Ich würde meinen Hund grundsätzlich nur dann kastrieren, wenn meine Tierärztin der Meinung ist, dass dies medizinisch notwendig ist.
Sollte eine Kastration besprochen werden, weil mein Rüde zu viel Stress hat, dann würde ich neben meiner Tierärztin auch noch meine Trainerin befragen und erstmal versuchen durch Training Struktur und bspw. die Gabe von Kräutern/Mönchspfeffer versuchen den Stress zu lindern.
Mein Rüde ist jetzt zweieinhalb, im Vergleich zur letzten Läufigkeitsphase unserer Nachbarshündinnen merke ich dieses Mal nochmal einen ziemlichen Unterschied. Für ihn (und uns) ist es ein paar Tage im Jahr etwas anstrengend, das rechtfertigt in unserem Fall aber keine Kastration.
Zumal die Sexualhormone ja auch sinnvoll sind.
Unsere Trainerin meinte ca. mit einem Jahr, dass wir evtl einen Kandidaten für eine Kastration haben. Ihre Empfehlung war das mindestens bis zweieinhalb zu beobachten, falls man dann noch eine Notwendigkeit sieht einen Chip zu setzen und den auslaufen zu lassen. Dabei schaut man sich das Verhalten unterm Chip und danach an, wenn es mit Chip besser war und sich dann wieder drastisch verschlechtert, dann nochmal chippen und während der Laufzeit kastrieren.
Ich finde am wichtigsten, dass man die Hunde erstmal wirklich erwachsen werden lässt, bevor man einen irreversiblen Eingriff vornimmt.
Weswegen denkst du denn über eine Kastration nach?