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Sandra
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heute 09:31

Tierschutzhund abholen. Tipps?

Hallo liebe Fellfreunde, bald ist es soweit und ich hole meinen ersten Hund aus dem Tierschutz ab. In der Info Mail dazu stehen schon ein paar Tipps drin, Leinen, Halsband usw. Ich wollte mal nach euren Erfahrungen fragen, wie lief das bei euch ab, wie verlief die Autofahrt usw. Ein bisschen Austausch würde mir gut tun.
 
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Olli
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heute 07:29
Vor allem dem Hund Zeit geben anzukommen.

Der größte Frust entsteht, wenn man zu hohe Erwartungen hat.

Ich war bis jetzt bei acht Abholungen vom Treffpunkt dabei und die Hunde waren total unterschiedlich, weshalb es mit dem Tippgeben zu viel wäre, bis weitere Infos zum Hund kommen.

Die meisten haben die Frauchens und ich in einer Box transportiert, in die der Hund im Transporter gesteckt wurde. Den größeren wurde ein Sicherheitsgeschirr angezogen und doppelt gesichert.

Mit vielen haben wir im neuen Zuhause 'ne kurze Gassirunde gemacht und sie dann in Ruhe gelassen.
 
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Olli
heute 07:29
Vor allem dem Hund Zeit geben anzukommen.

Der größte Frust entsteht, wenn man zu hohe Erwartungen hat.

Ich war bis jetzt bei acht Abholungen vom Treffpunkt dabei und die Hunde waren total unterschiedlich, weshalb es mit dem Tippgeben zu viel wäre, bis weitere Infos zum Hund kommen.

Die meisten haben die Frauchens und ich in einer Box transportiert, in die der Hund im Transporter gesteckt wurde. Den größeren wurde ein Sicherheitsgeschirr angezogen und doppelt gesichert.

Mit vielen haben wir im neuen Zuhause 'ne kurze Gassirunde gemacht und sie dann in Ruhe gelassen.
 
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The In
heute 07:59
Den Hund erstmal so annehmen wie er ankommt. Aber die Regeln die euch wichtig sind, gelten von Minute 1. Wenn der Hund nicht auf die Couch soll, nichts vom Tisch bekommt etc, dann wird das auch nicht in den ersten drei Tagen erlaubt "weil er doch so traurig guckt". Ihr erspart euch damit sehr viel Arbeit später. Und viel zusammen "nichts" machen, damit er/sie viel verarbeiten kann. 🐕🍀
 
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Sandra
heute 08:37
Diese Regeln sind mir klar. Ist nicht der erste Hund generell. Die Zeit die er braucht wird er selbstverständlich kriegen und auch Regeln/Grenzen ab Tag 1.

Ich wollte nur eure Erfahrungen hören, wie es für euch und für die Hunde war.
 
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Vivi &
heute 08:45
Mit Piccolo lief es nicht ganz so wie erwartet. Ich dachte irgendwie dass der Hund doppelt gesichert ist und alles super umständlich ist und das war’s überhaupt nicht. Pico hatte ein Geschirr an und da haben wir die Leine drangemacht, die wir mitgebracht haben. Und dann ging’s ganz unkompliziert ins Auto. (Wir mussten ihn davon abhalten, direkt rein zu springen). Wir haben einen Käfig mitbekommen, den wir im Auto hatten und auch mit in die Wohnung genommen haben. Und damit hat er auch direkt einen Rückzugsort.

Die Autofahrt war ganz kurz und auch sehr unspektakulär. Er war bereits vor einigen Tagen nach Deutschland gekommen und waren in Zwischenzeit in der Pflegestelle. Und bis heute ist es eher ein Thema den Hund davon abzuhalten in ein Auto rein zu springen. Er mag Autofahren sehr gerne.

Schwieriger waren tatsächlich die ersten Tage, weil es irgendwie geschafft hat, sich zwischen dem Test und dem Einzug bei mir Giardien einzufangen. Aber auch das war im Nachhinein Gut händelbar. Er hat seine Tablette bekommen und dann ging’s ihm wieder gut.

Ich würde mich da auf die Expertise derjenigen verlassen, die den Hund bereits kennen. Die werden dir schon mitteilen wie der Hund gesichert werden soll und was zu beachten ist. Weißt du denn schon woher er kommt und was er ungefähr für eine Hintergrund hat? Es macht ja schon einen großen Unterschied, ob du jetzt einen panischen Shelter Insassen hast, oder einen netten Tierheimhund, der schon eine Familie hatte.
 
