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Salome
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 61
zuletzt 16. Jan.

Welpe & Besuch – Wie handhabt ihr das?

Hallo zusammen! 😊 Wir haben gestern unseren kleinen Goldendoodle-Welpen (9 Wochen alt) bei uns aufgenommen – wir sind total verliebt! Jetzt stehen natürlich viele Fragen im Raum, und bei einem Thema sind mein Partner und ich uns noch nicht ganz einig: Wie geht man in den ersten Tagen/Wochen mit Besuch um? Mein Partner meint, es sei gut, wenn der Kleine von Anfang an möglichst viele Menschen kennenlernt, damit er gut sozialisiert wird. Ich sehe das etwas anders – ich denke, er braucht erstmal Ruhe, um bei uns anzukommen, bevor viel Trubel ins Haus kommt. Wie habt ihr das gemacht? Habt ihr Besuch direkt zugelassen? Bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🙏🐶
 
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Franzi
18. Juli 09:27
Erstmal lernt er euch, die Wohnung und die Umgebung kennen. Ich habe das ca 3-4 Wochen so gemacht. Ich finde es schwierig und irgendwie unverantwortlich, wenn jetzt erst nach der Anschaffung, viele Fragen aufkommen. Man informiert sich vorher ausführlich. Klar ist Theorie und Praxis immer anders, vorallem wenn es um Lebenwesen geht. Aber für sowas zum Beispiel, hätte man sich vorher schon das Wissen aneignen können. Wenn es daran schon hapert, dann hoffe ich, dass das nicht der nächste Hund wird, der nicht verstanden und vermenschlicht wird.
 
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Dogorama-Mitglied
18. Juli 10:07
Einen Welpen erstmal ankommen lassen? Nein, bitte nicht vermenschlichen. Ein Welpe braucht von Tag 1 an Regeln, liebevolle Konsequenz und Grenzen und sollte euren Alltag ganz normal miterleben. Dennoch darauf achten und das ist das A und O, dass er zur Ruhe kommt und das kann er auch lernen, wenn Besuch da ist. Kommt Besuch wird nicht direkt zur Haustür gerannt oder an diesem hochgesprungen. Der Welpe muss lernen auf seinem Platz zu bleiben und erst wenn er ruhig ist, darf der Besuch begrüßt werden.
Also muss ein Welpe, ein Hundebaby, von Tag 1 perfekt sein? Man darf nicht berücksichtigen, dass er gerade alles verlassen hat, was ihm vertraut war? Es ist kein Vermenschlichen, wenn man auf die Gefühle eines Hundes Rücksicht nimmt.

Bei Regeln und Grenzen bin ich ganz Deiner Meinung. Aber der Alltag ändert sich, wenn ein Welpe einzieht. Am besten überlegt man sich vorher schon feste Strukturen, und diesen neuen Alltag sollte man auch konsequent leben, das gibt dem Welpen Sicherheit.
Aber hier geht es um Besuch, und das ist in den wenigsten Fällen Alltag.
 
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Sonja
19. Juli 06:42
Dem Besuch nahe legen, dass sie den Welpen nach kurzer Begrüßung in Ruhe lassen sollen, dann wird er , nach einiger Zeit, von sich aus zur Ruhe kommen, weil es für ihn dann "langweilig" ist. Wenn beim Besuch auch Kinder dabei sind wird es schwieriger...aber nicht unmöglich. Welpen-Spielzeit/Kuschelzeit mit dem Besuch "festlegen", z.b. gemeinsamer Spaziergang/Gartenzeit etc. Dem Welpen einen Rückzugsort bieten ( z.b. offene Box, anderer Raum) der für den Besuch "tabu" ist wenn sich der Welpe dorthin zurückzieht. Sich ganz "normal", also (trotz Besuch) also alltäglich verhalten . Do lernt der Welpe das Besucher ganz normal und nichts "aufregendes" sind.😉
 
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Nike
14. Jan. 08:47
Von Tag 1 an Alltag, Grenzen und Erziehung. Alles andere ist absolute Vermenschlichung.
 
