenn ich richtig gelesen habe bist du erst 16, gehst also noch zur Schule, in wenigen Jahren wirst du in dein Arbeitsleben einsteigen mit all seinen neuen Herausforderungen......
Bist du sicher das du in den nächsten, vielleicht 10 Jahren genügend Zeit aufbringen kannst um einem solchen Hund gerecht zu werden ?
Gerade in den ersten Monaten und Jahren werden die Weichen gestellt für das zukünftige Hundeleben...
In welcher Richtung möchtest du denn mit dem Hund arbeiten, was schwebt dir denn vor?
Die unterschiedlichen Rassen bringen verschiedene Voraussetzungen mit,
du solltest dir genau überlegen ob du in deinem jungen Alter einer solchen Aufgabe auf Dauer gewachsen bist, Tag für Tag, Woche für Woche......
Liebe allein reicht leider nicht....
 
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Lisa-Eileen
heute 13:54
Ich hab selbst nen Border aus Arbeitslinie und kann daher bestätigen das sie sehr viel klare Führung und Ruhe brauchen.
Meine Assistenzhund Trainerin meinte damals mal "schnell können se schon, Ruhe müssen sie lernen".
Und das stimmt absolut.
Super wichtig ist auf Balance zu achten zwischen körperlicher, geistiger Auslastung aber auch sehr viel Ruhe/ Zeit zum Reize verarbeiten.
Ständiger Input macht die total kirre, dann sind sie ständig nur on weil sie garnicht runter kommen können.
Rocket braucht auch wirklich seine langen Ruhepausen, deswegen so 3 mal am Tag oder noch öfter rausgehen wär für ihn voll die Krise.
Hier in der Stadt hat er viel zu verarbeiten neben seiner Arbeit die er leistet, da braucht er entsprechend auch seine Pausen und Ruhezeiten.
Daher hats sich bei mir bewährt das wir morgens/ Vormittags ne große Runde machen (mittlerweile nurnoch ne Stunde krankheitsbedingt) wo wir Suchspiele machen oder zergeln und einfach gemütlich rumschlumbern und er sein Hundezeug macht, alle 3 Tage fahr ich die Runde mitm Fahrrad immer Etappen lockeres Traben am Rad und dann Schrittpausen zum lösen, schnüffeln usw.
Abends gibts die kleine Lulu Runde, nur lösen.
Früher war er ein zwei mal die Woche noch mit am Stall für 3-5 Stunden was auch viel Input fürs Hundehirn ist mit den ganzen Reizen.

Also das die ständig und / oder super viel Beschäftigung bräuchten ist halt völliger Quatsch und wird von Leuten die kein Plan von so Rassen haben halt immer verbreitet.
Es sind aber halt sehr anspruchsvolle Hunde.
Du musst mindestens genauso frisch im Kopf, aufmerksam, schnell usw sein wie sie.
Immer alles aufm Schirm haben, denn wenn du nicht regelst übernehmen sie direkt die Verantwortung.
Grad bei nem Hund der vielleicht noch nicht so gut gelernt hat wie er sich wo wie verhalten soll kann das ziemlich blöd werden.
Außerdem wäre dabei auch zu beachten wie die Rassen ticken.
Der Border zb fiddelt und fiepst wenn er gestresst oder überfordert ist.
Aussies und Malis bellen meist und Malis setzen schnell mal ihre Zähne ein wenn sie selbst was regeln müssen.
Ist halt schon ein Unterschied ob n Hund halt aufgeregt rumfiddelt oder zubeißt.
Da musst du halt auch mit umgehen können.
Und wie die anderen auch schon sagten, unbedingt auf nen gescheiten Züchter achten sonst hast du echt nen Problem.
Bei Rocket bin ich obwohl ich mich sehr gut informiert hab auf ne Vermehrerin reingefallen die sich als Hobbyzucht ausgab.
Statt meinem Hilfsmittel was mir Teilhabe im Alltag ermöglicht hab ich nun nen schwer kranken Hund (angeborene Spondylose, HD und dadurch seit nem Jahr rezidivierende Patellaluxation) der nur bedingt arbeiten kann da sitzen was psychisch sau belastend ist grad auch weil ich ja eigentlich auf ihn angewiesen bin.
Wobei ich ihn nach den bald 5 Jahren jetzt grade endlich stabil kriege... toi toi toi.
Falls es ein Border werden soll kann ich dir die Chestnut Border Collie Ranch empfehlen oder meine Züchterin Macalla Aislings Border Collies wo mein Minato dann her kommt.
Bei den anderen Rassen kenn ich jetzt keine Züchter, da einfach beim VDH gucken, aber auch da aufpassen da es auch da schwarze Schafe gibt die nicht so ordentlich auf Gesundheit, Wesensfestigkeit usw achten.
 
