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Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 128
heute 21:07

Arbeitshund, Welpe

Hallöchen, Ich möchte mir einen Arbeitshund anschaffen, also in die Richtung Malinoi, Bordercollie, Schäferhund. Was sind so eure Erfahrungen, was sollte man dringend am Anfang beachten und habt ihr Tipps und ähnliches? Ich würde mich über Antworten freuen 🫶 Liebe Grüße
 
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Kati
heute 20:11
Ich bin mit ihm eine Prüfung gelaufen, aber er zeigt deutlich: Ich mache alles für dich, aber ohne Zeitdruck, in meinem Tempo. Das soll jetzt nicht so klingen, als ob ich einen Hund zwingen würde. Aber er ist halt kein Turnier Typ. Und auch nicht sooo engagiert, wie zb ein Bordercollie im Sport
Das kann dir auch mit einem Arbeitsrassevertreter passieren. Und das meine ich eben auch, dass man Plan B braucht, wenn zb der Mali eben nicht beißt.
Turnier muss Hund zu einem gewissen Punkt auch lernen. Und auch Arbeitsmotivation ist zum Teil erlernt. Also auch da bitte etwas frei machen von dem Gedanken "Ich habe einen Arbeitshund, also arbeitet der gerne". Das muss eben nicht. Versuch doch mal herauszufinden, warum dir die Leistung deines jetzigen Hundes nicht "schnell genug" ist. Kann er es wirklich nicht ober bekommst du es nicht rausgekitzelt? Und auch hier: schnell auf dem Platz ist auch schnell im Alltag. Das macht's nicht nur einfach.

Also bei allen Ambitionen, die ich wirklich gut verstehe, bitte auch immer etwas im Hinterkopf haben, dass Genetik ganz viel ist. Aber eben auch nicht alles. Und Schleifen sollten nicht alles sein, was zählt.
 
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Celine
heute 20:30
Nicht alle Border sind engagiert im sport....ich kenne mehere die genau das gegenteil sind..🤗🤣.....hinter dem was man so bei Turnieren sieht steckt jahrelange insive arbeit...und auch nicht jeder Border eignet sich dafür. KEIN Hund ist im Sport ein "selbstläufer", Neigung/anlage mag vielleicht vorhanden sein aber die muss gefördert werden und der HH muss auch wissen wie er das im Hund hervorholt.....mal ein "Gedanken experiment" für dich; Nehmen wir an du legst dir einen Arbeitshund aus einer Linie zu die xy Champions im Sport hervorbrachten. Also anscheinend sind gute Anlagen vorhanden.....ABER nach zwei/drei jahren stellt sich heraus das er eben nicht so Turnier-motiviert ist, nicht so funktioniert wie du das vorgestellt/gewüscht hast....was dann ? Legst dir einen "neuen Arbeitshund "zu ? Auch mit deinem jetzigen Hund kannst viel erreichen, ohne druck/zwang ...der Weg ist das Ziel.... besser bei kleinen regionalen oder Hundeverbands-internen Turnieren dabei sein und vielleicht auch vorne mit dabei als gleich zum "Gipfel greiffen wollen". Ich habe mit Rionnag meinem, "Wolfhund" z.B. Ziele erreicht /Prüfungen bestanden die viele Hundefahrene Menschen (auch Trainer etc) für " unmöglich mit einem Wolfhund" bezeichneten....😉 und alles ohne Druck/Zwang, bei einigen dauerte es halt einfach etwas länger oder 2 anläufe um eine Prüfung zu bestehen...🤗..
Dann probieren wir halt was anderes aus. Aber behalten werde ich ihn natürlich.
Und ich denke, ich kenne meinen Hund am besten, oder?
 
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Stef
heute 20:35
Wenn man halt selbst nix geschissen kriegt muss man es anderen ausreden damit andere bloß auch keinen Erfolg und glückliches Leben haben können. Habs selbst zu oft erlebt.
Das finde ich unangebracht und nicht zutreffend!
Ein kritischer Blick auf die Situation ist durchaus angebracht.
Es geht um 2 Hundeleben, das ist eine sehr große Verantwortung für eine lange Zeit.
Wir reden hier nicht von kleinen niedlichen Schoßhündchen sondern von Arbeitshunden, die in den falschen Händen ein trauriges Schicksal erwartet und die auch durchaus potenziell gefährlich sein könnten.
Da kann man sich nicht Träumereien hingeben oder von ein paar positiven Beispielen zehren, da muss man realistisch sein und sich ehrlich damit befassen.
Eltern, Züchter, Hundebesitzerin tragen große Verantwortung und wenn man so einen Hund unbedingt haben will, muss man auch in der Lage sein, sich mit kritischen Äußerungen auseinanderzusetzen ohne gleich ein Ausreden, Missgunst oder sonst etwas zu vermuten.
Letztendlich sind hier die Eltern ausschlaggebend-so sehr die Threaderstellerin auch ihre Erfahrung, ihre finanzielle Eigenständigkeit betont-sie müssen-soweit ich weiß-einwilligen!
 
