Zwei Beispiele aus meinem Umfeld, Kinder von Freunden, beide tierverrückt seit Kindesbeinen, charakterstark und immer weiter im Kopf wie manche, die wesentlich älter waren plus null Interesse an Party und anderem Aktivitäten, die hier immer wieder exemplarisch ins Feld geführt werden:
Beispiel 1 aus dem Pferdebereich, studiert online mit wenigen Präsenzzeiten und dafür hat sie ein Netzwerk. Ansonsten ist sie im Stall, hat zwei eigene Pferde und reitet sehr erfolgreich in höheren Turnierklassen. Hat sich mit 16 mit einer guten Idee selbstständig gemacht und verdient bereits jetzt mit knapp 20 mehr, wie vermutlich Viele hier im Forum.
Beispiel 2 aus dem Hundebereich, jetzt 19, hat mit 17 mit einem Schäfi ebenfalls mit Schutzhundesport begonnen, ist in der Ausbildung zur Tierarzthelferin und ihr Hund kann tagsüber auf dem weitläufigen Gelände in einem abgetrennten Bereich sich aufhalten und ist gut aufgehoben. Sie ist morgens zwei Stunden vor Arbeitsbeginn mit dem Hund unterwegs und arbeitet mit ihm, in der Pause hängt sie nicht am Handy, sondern ist bei ihrem Hund und auch die Abende sind mit ihm gestaltet. Für die Berufsschultage hat sie eine Sitterin. Würde sagen, der hat es besser wie so mancher Familienhund, der den ganzen Tag das Gequäke von irgendwelchen Kindern ertragen muss oder diese eben doch immer Vorrang in der Zuwendung haben.
Also alle die hier sofort lostreten und den erhobenen Elternzeigefinger auspacken, einfach mal kurz überlegen, ob Celine möglicherweise zu oben genannten jungen Menschen gehört.
Und an dich Celine: Wenn du alles gut organisierst, durchdacht und abgewogen hast, was für alle Menschen gilt egal welchen Alters, die sich für ein Tier entscheiden, dann lass dich hier nicht von deinem Weg abhalten.
Zu den Rassen und deiner Ausgangsfrage gab es ja zum Glück nun doch auch noch hilfreiche Hinweise, die ich alle nur unterstreichen kann.