Eine Kastration schützt nicht vor Krebs. Natürlich kann eine Hündin dann keine Mama Tumoren und kein Gebärmutterkrebs mehr bekommen weil diese Organe nicht mehr da sind! Dafür gibt es Hinweise dass bei Kastraten andere Krebsarten häufiger auftreten.
Bei den Komplikationen hast du dauerhafte Inkontinenz und Kastratenfell vergessen.
Eine Kastration löst kein einziges Problem und sollte nur aus medizinischer Indikation und nicht zu Bequemlichkeit des Halters durchgeführt werden.
Das ist alles richtig was du schreibst. Erst im Verlauf von mehreren Läufigkeiten mit nachfolgender Scheinträchtigkeit wird man einschätzen können, ob die Hündin damit klarkommt und genau hier liegt zur Zeit zu oft der Fokus darauf, dass eine ausgeprägte Scheinträchtigkeit wie in diesem Fall für die Hündin nornal ist. Nein, ist sie nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Hündinnen gibt, bei denen verlaufen nach 1-2 Läufigkeiten die Scheinträchtigkeiten fast symptomlos und bei anderen werden die Symptome immer stärker. Wenn dann nur kurze Erholungsphasen von1,5-2 Monaten bestehen bevor alles wieder von vorne losgeht, sollte man ernstlich über Kastration nachdenken, denn Dauerstress schadet den Organen noch mehr als fehlende Hormone.