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Celine
heute 20:39
Das finde ich unangebracht und nicht zutreffend! Ein kritischer Blick auf die Situation ist durchaus angebracht. Es geht um 2 Hundeleben, das ist eine sehr große Verantwortung für eine lange Zeit. Wir reden hier nicht von kleinen niedlichen Schoßhündchen sondern von Arbeitshunden, die in den falschen Händen ein trauriges Schicksal erwartet und die auch durchaus potenziell gefährlich sein könnten. Da kann man sich nicht Träumereien hingeben oder von ein paar positiven Beispielen zehren, da muss man realistisch sein und sich ehrlich damit befassen. Eltern, Züchter, Hundebesitzerin tragen große Verantwortung und wenn man so einen Hund unbedingt haben will, muss man auch in der Lage sein, sich mit kritischen Äußerungen auseinanderzusetzen ohne gleich ein Ausreden, Missgunst oder sonst etwas zu vermuten. Letztendlich sind hier die Eltern ausschlaggebend-so sehr die Threaderstellerin auch ihre Erfahrung, ihre finanzielle Eigenständigkeit betont-sie müssen-soweit ich weiß-einwilligen!
Haben Sie 🤗
Ich habe übrigens nur um Erfahrungen gebeten und nicht um Belehrungen
 
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Sonja
heute 20:39
Das kann dir auch mit einem Arbeitsrassevertreter passieren. Und das meine ich eben auch, dass man Plan B braucht, wenn zb der Mali eben nicht beißt. Turnier muss Hund zu einem gewissen Punkt auch lernen. Und auch Arbeitsmotivation ist zum Teil erlernt. Also auch da bitte etwas frei machen von dem Gedanken "Ich habe einen Arbeitshund, also arbeitet der gerne". Das muss eben nicht. Versuch doch mal herauszufinden, warum dir die Leistung deines jetzigen Hundes nicht "schnell genug" ist. Kann er es wirklich nicht ober bekommst du es nicht rausgekitzelt? Und auch hier: schnell auf dem Platz ist auch schnell im Alltag. Das macht's nicht nur einfach. Also bei allen Ambitionen, die ich wirklich gut verstehe, bitte auch immer etwas im Hinterkopf haben, dass Genetik ganz viel ist. Aber eben auch nicht alles. Und Schleifen sollten nicht alles sein, was zählt.
Genau so ist es. Sebst wenn in der genetik "Arbeitshund" steht ist das nur die mögliche Anlage zum "Arbeitswille" und die muss geweckt und gefördert werden. Auch ist diese anlage nicht in jeden Individuum der "Arbeitsrassen" (gleich stark) vertreten...🤗 Ja es gibt sogar erhebliche unterschiede bei den Welpen desselben Wurfes (Wurfgeswister) . Das ist auch ein Grund wieso z.B Diensthunde oder auch "Hunde für den grossen sport" entweder schon als Welpen vom Wurf als nicht oder weniger geeignet aussortiert werden . Selbst während der Ausbildung scheiden immer mal wieder einige , weil nicht oder nicht ausreichend geeignet für denn eigetlich vorgesehenen/geplanten "Job", aus, resp. werden in anderen Bereichen weiter ausgebildet.
 
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Johanna
heute 20:55
Die ersten 2 Jahre hat Mama mir die Impfungen bezahlt, die habe ich jetzt auch übernommen
Eine Frage die ich mir noch stellen würde, egal was es für ein zweiter Hund wird:
Kann ich neben der Schule noch genug Geld für beide verdienen und habe immer noch genug Zeit für einen Welpen? (Der Sprung von 400 € auf 800 € ist nicht ohne)

Wer springt im Notfall ein? Gibt es Absprachen mit den Eltern dazu?

Ja größer/schwerer ein Hund, desto teurer sind einige Dinge (Futter, Medikamente, etc.)
 
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Peter
heute 21:03
Mein Gott, ernsthaft jetzt?
Getreu dem Motto "ist schon alles gesagt, aber nur nicht von jedem"
Weiss ja nicht, wie jeder von euch aufgewachsen ist. Aber waren da nicht auch Träume, die man gern verwirklichen wollte?
Und ist euch soviel Gegenwind entgegen Geblasen?
Ja, Arbeitshunde ist ein spezielles Thema,keine Frage.
Aber Celine nach Erfahrungen und Tipps gefragt.
Und auch ihre Reaktionsposts haben bei mir nicht den Eindruck gemacht, als würde sie von Einhörnern träumen.
Das Dogorama TAe hat sich auch noch eingeschaltet.
Und immer wieder wird auf dem Alter, Lebensumstande, Entwicklung, zukünftiges Leben, usw. rumgehackt.
Traut dem Mädel (sorry Celine) doch mal was zu.
Da wird immer von starken Frauen gefaselt und wenn sich mal eine, wenn auch noch junge meldet, werden ihre Wünsche und Ziele platt gemacht
Und zwar nicht nur von Männern.
Find ich sehr traurig.
Just my 2 Cents
Und ihr braucht darauf nicht zu reagieren. Ich verlasse den Thread und werde hier nichts mehr lesen
Hier sind mir zuviel Helikopter-Eltern
 
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Ina
heute 21:06
Wenn man halt selbst nix geschissen kriegt muss man es anderen ausreden damit andere bloß auch keinen Erfolg und glückliches Leben haben können. Habs selbst zu oft erlebt.
Diese Aussage finde ich jetzt aber auch sehr unangemessen.
Wenn ein 16 jähriges Mädel solch einen Thread hier in den Raum wirft, sollten kritische Fragen und Bemerkungen doch erlaubt sein, und das hat nichts damit zu tun dass jemand "selbst nichts geschissen kriegt".....und es geht auch nicht darum jemandem etwas auszureden....
Sie wird sich das auch nicht ausreden lassen und ich wünsche ihr nur das Beste, dass sich ihre Träume erfüllen und sie das Leben leben kann dass sie sich wünscht....
Trotzdem darf man, auch aufgrund ihres Alters, doch Zweifel äußern und auch mal nachfragen....
Wir kennen Celine und ihr Umfeld nicht und aus der Frage gingen auch ihre Beweggründe nicht hervor.....
Es geht in so einem Forum doch auch nicht nur darum alles gut zu finden, oder doch?