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Verfasser
Steffen
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Anzahl der Antworten 33
heute 20:26

Zwergpudel-Welpe mit Zahnfehlstellung – eure Einschätzung? Versicherung & Gesundheitscheck?

Hallo zusammen, ich stehe kurz davor, einen Zwergpudel-Welpen (Rüde, geb. Ende Dezember) zu kaufen und würde mir sehr gerne eure Einschätzung zu ein paar Punkten einholen. Vielen Dank euch vorab für eure Erfahrungen und Meinungen 🫶 Der Kleine soll eine Zahnfehlstellung haben, die laut Tierarzt nicht „gravierend“ sei und manuell behoben werden könne (durch Massieren bzw. vorsichtiges Herausdrücken des Zahnes). Ansonsten sei er gesund. Die Eltern (Mama Zwergpudel 35cm 6kg, Papa Toypudel 26 3.1kg) seien laut Verkäuferin kerngesund und PL-frei. Der Rüde wurde genetisch getestet. Es ist nicht der erste Wurf der Hündin, diesmal sind es 7 Welpen. Die Verkäuferin ist keine zertifizierte Züchterin, macht aber auf mich einen sehr guten und offenen Eindruck. Wir waren auch schon mehrfach vor Ort und konnten die Welpen in Ruhe kennenlernen. Arztberichte liegen nicht vor. Wird so etwas nicht ausgehändigt? Mich beschäftigen aktuell folgende Fragen: 1. Würdet ihr bei einer Zahnfehlstellung im Welpenalter eher vorsichtig sein? 2. Sollte ich den Welpen vor dem Kauf noch von einem unabhängigen Tierarzt durchchecken lassen (auch hinsichtlich rassetypischer Erkrankungen wie PL, PRA etc.). Ist das überhaupt sinnvoll in dem Alter? 3. Habt ihr Erfahrungen mit Zwergpudel × Toypudel-Verpaarungen? 4. Worauf sollte ich bei der Hundehaftpflicht unbedingt achten? 5. Wie steht ihr zur Krankenversicherung bei einem Pudel? Sinnvoll oder eher Rücklagen bilden? Ich freue mich sehr über ehrliche Einschätzungen, auch kritische. Vielen lieben Dank euch 😊
 
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Katrin
heute 13:06
Vielen Dank für dein Feedback. Dann sollte ich darauf achten. Kannst du mir vllt eine Info mitgeben, was die OP Versicherung auf jeden Fall beinhalten sollte bzw. worauf ich achten soll? Ich bin über all die Infos sehr dankbar. Gern auch zur Haftpflicht, falls es da bestimmte Punkte gibt :)
Bei der Mischung würde ich nach einer guten Krankenversicherung schauen. Das Problem ist viele Versicherungen haben Klauseln bezüglich bekannten Erkrankungen oder rassetypischen Erkrankungen. Hier kann man sich individuell und unabhängig von Versicherungen beraten lassen.

https://www.dogtorance.de/

Wichtig ist das der Hund so abgesichert wird das plötzliche hohe Kosten aber auch anhaltende Kosten abgedeckt sind.
 
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Sabine
heute 13:26
Der Vater wurde getestet, die Hündin nicht? Wie können die Welpen ( genetisch) kerngesund sein? Wie alt ist die Hündin, wann war der letzte Wurf? Warum bekommst du die medizinischen Auswertungen nicht? Der Preis wird wegen der Zahnfehlstellung reduziert? Sie übernimmt die( sehr hohen) Kosten für die Regulierung der Zahnfehlstellung, wenn es sich nicht " wegmassieren" lässt? Zahnfehlstellungen sind grundsärzlich ein Problem bei diesen Qualzuchten. In meinen Augen alles sehr suspekt. Was spricht denn für genau diesen Hund? Und warum Qualzucht?
 
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Katrin
heute 13:42
Ich verstehe total das man schnell das Herz an so ein kleines Wesen verlieren kann. Aber auch ich möchte hier nochmal ganz eindringlich vor diesem Kauf warnen.

Das alles hat absolut gar nicht mit Zucht zu tun. Das ist Vermehrung von bzw mit Qualzucht um sich selber die Taschen voll zu machen. Kein seriöser Züchter würde so verpaaren. Leid und Kosten sind da für den Hund vorprogrammiert und das weiß diese Dame auch.
 
