Naja da muss ich dir etwas widersprechen.
Ich finde es heutzutage schon wichtig, dass Hunde versichert sind.
100 Euro ist schon hoch berechnet, siehe bei mir aber da ist eben alles drin.
Und ich rechne eher mit 10 Jahren Hundeleben..das sind 12.000 Euro.
Eine Knie Op/ Kreuzbandriss oder sonstige OP‘s kosten schnell mal 5000 Euro, je nach Umstände. Es leppert sich über die Jahre schon zusammen.
Ich habe schon 1500 Euro von meiner Versicherung erhalten und die „kritischen“ Jahre kommen erst noch.
Bei meinen Eltern hat ein älterer Herr nach einer Beißattacke mit einem Schäferhund sein Auto verkauft, weil es fast 10.000 Euro gekostet hat, den Hund zu retten. Dieser hat es am Ende nicht einmal geschafft.
Ich finde 100 Euro sollte man im Monat schon für den Hund haben.
Es landen viel zu viele Schicksalsschläge im Tierheim. (Oder kranke, alte Hunde werden vor dem Tierheim ausgesetzt) Wenn man plötzlich nicht mehr voll arbeiten kann oder gar nicht. Oder das Auto hohe Reparaturkosten hat.
Meine Rücklagen gehen zum Beispiel für mein Auto drauf. Da bin ich froh mir nicht parallel noch Sorgen um meine Hunde machen zu müssen. Klar muss ich vorstrecken, das ist kein Problem aber ich bekomme alles wieder.
Klar, dass muss jeder für sich selbst wissen aber mit 1-2 OP‘s inkl. Vor und Nachsorge hat man schnell mal 10.000-12.000 Euro zusammen. Und die Kosten steigen stetig.
Letztendlich muss es jeder für sich selbst wissen.
Natürlich sollte jeder minimum 100€ mtl für medinische Zwecke für seinen Hund im Notfall bereit legen können, mit Versicherung ist es aber definitiv weg.
Ich habe keine Krankenversicherung und beide meiner Hunde sind Dauerbaustellen, also schon das Extrem, was der Durchschnittlichshund so nicht hätte.
Für zwei Hunde habe ich bislang sicher über etwa 20.000 Euro gezahlt. I
Nach 10 Jahren mit zwei Qualzuchten hätte ich aber mindestens 24.000 Euro in eine Krankenversicherung eingezahlt.
Hätte ich zumindest, wenn die Versicherung bei meinem Rüden; der das meiste der Kosten verursacht hat, schon ab etwa 6000 € nicht sowieso längst gekündigt hätte.
Und alle Versicherungen kündigen, wenn es sich für Sie nicht rechnet!
Die späteren Folgekosten, also 10.000 aufwärts, hätte ich also sowieso selbst tragen müssen, und gleichzeitig hätte ich nichts weiter gespart und angelegt.
Abgesehen davon kenne ich niemand, der annähernd so viele Tierarztkosten hat, wie wir. Einzelfälle, die mal 30.000 Euro kosten, sind auch keine Evidenz.
Gerade wenn man nur von überschaubaren 10 Lebensjahren ausgeht, sind die meisten Vollversicherungen ein ziemlicher Scam.
Sollte aber jeder für sich selbst ausrechnen können.