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Karin
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zuletzt 28. Jan.

Unterschiedliches Verhalten gegenüber jedem Familienmitglied im "Rudel"

Geht es euch auch so, dass euer Hund jedes Familienmitglied mit einer anderen Intensität begrüßt oder beschützt? Habt ihr schon beobachtet wer welchen Stellenwert für was hat? Wie kann man den Stellenwert aktiv beeinflussen? Ziel sollte sein, Ressourcen für den Hund, die er schützt in die gewünschte Richtung zu leiten.
 
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Sabine
Beliebteste Antwort
26. Jan. 18:48
Ich verstehe die Fragestellung leider nicht ganz. Dein Hund verteidigt Ressourcen bei verschiedenen Familienmitglieder in unterschiedlicher Intensität?
 
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Sabine
26. Jan. 18:48
Ich verstehe die Fragestellung leider nicht ganz. Dein Hund verteidigt Ressourcen bei verschiedenen Familienmitglieder in unterschiedlicher Intensität?
 
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Ilona
26. Jan. 18:55
Geht mir auch so. Weiss nicht genau, was du meinst. Beschreib doch mal genauer was das Problem ist bitte.
 
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B
26. Jan. 19:01
Also ich habe verstanden
Es gibt bestimmte Menschen die er schützen soll

Kurz gesagt:

Ein glücklicher Hund braucht:

Bewegung + Denken + Bindung + Ruhe

Wer ihm die Punkte erfüllt darf sich in der Lieblings Liste ganz weit oben sehen.

Meine Tochter hatte sich auch beschwert das er kaum auf sie reagiert.

Einfach mehr mit dem Hund machen ned nur kurz Quatsch


Gassi
Essen geben
Leckerlies
Kuscheln
Übungen
Pflegen

Einfach um ihn kümmern

Und siehe da es läuft deutlich besser 😁👍🏻
 
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Carola
26. Jan. 19:27
Meine Hunde begrüßen die Kinder in der Familie völlig anders als die Erwachsenen.
Mich begrüßen sie auch anders als jeden anderen. Eine stürmische Begrüßung muss nicht unbedingt etwas mit einem Stellenwert bei dem Hund zu tun haben.
Meinen Liebsten begrüßen die Hunde immer sehr stürmisch und freudig obwohl er nichts mit ihnen macht und sie auch nicht füttert und sie auch nicht die Bohne auf ihn hören. Trotzdem freuen sie sich wenn er kommt- vielleicht sind Sie ja auch freudig weil sie spüren dass ich mich ebenfalls freue.
Falls ich die Frage richtig verstanden habe.
 
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Karin
27. Jan. 18:32
Ich verstehe die Fragestellung leider nicht ganz. Dein Hund verteidigt Ressourcen bei verschiedenen Familienmitglieder in unterschiedlicher Intensität?
Nö, er sieht die Familienmitglieder unterschiedlich. Wenn ein anderer Hund mir zu nahe kommt, schützt er mich als seine Ressource, da sie mich immer in der Küche werkeln sieht und ich Futter zubereite.
Ich muss mich hüten fremde Hunden zu nahe zu kommen und diese gar zu streicheln, bevor unsere keine Gefahr mehr sieht.
Bei befreundeten Hunden gar kein Problem.
 
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Karin
27. Jan. 18:36
Meine Hunde begrüßen die Kinder in der Familie völlig anders als die Erwachsenen. Mich begrüßen sie auch anders als jeden anderen. Eine stürmische Begrüßung muss nicht unbedingt etwas mit einem Stellenwert bei dem Hund zu tun haben. Meinen Liebsten begrüßen die Hunde immer sehr stürmisch und freudig obwohl er nichts mit ihnen macht und sie auch nicht füttert und sie auch nicht die Bohne auf ihn hören. Trotzdem freuen sie sich wenn er kommt- vielleicht sind Sie ja auch freudig weil sie spüren dass ich mich ebenfalls freue. Falls ich die Frage richtig verstanden habe.
Genau so geht’s bei uns auch ab👍 Ich denke auch nicht, dass man daraus einen Stellenwert beim Hund ableiten kann.
Auffällig ist aber schon, dass sie nur bei mir ein Dalmilachen zeigt.
 