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Sandra
heute 08:48
Mit Piccolo lief es nicht ganz so wie erwartet. Ich dachte irgendwie dass der Hund doppelt gesichert ist und alles super umständlich ist und das war’s überhaupt nicht. Pico hatte ein Geschirr an und da haben wir die Leine drangemacht, die wir mitgebracht haben. Und dann ging’s ganz unkompliziert ins Auto. (Wir mussten ihn davon abhalten, direkt rein zu springen). Wir haben einen Käfig mitbekommen, den wir im Auto hatten und auch mit in die Wohnung genommen haben. Und damit hat er auch direkt einen Rückzugsort. Die Autofahrt war ganz kurz und auch sehr unspektakulär. Er war bereits vor einigen Tagen nach Deutschland gekommen und waren in Zwischenzeit in der Pflegestelle. Und bis heute ist es eher ein Thema den Hund davon abzuhalten in ein Auto rein zu springen. Er mag Autofahren sehr gerne. Schwieriger waren tatsächlich die ersten Tage, weil es irgendwie geschafft hat, sich zwischen dem Test und dem Einzug bei mir Giardien einzufangen. Aber auch das war im Nachhinein Gut händelbar. Er hat seine Tablette bekommen und dann ging’s ihm wieder gut. Ich würde mich da auf die Expertise derjenigen verlassen, die den Hund bereits kennen. Die werden dir schon mitteilen wie der Hund gesichert werden soll und was zu beachten ist. Weißt du denn schon woher er kommt und was er ungefähr für eine Hintergrund hat? Es macht ja schon einen großen Unterschied, ob du jetzt einen panischen Shelter Insassen hast, oder einen netten Tierheimhund, der schon eine Familie hatte.
Er ist noch ein Welpe und kommt aus Rumänien. Einen Vorbesitzer oder Pflegestelle hatte er noch nicht. Der erste sichere Hafen werde ich für ihn sein.
 
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Vivi &
heute 09:06
Er ist noch ein Welpe und kommt aus Rumänien. Einen Vorbesitzer oder Pflegestelle hatte er noch nicht. Der erste sichere Hafen werde ich für ihn sein.
Weißt du denn, wie das ablaufen wird? Bekommst du eine Transportbox mit, wo der Hund schon drin ist oder gibt’s Übergabe? Sollst du eine Leine mitbringen und ein Geschirr oder nur die Leine? Oder gar nichts?
 
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Sandra
heute 09:15
Weißt du denn, wie das ablaufen wird? Bekommst du eine Transportbox mit, wo der Hund schon drin ist oder gibt’s Übergabe? Sollst du eine Leine mitbringen und ein Geschirr oder nur die Leine? Oder gar nichts?
Ich gebe Halsband, Leine und Transportbox ab und die Helfer übergeben ihn mir in der Box, welche ich dann direkt ins Auto bringe.
 
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Vivi &
heute 09:23
Ich gebe Halsband, Leine und Transportbox ab und die Helfer übergeben ihn mir in der Box, welche ich dann direkt ins Auto bringe.
Dann kann ja wenig schief gehen 🤗

Hast du jemanden, der hinten mitfahren kann und den kleinen beruhigt?
 
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Sandra
heute 09:24
Dann kann ja wenig schief gehen 🤗 Hast du jemanden, der hinten mitfahren kann und den kleinen beruhigt?
Ja, für ein Fahrer ist gesorgt, damit ich bei ihm sein kann. ツ
 
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Maria
heute 09:31
Hallo Sandra, bei uns lief es so:

Ich musste einen Tracker, zwei Leinen und ein Halsband zur Übergabe mitbringen. Das Sicherheitsgeschirr wurde vom Verein vorher passend besorgt. Ich habe alle Utensilien übergeben, der Hund wurde im Transporter angezogen und dann in die Box in meinem Auto verfrachtet. Wir sind dann 300 km zurück durchgefahren. Biscotti war die gesamte Fahrt über ruhig. Allerdings lag das wohl eher daran, dass er schon im Shelter (und dann natürlich während der Fahrt/Uebergabe) in einem “Erstarrungszustand” war. Zuhause habe ich ihn in der Box aus dem Auto geholt und erst in der Wohnung befreit. Dann gab es Futter (Mohrosche Moehrchensuppe und gekochtes Hühnchen) und Wasser und Ruhe.

Viel Spaß mit dem Kleinen.