Home / Forum / Versicherungen & Recht / 🐶💸 Hundesteuer steigt vielerorts – ist das gerechtfertigt?!

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 1051
zuletzt 17. Feb.

🐶💸 Hundesteuer steigt vielerorts – ist das gerechtfertigt?!

Immer mehr Städte in Deutschland drehen an der Preisschraube bei der Hundesteuer ab 2026 – und das trifft viele Hundebesitzer:innen mitten ins Portemonnaie. Ist das noch fair? 🤔 Einige Orte, wo Hundeeltern voraussichtlich mehr zahlen müssen: 📍 Leipzig: 150 € pro Hund und Jahr statt 96 €, gleiche Kosten für jeden weiteren Hund 📍 Heidelberg: 144 € pro Jahr statt 108 € und für jeden weiteren Hund 288 €, statt wie bisher 216 € 📍 Elmshorn: von 90 € steigt Hundesteuer für den ersten Hund auf 120 € pro Jahr. 📍 Köln: von 156 € auf 174 € pro Jahr für den ersten Hund 📍 Bad Nauheim: von 60 € steigt Hundesteuer auf 90 € pro Jahr für den ersten Hund Wie sieht es bei euch aus? 💬 • Wie hoch ist die Hundesteuer in eurer Stadt bzw. Gemeinde? • Gibt es bei euch aktuell Diskussionen über Erhöhungen? • Findet ihr eine Anpassung grundsätzlich gerechtfertigt – oder nicht? • Wofür würdet ihr euch wünschen, dass die Einnahmen verwendet werden? (z. B. Hundewiesen, Tierheime, Kotbeutelstationen) ℹ️ Warum steigen die Hundesteuern? - Die Hundesteuer ist eine kommunale Steuer – jede Stadt oder Gemeinde kann den Satz selbst festlegen. - Die Steuer ist nicht zweckgebunden, das heißt, das Geld muss nicht für Hunde oder Hundehaltung ausgegeben werden, sondern fließt in den allgemeinen Haushalt der Kommune. - Häufige Gründe für Erhöhungen sind: 1️⃣ Die Kommune möchte mehr Einnahmen erzielen oder ihren Haushalt ausgleichen. 2️⃣ Anpassung nach langer Zeit ohne Änderung 3️⃣ Kostensteigerungen für öffentliche Dienstleistungen und Infrastruktur
 
Beitrag-Verfasser
Olli
17. Feb. 22:31
Mitunter hat man den Eindruck, der Hund (oder eben dessen Halter) mutiert zur Gelddruckmaschine. Nicht nur die Hundesteuer steigt, sondern immer mehr Kommunen, die eine "Gästeabgabe" (Kurtaxe) erheben, fordern diese jetzt auch für Hunde. Auch die Übernachtungspreise für Hunde sind in den letzten beiden Jahren zum Teil nicht unerheblich gestiegen. Gerne auch kombiniert mit einer Zusatzgebühr für die Endreinigung. Schön wenn man in seltenen Fällen sehen kann, das die Angaben und Gebühren tatsächlich "was bringen" - aber meistens überwiegt das Gefühl einfach nur "Geldquelle" zu sein...
Die Höhe der Hundesteuer zeigt aus meiner Sicht 'nur' die Einstellung der Gemeinde, inwieweit sie die Hundepopulation einschränken möchte, d.h. je höher, je mehr.

Aber auch andere Steuerungsmöglichkeiten gibt es ja darüber. Z.B. wird die HS hier bei Hunden aus dem TS für 5 Jahre erlassen.

Auch Bürgergeld- oder Sozialhilfeempfänger und Rentner sind befreit.
Ebenso entfällt die HS für Assistenz-, Rettungs- und Blindenführhunde.

Das zeigt eigentlich ganz gut, dass man z.B. trotz allgemeinem - von mir unterstelltem - Reduzierungswunsch, Randgruppen ausnehmen kann.

Aus dem Grund ist die Erhebung einer Kurtaxe für Hunde für mich die nonverbale Aussage, dass dort eben keine Hunde erwünscht sind.

Hier gab es eine Werbung eines Hotels mit 'Hunde willkommen', wo dann pro Hund 10€ Aufschlag dazu kamen - das ist schon frech, jedenfalls wenn es keine signifikanten Mehrwerte wie Hundepool. Spielplatz, usw. gibt.

Die gleiche Unsitte gibt es ja bei Campingplätzen. Früher wurde anhand der Fahrzeuggröße abgerechnet und jetzt kommen Kosten pro Person und Hund dazu. Auch da lasse ich mit mir reden, wenn spezielle Angebote für Hunde angeboten werden, denn Hunde nutzen weder die Toiletten noch Fitnessparkour.