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Alex
heute 14:09
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen , prüfe genau wer sich ewig bindet mein Hund hier abgebildet leider schon länger im Hundehimmel übernommen aus dem Tierschutz hobbyzüchter gezüchtet egal was, ende vom lied übernommen aber wir wussten es mit gaumenkieferspalte, schlechte Zähne , Diabetes ,Blutanämie .
Geliebt von ganzem Herzen ❤️
 
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Lisa-Eileen
heute 14:12
Wenn es keine eingetragene Zucht ist (VDH oder anderes) ist es kein Züchter sondern ein Vermehrer.
Allein das keine Gesundheitssachen vorliegen und der Hund ne Fehlstellung hat ist voll die Redflag.
Unabhängig von der Fehlstellung würd ich diesen Hund nicht kaufen da ich einen Vermehrer nicht unterstütze.
Wenn du einen Hund vom Züchter willst such dir eine seriöse Zucht zb auf der Seite des VDH.
Bin selbst mit Rocket auf so nen Vermehrer reingefallen, die hat auch behauptet die Eltern seien gesund... bringt aber nichts bei Erbkrankheiten die auch Generationen überspringen.
Seriöse Züchter haben den Stammbaum im Blick, ne Homepage wo auch die Gesundheitszeugnisse vorliegen und die Hunde komplett getestet sind.
Finger weg von so nem Vermehrerhund, damit unterstützt man nur weiteres Leid.
 
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Lisa-Eileen
heute 14:20
Vielen Dank für dein Feedback. Dann sollte ich darauf achten. Kannst du mir vllt eine Info mitgeben, was die OP Versicherung auf jeden Fall beinhalten sollte bzw. worauf ich achten soll? Ich bin über all die Infos sehr dankbar. Gern auch zur Haftpflicht, falls es da bestimmte Punkte gibt :)
Hunde mit Vorerkrankungen werden von Versicherungen nicht aufgenommen oder es wird alles was damit zusammenhängt ausgeschlossen.
Ich würde auch ne Vollversicherung nehmen, alle reden immer über teure OPs, aber die Untersuchungen (CT und MRT zb) kosten mittlerweile 1500 Euro mindestens.
Ich kann die Hanse Merkur empfehlen, mein unabhängiger Berater hat die auch.
Die nimmt aber nur ohne Vorerkrankungen auf, man hat aber den Vorteil das ab 3 Jahren Kündigungsschutz besteht.
Andere Versicherungen kündigen nämlich gern auch einfach mal wenns denen zu teuer wird usw.
Bei der Haftpflicht gibts eigentlich nicht wirklich was zu, die ist super billig mit um die 5 Euro, man sollte halt drauf achten das hohe Summen übernommen werden und ggf das es auch im Ausland greift falls man mal Urlaub machen will usw.
 
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Lisa-Eileen
heute 14:21
Hallo Steffen, eines unserer wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Rasse / Hundes war 'so gesund wie möglich'. Eine sog. Qualzucht oder andere Rassen mit wahrscheinlichen gesundheitlichen Problemen / geringer Lebenserwartung bewusst vom Züchter/Vermehrer als Welpe zu kaufen, haben wir für uns ausgeschlossen. Aus dem Tierschutz wäre es etwas anderes gewesen. Zu den möglicherweise sehr hohen Tierarztkosten kommt meiner Meinung nach noch ein weiterer Aspekt hinzu. Du musst das Tier in seinem Leid begleiten, dieses auch aushalten. Ggf. ständige Tierarztbesuche, Klinikaufenthalte, körperliche Einschränkungen, Medikamentengabe, Suche nach passendem Futter etc. sind nicht nur für das dann geliebte Tier eine Qual. Eine psychische Belastung, die nicht zu unterschätzen ist. Und vergiss bitte nicht, dass Nachfrage immer neues Leid produziert.
Kann ich zu 1000% bestätigen.
Sowohl ich als auch ne Freundin machen das seit Jahren nun durch.
Sie wegen Qualzucht, ich weil ich auf n Vermehrer reinfiel.
Empfehle ich niemandem.
 
