Mitunter hat man den Eindruck, der Hund (oder eben dessen Halter) mutiert zur Gelddruckmaschine. Nicht nur die Hundesteuer steigt, sondern immer mehr Kommunen, die eine "Gästeabgabe" (Kurtaxe) erheben, fordern diese jetzt auch für Hunde. Auch die Übernachtungspreise für Hunde sind in den letzten beiden Jahren zum Teil nicht unerheblich gestiegen. Gerne auch kombiniert mit einer Zusatzgebühr für die Endreinigung.
Schön wenn man in seltenen Fällen sehen kann, das die Angaben und Gebühren tatsächlich "was bringen" - aber meistens überwiegt das Gefühl einfach nur "Geldquelle" zu sein...
Die Höhe der Hundesteuer zeigt aus meiner Sicht 'nur' die Einstellung der Gemeinde, inwieweit sie die Hundepopulation einschränken möchte, d.h. je höher, je mehr.
Aber auch andere Steuerungsmöglichkeiten gibt es ja darüber. Z.B. wird die HS hier bei Hunden aus dem TS für 5 Jahre erlassen.
Auch Bürgergeld- oder Sozialhilfeempfänger und Rentner sind befreit.
Ebenso entfällt die HS für Assistenz-, Rettungs- und Blindenführhunde.
Das zeigt eigentlich ganz gut, dass man z.B. trotz allgemeinem - von mir unterstelltem - Reduzierungswunsch, Randgruppen ausnehmen kann.
Aus dem Grund ist die Erhebung einer Kurtaxe für Hunde für mich die nonverbale Aussage, dass dort eben keine Hunde erwünscht sind.
Hier gab es eine Werbung eines Hotels mit 'Hunde willkommen', wo dann pro Hund 10€ Aufschlag dazu kamen - das ist schon frech, jedenfalls wenn es keine signifikanten Mehrwerte wie Hundepool. Spielplatz, usw. gibt.
Die gleiche Unsitte gibt es ja bei Campingplätzen. Früher wurde anhand der Fahrzeuggröße abgerechnet und jetzt kommen Kosten pro Person und Hund dazu. Auch da lasse ich mit mir reden, wenn spezielle Angebote für Hunde angeboten werden, denn Hunde nutzen weder die Toiletten noch Fitnessparkour.