Verkaufen durch Angst
Hallo zusammen,
ich muss mal etwas loswerden, was mir in letzter Zeit extrem auffällt: Die Hundewelt scheint immer mehr von Angst und Misstrauen regiert zu werden. Egal ob in der Werbung, in Facebook-Gruppen oder auf TikTok usw – ständig begegnet man Botschaften, die uns suggerieren, dass wir eigentlich „Versager“ sind, wenn wir nicht Produkt X kaufen oder Methode Y folgen.
Es fängt beim Futter an (Stichwort: „Getreide ist Gift“ oder „Trockenfutter macht krank“) und hört bei der Erziehung auf, wo oft mit der Angst vor einem „unkontrollierbaren“ Hund Kasse gemacht wird.
Was mich aber besonders besorgt, ist die Kombination aus Marketing und gezielten Falschmeldungen. Oft werden reißerische Warnungen verbreitet – etwa über angeblich tödliche Inhaltsstoffe, die wissenschaftlich gar nicht belegt sind, oder übertriebene Panikmache vor bestimmten Alltagsgegenständen. Diese News verbreiten sich wie ein Lauffeuer, weil wir natürlich nur das Beste für unsere Vierbeiner wollen. Am Ende steht dann oft ein Link zu einem „rettenden“ Produkt.
Es fühlt sich so an, als würde unsere emotionale Bindung zum Hund schamlos ausgenutzt, um uns in permanenter Alarmbereitschaft zu halten.
Mich würde eure Erfahrung interessieren:
Marketing-Druck:
Wo hattet ihr schon mal das Gefühl, dass eine Marke euch ein schlechtes Gewissen einreden wollte (z. B. durch Begriffe wie „Schlachtabfälle“ oder „Chemiekeule“)?
Fake-News-Falle:
Seid ihr schon mal auf eine dieser typischen WhatsApp- oder Social-Media-Warnungen reingefallen und habt danach panisch euer Verhalten oder Futter geändert?
Vertrauen:
Wem glaubt ihr in diesem Dschungel aus Experten und Influencern überhaupt noch? Verlässt ihr euch eher auf den Tierarzt, die Wissenschaft oder euer Bauchgefühl?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen – lasst uns mal versuchen, die Fakten von der Panikmache zu trennen! 🐾
Wie immer bitte freundlich bleiben.
Liebe Grüße, Katrin und Suki