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Sina
heute 15:05
Hunde mit Vorerkrankungen werden von Versicherungen nicht aufgenommen oder es wird alles was damit zusammenhängt ausgeschlossen. Ich würde auch ne Vollversicherung nehmen, alle reden immer über teure OPs, aber die Untersuchungen (CT und MRT zb) kosten mittlerweile 1500 Euro mindestens. Ich kann die Hanse Merkur empfehlen, mein unabhängiger Berater hat die auch. Die nimmt aber nur ohne Vorerkrankungen auf, man hat aber den Vorteil das ab 3 Jahren Kündigungsschutz besteht. Andere Versicherungen kündigen nämlich gern auch einfach mal wenns denen zu teuer wird usw. Bei der Haftpflicht gibts eigentlich nicht wirklich was zu, die ist super billig mit um die 5 Euro, man sollte halt drauf achten das hohe Summen übernommen werden und ggf das es auch im Ausland greift falls man mal Urlaub machen will usw.
Nicht nur Vorerkrankungen, sondern auch Rassetypische Krankheiten werden ausgeschlossen.
Und das kann alles mögliche sein.
Die wenigsten Versicherungen zahlen außerdem MRT/CT wenn keine OP folgt.

Vollversicherungen machen mMn nur Sinn, wenn man gar keine Rücklagen hat.
Ansonsten würde ich maximal eine OP Versucherung abschließen. Bei Krankenversicherung zahlt man meist richtig drauf und wenn man Pech hat doppelt, wenn die Versicherung nicht übernimmt.

Vorteil ist natürlich, dass es sich im Ernstfall ruhiger schläft, wenn man sich um die Finanzierung keine Gedanken machen muss. Aber das hat dann eben auch seinen Preis.
 
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Lisa-Eileen
heute 15:24
Nicht nur Vorerkrankungen, sondern auch Rassetypische Krankheiten werden ausgeschlossen. Und das kann alles mögliche sein. Die wenigsten Versicherungen zahlen außerdem MRT/CT wenn keine OP folgt. Vollversicherungen machen mMn nur Sinn, wenn man gar keine Rücklagen hat. Ansonsten würde ich maximal eine OP Versucherung abschließen. Bei Krankenversicherung zahlt man meist richtig drauf und wenn man Pech hat doppelt, wenn die Versicherung nicht übernimmt. Vorteil ist natürlich, dass es sich im Ernstfall ruhiger schläft, wenn man sich um die Finanzierung keine Gedanken machen muss. Aber das hat dann eben auch seinen Preis.
Vorerkrankungen sind aber eben IMMER ausgeschlossen, Rassetypische nicht immer nur bei manchen.
Darum gings mir.
Wenn man nur ne OP Versicherung hat ist klar das CT usw dann nicht gezahlt werden, deswegen sagte ich ja das er ne Vollversicherung nehmen sollte weil CT usw eben mittlerweile krass reinhaut und man das schnell mal an der Backe hat wenn iwas ist.
Dafür ist ja die Krankenversicherung da alles was ohne OP ist zu zahlen.
Nicht nur wenn man keine Rücklagen hat, auch wenn der Hund chronisch krank wird lohnt sich die Krankenversicherung weil man sonst dauerhaft hohe Kosten selbst tragen muss.
Da sind die Rücklagen ratzfatz weg und durch die hohen Kosten kannste keine neuen aufbauen.
 
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Celine
heute 15:25
Hunde mit Vorerkrankungen werden von Versicherungen nicht aufgenommen oder es wird alles was damit zusammenhängt ausgeschlossen. Ich würde auch ne Vollversicherung nehmen, alle reden immer über teure OPs, aber die Untersuchungen (CT und MRT zb) kosten mittlerweile 1500 Euro mindestens. Ich kann die Hanse Merkur empfehlen, mein unabhängiger Berater hat die auch. Die nimmt aber nur ohne Vorerkrankungen auf, man hat aber den Vorteil das ab 3 Jahren Kündigungsschutz besteht. Andere Versicherungen kündigen nämlich gern auch einfach mal wenns denen zu teuer wird usw. Bei der Haftpflicht gibts eigentlich nicht wirklich was zu, die ist super billig mit um die 5 Euro, man sollte halt drauf achten das hohe Summen übernommen werden und ggf das es auch im Ausland greift falls man mal Urlaub machen will usw.
Ich kann auch die Hansemerkur empfehlen. Bin von der Agila dorthin gewechselt.

Beide meine Hunde haben die höchste Tierkrankenversicherung plus Zahnzusatzversicherung.
Damit ist alles sicher. Wir hatten nie Probleme mit der Übernahme der Rechnungen und da kam durch Notdienstleistungen schon eine ordentliche Summe zusammen.

Allerdings kosten beide Hunde jeweils ca. 100 Euro. Aber bei den heutigen Kosten und einer möglichen Arbeitslosigkeit will ich alles geregelt haben.

Und ich habe bei der Hansemerkur einen persönlichen Ansprechpartner über Whatsapp, der immer für mich da war.