Das ist sehr schwierig. Also ehrlich gesagt kann ich meine Bedürfnisse auch nicht auf Kommando verrichten. Ich stelle mir gerade vor, dass ich auf Toilette gehe und mir jemand sagt "mach jetzt".
Was mich hellhörig macht: "sie traut sich nicht". Wie kommst Du darauf? Könntest Du das genauer beschreiben?
Ich finde das überhaupt nicht schwierig ein "Kommando" fürs lösen zu haben, solange man kein Druck aufbaut und drauf besteht.
Habe es auch von Welpe an mit Wörtern belegt, sogar großes und kleines Geschäft getrennte Worte.
Das bedeutet bei uns nicht, dass mein Hund wie ein Polizeihund abgerichtet sich nur auf Kommando lösen darf/muss, sie macht das ganz allein und ich sage heute noch oft die Worte dabei, damit die Verknüpfung nicht verloren geht.
Ich finde es kann doch einiges erleichtern, dem Hund zu helfen, gerade an fremden Orten usw. wo der Hund sich nicht so traut oder fremd ist oder warum immer.... ein Zeichen setzen zu können, dass es hier sehr gern erlaubt/erwünscht ist. Solang es ohne Druck und absolutes Muss läuft, sehe ich das ganz entspannt.
Ich würde nur jetzt mit so wenig Monaten noch nicht krass mit dem Kommando draußen arbeiten, lieber wie die Vorredner einfach den Garten weg lassen und nach den 2h richtig raus gehen zu Grünflächen statt den Standard Garten und auch lange dort draußen bleiben, in der Hoffnung das sich von allein was tut und wenn dann loooooben, wenn es dort passiert. Falls wirklich nichts passiert, dem Hund ganz am Ende, aber eben erst am Ende!!!, trotzdem den Garten noch anbieten, anstatt den "vollen" Hund wieder mit rein zu nehmen. Dann wird das von ganz allein, habe ich zumindest die Erfahrung gemacht.
Wir hatten auch anfangs viel den Garten genutzt, war auch anfangs oft so, dass ich erst ganz raus bin und nix kam, am Ende bin ich dann doch noch mal in den Garten und zack war es da. Aber das hat sich von allein gegeben mit der Zeit umso öfter sie ganz draußen dann doch gemacht hat. Jetzt ist der Garten nur noch für absolute Notfälle und die Wiese darf wieder wachsen 😅