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Bettina
heute 13:57
Ich hab selbst nen Border aus Arbeitslinie und kann daher bestätigen das sie sehr viel klare Führung und Ruhe brauchen. Meine Assistenzhund Trainerin meinte damals mal "schnell können se schon, Ruhe müssen sie lernen". Und das stimmt absolut. Super wichtig ist auf Balance zu achten zwischen körperlicher, geistiger Auslastung aber auch sehr viel Ruhe/ Zeit zum Reize verarbeiten. Ständiger Input macht die total kirre, dann sind sie ständig nur on weil sie garnicht runter kommen können. Rocket braucht auch wirklich seine langen Ruhepausen, deswegen so 3 mal am Tag oder noch öfter rausgehen wär für ihn voll die Krise. Hier in der Stadt hat er viel zu verarbeiten neben seiner Arbeit die er leistet, da braucht er entsprechend auch seine Pausen und Ruhezeiten. Daher hats sich bei mir bewährt das wir morgens/ Vormittags ne große Runde machen (mittlerweile nurnoch ne Stunde krankheitsbedingt) wo wir Suchspiele machen oder zergeln und einfach gemütlich rumschlumbern und er sein Hundezeug macht, alle 3 Tage fahr ich die Runde mitm Fahrrad immer Etappen lockeres Traben am Rad und dann Schrittpausen zum lösen, schnüffeln usw. Abends gibts die kleine Lulu Runde, nur lösen. Früher war er ein zwei mal die Woche noch mit am Stall für 3-5 Stunden was auch viel Input fürs Hundehirn ist mit den ganzen Reizen. Also das die ständig und / oder super viel Beschäftigung bräuchten ist halt völliger Quatsch und wird von Leuten die kein Plan von so Rassen haben halt immer verbreitet. Es sind aber halt sehr anspruchsvolle Hunde. Du musst mindestens genauso frisch im Kopf, aufmerksam, schnell usw sein wie sie. Immer alles aufm Schirm haben, denn wenn du nicht regelst übernehmen sie direkt die Verantwortung. Grad bei nem Hund der vielleicht noch nicht so gut gelernt hat wie er sich wo wie verhalten soll kann das ziemlich blöd werden. Außerdem wäre dabei auch zu beachten wie die Rassen ticken. Der Border zb fiddelt und fiepst wenn er gestresst oder überfordert ist. Aussies und Malis bellen meist und Malis setzen schnell mal ihre Zähne ein wenn sie selbst was regeln müssen. Ist halt schon ein Unterschied ob n Hund halt aufgeregt rumfiddelt oder zubeißt. Da musst du halt auch mit umgehen können. Und wie die anderen auch schon sagten, unbedingt auf nen gescheiten Züchter achten sonst hast du echt nen Problem. Bei Rocket bin ich obwohl ich mich sehr gut informiert hab auf ne Vermehrerin reingefallen die sich als Hobbyzucht ausgab. Statt meinem Hilfsmittel was mir Teilhabe im Alltag ermöglicht hab ich nun nen schwer kranken Hund (angeborene Spondylose, HD und dadurch seit nem Jahr rezidivierende Patellaluxation) der nur bedingt arbeiten kann da sitzen was psychisch sau belastend ist grad auch weil ich ja eigentlich auf ihn angewiesen bin. Wobei ich ihn nach den bald 5 Jahren jetzt grade endlich stabil kriege... toi toi toi. Falls es ein Border werden soll kann ich dir die Chestnut Border Collie Ranch empfehlen oder meine Züchterin Macalla Aislings Border Collies wo mein Minato dann her kommt. Bei den anderen Rassen kenn ich jetzt keine Züchter, da einfach beim VDH gucken, aber auch da aufpassen da es auch da schwarze Schafe gibt die nicht so ordentlich auf Gesundheit, Wesensfestigkeit usw achten.
Gut dass du dass mit dem zubeissen erwähnst...das vergessen viele...dass so n hund auch schnell gefährlich werden kann🫣
 
