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Lidia
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Anzahl der Antworten 4
heute 12:33

Hunde-Mensch-Bindung

Wie stark ist eure Bindung zu eurem Welpen? Ist er/sie mehr an einen Partner gebunden? Falls ja, ist das schlimm für die Zukunft? Ich möchte nicht, dass mein Hund mit meiner Partnerin nicht zurechtkommt, weil der Hund so fixiert auf mich ist. Ich verbringe aktuell 24/7 mit dem Welpen und sie geht hauptsächlich arbeiten.
 
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Annett
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19. Juli 19:02
Dein Hund ist 3 Monate alt. Da kannst du ihn ja noch nicht lange haben und es kann noch gar keine starke Bindung geben, auch nicht zu dir. Die entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Klar orientiert sich ein Hund (Welpe) erst einmal an der Person, die sich hauptsächlich um ihn kümmert. Das ist für ihn ja lebensnotwendig, wenn die Mama weg ist. Das ist völlig normal, aber noch lange keine richtige starke Bindung. Würde er jetzt noch einmal ein neues Zuhause bekommen, würde er sich dort auch so verhalten. Bleibt das so, dass du dich hauptsächlich um ihn kümmerst, mit ihm spielst, ihn beschäftigst und mit ihm trainierst, wird die Bindung mit der Zeit zu dir mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker werden, als zu deiner Partnerin. Ihr müsst darauf achten, dass auch deine Partnerin trotz Arbeit Aufgaben übernimmt und sich aktiv mit dem Hund beschäftigt. Zum Beispiel könnte sie das Füttern übernehmen, früh und abends mit ihm rausgehen und ganz besonders wichtig sind auch gemeinsame Beschäftigungen. Nur durch solche gemeinsamen Dinge entsteht eine richtige Bindung. Achte aber in dem Alter unbedingt darauf, dass der Hund genügend Ruhe bekommt und nicht überfordert wird. Das ist erst einmal vorrangig nötig. Es kann aber trotzdem sein, dass zu einem Partner die Bindung stärker wird, als zum anderen. Habt Geduld mit dem Zwerg. Wie gesagt eine feste Bindung ist nicht einfach da, sondern entwickelt sich über Monate und Jahre. Viel Spaß dabei!
 
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Marie
19. Juli 18:20
Hey Lidia, bei uns ist es so, dass Knut mal mehr auf den einen Mal mehr auf den anderen fixiert ist. Wir gehen beide gleich viel weg also er hat eine gute 50/50 Teilung. :-)
Merkst Du denn, dass er mehr auf Dich bezogen ist aktuell?
 
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Annett
19. Juli 19:02
Dein Hund ist 3 Monate alt. Da kannst du ihn ja noch nicht lange haben und es kann noch gar keine starke Bindung geben, auch nicht zu dir. Die entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Klar orientiert sich ein Hund (Welpe) erst einmal an der Person, die sich hauptsächlich um ihn kümmert. Das ist für ihn ja lebensnotwendig, wenn die Mama weg ist. Das ist völlig normal, aber noch lange keine richtige starke Bindung. Würde er jetzt noch einmal ein neues Zuhause bekommen, würde er sich dort auch so verhalten. Bleibt das so, dass du dich hauptsächlich um ihn kümmerst, mit ihm spielst, ihn beschäftigst und mit ihm trainierst, wird die Bindung mit der Zeit zu dir mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker werden, als zu deiner Partnerin. Ihr müsst darauf achten, dass auch deine Partnerin trotz Arbeit Aufgaben übernimmt und sich aktiv mit dem Hund beschäftigt. Zum Beispiel könnte sie das Füttern übernehmen, früh und abends mit ihm rausgehen und ganz besonders wichtig sind auch gemeinsame Beschäftigungen. Nur durch solche gemeinsamen Dinge entsteht eine richtige Bindung. Achte aber in dem Alter unbedingt darauf, dass der Hund genügend Ruhe bekommt und nicht überfordert wird. Das ist erst einmal vorrangig nötig. Es kann aber trotzdem sein, dass zu einem Partner die Bindung stärker wird, als zum anderen. Habt Geduld mit dem Zwerg. Wie gesagt eine feste Bindung ist nicht einfach da, sondern entwickelt sich über Monate und Jahre. Viel Spaß dabei!
 
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Lidia
19. Juli 20:15
Hey Lidia, bei uns ist es so, dass Knut mal mehr auf den einen Mal mehr auf den anderen fixiert ist. Wir gehen beide gleich viel weg also er hat eine gute 50/50 Teilung. :-) Merkst Du denn, dass er mehr auf Dich bezogen ist aktuell?
Ja also wenn wir zusammen mit Dori spazieren gehen und ich bin weiter hinten, dann will sie nicht weitergehen. Sie dreht sich ständig nach mir um. Sobald ich jedoch in ihrer Nähe bin geht es weiter. Sobald ich die Leine in die Hand nehme, rennt sie los, springt laufend im Kreis und hat voll die gaude. Wenn ich loslaufe, rennt sie verspielt mit und freut sich sichtlich. Das meine Frau hinten zurück geblieben ist, ist scheinbar total egal ..
 
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Annett
heute 12:33
Ja also wenn wir zusammen mit Dori spazieren gehen und ich bin weiter hinten, dann will sie nicht weitergehen. Sie dreht sich ständig nach mir um. Sobald ich jedoch in ihrer Nähe bin geht es weiter. Sobald ich die Leine in die Hand nehme, rennt sie los, springt laufend im Kreis und hat voll die gaude. Wenn ich loslaufe, rennt sie verspielt mit und freut sich sichtlich. Das meine Frau hinten zurück geblieben ist, ist scheinbar total egal ..
Ja das ist, weil du gerade die Bezugsperson bist, wie ich oben schon erklärt habe. Ein Welpe wäre nicht überlebensfähig ohne seine Mutter. Wenn die weg ist, ist natürlich der, der sich um ihn kümmert erst einmal überlebenswichtig. Das hat die Natur so eingerichtet. Stell dir vor, du könntest dich noch nicht alleine versorgen. An wen würdest du dich halten, an den der dich versorgt und immer verfügbar ist, oder an jemanden, der meist nicht da ist? Das ist völlig normal und es liegt nun an euch, das in die richtigen Bahnen zu leiten. Und wie gesagt, es kann trotzdem durchaus so werden, dass der Hund einen der Partner vorzieht, wenn beide verfügbar sind. Der Hund ist ein Rudeltier und in einem Rudel gibt es nun mal auch eine Rangordnung und damit einen, der es führt. Achtet darauf, dass sich deine Partnerin trotz Arbeit ganz viel mit dem Hund beschäftigt.