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Verfasser
Maik
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 2
heute 15:04

Welpe beisst nach Ausflügen an unterschiedliche Orte

Hallo alle, in der letzten Zeit waren wir mit unserem Zwerpudel Welpen oft unterwegs und in verschiedenen Unterkünften. Dort hat er gut gelernt, sich auch mal hinzulegen. Ob im Restaurant oder auf dem Zimmer selbst. Nur wenn er wieder nach Hause kommt, dann fängt er sehr sehr oft an uns zu beißen und dreht halb am Rad. Ist das normal, weil er vielleicht in der gewohnten Umgebung ist und zusätzlich (16. Woche) gerade am zahnen ist? Oder wie ist eure Einschätzung und Erfahrung ?
 
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Caro
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heute 14:12
Hallo Maik, also meine Einschätzung ist, dass er bei euch gerade versucht seine Grenzen auszutesten. Das ist nicht bedrohlich, wahrscheinlich sogar im Falle eures Pudels spielerisch, aber ich würde es in jedem Fall unterbinden. Früher hat man bei Welpen die beißen gerne schnell mal gesagt, alles gut das verwächst sich. Das kann auch sein, aber ich habe auch schon gegenteilige Erfahrung gemacht, so dass es später zu einem Problem wurde. Bei Welpen wird gerne mal vieles runter geredet, weil sie eben noch so süß und klein sind, aber auch sie müssen lernen Grenzen zu respektieren. Nichts anderes würde in einem dynamischen Rudel mit älteren Hunden passieren. Dabei meine ich nicht ihn bösartig zu bestrafen, sondern eher Schritt für Schritt das Beißen z.B mit Hilfe eines gezielten Kommandos zu unterbinden oder auch ihn auf seinen Platz zu schicken, wenn er wieder aufdreht. Das hat gleichzeitig den positiven Effekt, dass zu Hause etwas mehr Ruhe einkehrt. Für euren Welpen ist das in dem Sinne auch keine Bestrafung sondern nochmal mehr eine Hilfe für ihn, dass er zur Ruhe kommt.

Dass du schreibst, dass es draußen schon besser klappt finde ich dabei auch nicht verwunderlich, weil er sich dort in einem ganz anderen Setting befindet☺️
 
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Caro
heute 14:12
Hallo Maik, also meine Einschätzung ist, dass er bei euch gerade versucht seine Grenzen auszutesten. Das ist nicht bedrohlich, wahrscheinlich sogar im Falle eures Pudels spielerisch, aber ich würde es in jedem Fall unterbinden. Früher hat man bei Welpen die beißen gerne schnell mal gesagt, alles gut das verwächst sich. Das kann auch sein, aber ich habe auch schon gegenteilige Erfahrung gemacht, so dass es später zu einem Problem wurde. Bei Welpen wird gerne mal vieles runter geredet, weil sie eben noch so süß und klein sind, aber auch sie müssen lernen Grenzen zu respektieren. Nichts anderes würde in einem dynamischen Rudel mit älteren Hunden passieren. Dabei meine ich nicht ihn bösartig zu bestrafen, sondern eher Schritt für Schritt das Beißen z.B mit Hilfe eines gezielten Kommandos zu unterbinden oder auch ihn auf seinen Platz zu schicken, wenn er wieder aufdreht. Das hat gleichzeitig den positiven Effekt, dass zu Hause etwas mehr Ruhe einkehrt. Für euren Welpen ist das in dem Sinne auch keine Bestrafung sondern nochmal mehr eine Hilfe für ihn, dass er zur Ruhe kommt.

Dass du schreibst, dass es draußen schon besser klappt finde ich dabei auch nicht verwunderlich, weil er sich dort in einem ganz anderen Setting befindet☺️
 
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Tina
heute 15:04
Da wage ich mich mal ins Haifischbecken.

Meine frühere Hündin hatte mal ne Phase als Welpe und mir gern bei jedem Schritt in die Hosenbeine gebissen....
Dabei half überhaupt kein "normales" Nein und kein Keks zur Ablenkung oder weg schicken etc.

Erst ein beherzter und sehr lauter Brüller inflagranti, aka "ich meine es wirklich ernst und will das nicht!", hat das Problem nachhaltig gelöst.

Ich denke man darf und muss einem Hund Grenzen setzen. Und wenn bestimmte Worte nicht reichen, darf man auch mal deutlicher werden. Natürlich muss die Bindung zum Hund dabei schon gut sein und es ist sicherlich nicht zu empfehlen bei einem Angsthund.