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Lisa-Eileen
heute 14:04
Gut dass du dass mit dem zubeissen erwähnst...das vergessen viele...dass so n hund auch schnell gefährlich werden kann🫣
Ja, ich kenns halt auch von ner Bekannten.
Die hatte ne Mali Hündin (Rockets große Liebe übrigens).
Die war die süßeste Kuschelmaus ever aber wenn ihr jemand blöd kam oder sie meinte was beschützen zu müssen... dann wurd die mehr als nur Löwenmama.
Aber sie war dabei auch top ansprechbar und zurückzurufen.
Deswegen da muss man sau aufpassen und den Hund halt krass gut erziehen.
Die Gene werden immer da sein und wenn n Notfall ist regeln die automatisch.
Einmal kam ein Mann von hinten und hat sie einfach angefasst, die hat dem direkt in die Hand gebissen.
War aber glaubich "nur" ein gehemmter Biss, also nicht beschädigend.
Aber trotzdem... erstmal direkt zupacken.
Zum Vergleich: Rocket ignoriert sowas oder würde schlimmstenfalls fiddeln und die Person versuchen aktiv zu beschwichtigen.
 
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Carola
heute 14:13
Hallo Celine zunächst einmal finde ich es ja gut dass du ja vorher Gedanken machst! Aber hast du wirklich alles bis zum Ende durchdacht?
Du bist noch sehr jung und wirst irgendwann deine Schule beenden und in irgendeiner Form in das Berufsleben oder ein Studium eintreten. Das heißt es wird noch viele Veränderungen in deinem Leben geben.
Das ist sicherlich auch mit Hund machbar aber wirst du es alleine schaffen oder hast du Unterstützung?
Dann stellt sich mir die Frage warum ein Arbeitshund und kein "normaler" Begleithund.
Hast du dir überlegt mit welcher Arbeit du die Anforderungen dieses Hundes erfüllen möchtest oder kannst? Weißt du welche Arbeit er verrichten soll oder welchen Sport du mit einem solchen Hund betreiben möchtest?
Schon die Erziehung eines normalen Begleithundes ist zeitaufwändig und nicht immer ganz einfach. Hast du einen Hund aus einer Arbeitslinie dann sind die Ansprüche des Hundes erheblich höher.
Denke doch einfach mal darüber nach ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist oder ob es nicht besser ist es auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben wenn dein Leben gefestigt ist und du weißt wohin es geht.
 
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Celine
heute 14:16
Zwischen Labbi und Mali liegen Welten! Du bist 16 wenn ich richtig gelesen habe und startest somit demnächst ins Berufsleben. Bei den aufgezählten Rassen sollte dann definitiv neben Wissen auch Unterstützung vorhanden sein.
Wie gesagt, ich habe einen Labbi-Bordercollie Mix, und er ist auch sehr anspruchsvoll.
Ich habe auch schon mir Mallis gearbeitet und habe viel Freizeit.
Ich bin mir des Aufwands und der Verantwortung voll bewusst.
 
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Celine
heute 14:17
Ein.hunde.erfahrung ist m.E. nicht ausreichend...ich habe bereits 20 Jahre Hunde.erfahrung und bereits 5 verschiedene Hunde(rassen) gehabt...momentan 2 bullys...mali war immer mein Traum...realistisch ist das für otto.normal.hunde.besitzer nicht...würd mir auch nie nen border oder dergleichen holen🙏
Ich würde mir nie eine Qualzucht holen 🙈