Gesundheitliche Probleme durch Qualzucht
Eines der größten Probleme bei der Qualzucht von Toy Pudeln ist die Vielzahl von gesundheitlichen Problemen, die daraus resultieren können. Diese können das Leben des Hundes erheblich beeinträchtigen und erfordern oft teure und langwierige Behandlungen.
Toy Pudel sind besonders anfällig für Zahnprobleme, da ihre kleinen Kiefer oft nicht genügend Platz für die Zähne bieten. Dies kann zu schmerzhaften Zahnerkrankungen
und dem Verlust von Zähnen führen.
Ein weiteres häufiges Problem ist die Patellaluxation, eine Erkrankung, bei der die Kniescheibe aus ihrer normalen Position rutscht. Dies kann schmerzhaft sein und erfordert möglicherweise eine Operation.
Auch Augenprobleme sind häufig bei Toy Pudeln, darunter Katarakte und progressive Retinaatrophie, die zu Sehverlust führen können.
Herzprobleme wie Herzklappenfehler beim Hund sind ebenfalls eine Besorgnis, da Toy Pudel eine höhere Anfälligkeit für Erkrankungen wie Mitralklappenerkrankungen haben, die das Herz beeinträchtigen.
Weitere typische Risiken sind Trachealkollaps (Kollaps der Luftröhre), Missbildungen, Fragilität der Knochen, und bei Teacup-Pudeln eine besonders hohe Anfälligkeit für lebensbedrohliche Komplikationen schon bei geringen Verletzungen, sowie extreme Hypoglykämie (Unterzuckerung), die schnelles Handeln erfordert. Sogar Komplikationen bei der Geburt sind häufig, da überproportional große Köpfe den Geburtsvorgang erschweren können.
Miniaturhunde können zudem in Alltagssituationen schneller dehydrieren und benötigen eine speziell auf sie abgestimmte Fütterung und Betreuung.
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