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Marion
16. Jan. 08:28
Ich hab ihn insofern ankommen lassen, dass ich mir Mühe gegeben habe, ihn nicht zu überfordern. Häusliche Regeln und die normale Alltagsstruktur habe ich von Tag 1 an vorgelebt und freundlich durchgesetzt. Grundkommandos ab Tag 2. Aber alles spielerisch mit Fokus auf Spaß. Dann die nähere Umgebung und ihn einfach nur alles in Ruhe anschauen lassen. Pro Woche gab es dann ca. 2 kleinere Ausflüge bspw. ins Café. Besuch durfte auch von Anfang an kommen, aber nicht täglich und auch nur die Kernfamilie, da er sie sehr oft im Leben sehen würde und auch in notwendigen Fällen bei ihnen unterkäme. Außerdem musste ich bei meinen Besuchern durchsetzen, dass sie ihn eben nicht mit quietschender Aufregung überschütteten, sondern ignorierten. Sich auf ihn stürzende Menschen fand er ziemlich doof. Wenn mein Welpe sich die neue Situation in Ruhe anschauen konnte und sich entspannt hat, durften sie ihm ruhig Hallo sagen. Der Welpe soll ja auch nicht lernen, dass jeder Besuch gleich Party bedeutet und er stets im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.

In meinen Augen ist es nicht so schwarz-weiß, also ein Entweder-Oder. Das Maß ist entscheidend. Alles, was der Welpe im normalen Alltag sehen wird, sollte ihm ruhig, positiv und ohne zu überfordern auch gezeigt werden.
 
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⚜️Mandy
16. Jan. 09:19
💜 Herzlichen Glückwünsch🥳 zu Euren Familienzuwachs. 🐕🐾🦴

Ich bin überglückliche frische Hundemama🐕 seit letztes Jahr kurz vor Weihnachten geworden. 😅
Ich gebe zu, ich muß mich erstmal noch an die neue Verantwortung gewöhnen☺️, aber es fühlt sich gut an ein treuer Begleiter wieder im Hause zu haben😍 und ich bin so dankbar 🙏🏻 das Gismo 🐕 in unser Leben gekommen ist.

Gerade lernen wir alles über Hundeerziehung und machen unsere allerersten Erfahrungen mit unserem süßen Frenchi Gismo.
Er ist mit 12 Wochen bei uns eingezogen und kommt vom Lande, wo es ziemlich ruhig einhergeht als in der Großstadt.
Wir haben ihn auch erstmal 1,5 Wochen gegeben um bei uns Zuhause anzukommen und er meidet immernoch Menschen und Tiere die ihm fremd sind.

Daher würde ich persönlich auch erst einmal den Besuch nach hinten hinaus schieben, bis er bei Euch erstmal Zuhause angekommen ist.

Viel Freude und Glückseligkeit wünschen wir Euch mit eurer neuen süßen Fellnase.

Beste Grüße die Berliner 😂🙋🏻‍♀️🐕💜
 
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Dogorama-Mitglied
16. Jan. 15:45
Gute Sozialisierung besteht aus wenigen guten Kontakten, also welche, bei denen der Hund ausschließlich positive Erfahrungen macht. Ist er mit der Situation überfordert, macht er eine negative Erfahrung, und das hat mit guter Sozialisation nichts zu tun.

Es ist individuell, wann man mit Besuch starten kann und wie viel der Hund verarbeiten kann, ohne überfordert zu sein.

Wenn Besuch da war, braucht der Hund eine ruhige, reizarme Zeit, um das zu verarbeiten. Manche nur kurz, manche länger.

Ihr müsst lernen, die Zeichen von Überforderung bei Eurem Hund zu erkennen. Und dann auf ihn abgestimmt Besuch einladen.

Es kommt auch darauf an, wieviel Ruhe, Gelassenheit und Normalität Ihr Eurem Hund vorleben könnt. Denn er wird sich daran orientieren. Seid Ihr bei Besuch aufgeregt, ist der Hund es auch.
 
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Simone
16. Jan. 15:48
Der hat ist mittlerweile 8 Monate oder älter und hat bestimmt schon eine Menge besuch erhalten 😂
 
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Steffi
16. Jan. 16:08
Der hat ist mittlerweile 8 Monate oder älter und hat bestimmt schon eine Menge besuch erhalten 😂
😄..wäre interessant, wie sie es gehandhabt haben und ob es erfolgreich war..
 
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Simone
16. Jan. 16:09
😄..wäre interessant, wie sie es gehandhabt haben und ob es erfolgreich war..
Ja