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Karin
27. Jan. 18:39
Nö, er sieht die Familienmitglieder unterschiedlich. Wenn ein anderer Hund mir zu nahe kommt, schützt er mich als seine Ressource, da sie mich immer in der Küche werkeln sieht und ich Futter zubereite. Ich muss mich hüten fremde Hunden zu nahe zu kommen und diese gar zu streicheln, bevor unsere keine Gefahr mehr sieht. Bei befreundeten Hunden gar kein Problem.
Das Futter geben tut mein Mann oder Sohn. Auf die beiden geht sie aber nicht ganz so ab.
Kuscheln geht aber nur bei meinem Mann. Ich bin auf dem Sofa 2. oder 3. Geige. Vorher geht sie zu meinem Mann und nötigt ihn vom Rechner weg.
 
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Sabine
27. Jan. 18:43
Das Futter geben tut mein Mann oder Sohn. Auf die beiden geht sie aber nicht ganz so ab. Kuscheln geht aber nur bei meinem Mann. Ich bin auf dem Sofa 2. oder 3. Geige. Vorher geht sie zu meinem Mann und nötigt ihn vom Rechner weg.
Und was tust du dagegen? Hunde sollten gar nicht dass Bedürfnis haben, ihre Menschen zu verteidigen oder irgendwo weg zu "nötigen".
 
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Karin
27. Jan. 18:45
Also ich habe verstanden Es gibt bestimmte Menschen die er schützen soll Kurz gesagt: Ein glücklicher Hund braucht: Bewegung + Denken + Bindung + Ruhe Wer ihm die Punkte erfüllt darf sich in der Lieblings Liste ganz weit oben sehen. Meine Tochter hatte sich auch beschwert das er kaum auf sie reagiert. Einfach mehr mit dem Hund machen ned nur kurz Quatsch Gassi Essen geben Leckerlies Kuscheln Übungen Pflegen Einfach um ihn kümmern Und siehe da es läuft deutlich besser 😁👍🏻
Da wir alle fast immer daheim sind, wird durch gewechselt. Dennoch unterscheidet sie und hat unterschiedliche Beziehungen.
Gerade schläft sie eng an mich gekuschelt. Sobald mein Mann kommt, ist sie weg und drückt sich an ihn. Und zwar immer, nicht nur ab und zu.
Wenn ich in die Küche gehe uder den Tusch decke steht sie da. Bei meinem Mann nicht! Er gibt ihr jedoch zu 80% die Schüssel mit Essen und auch Leckerlis
 
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Karin
27. Jan. 19:31
Geht mir auch so. Weiss nicht genau, was du meinst. Beschreib doch mal genauer was das Problem ist bitte.
An mich darf kein fremder Hund ran. Sie geht dann nicht weit von mir weg. Ganz klar ist, dass sie nicht nur den bei mir umgehängten Futterbeutel beschützt. Ohne Futterbeutel passiert das auch.
Bekannte Hunde, gar kein Problem. Da genießt sie den Freilauf sichtlich.
Meinen Mann schleckt sie täglich sehr intensiv, mich weniger.
Kuscheln bin ich 2. oder 3. Wahl.
1. Stelle mein Mann, 2. Stelle mein Sohn.
1. Stelle beim Spielen ich. 2. Stelle mein Mann im Haus. Spielzeug bringt sie zu mir, auch wenn mein Mann neben mir ist. Er spielt aber grds. mehr mit ihr, jedoch eher draussen.
Gassi gehen: Meist geht mein Mann. Ich, wenn er nicht kann.
Am WE gemeinsam. Ich arbeite 10-12 Stunden im Homeoffice und teils auswärts. Mein Mann ist Angestellter der Rentenversicheungsanstalt und arbeitet nicht mehr seit der Hund einzog.
Bei mir kappen Kommandos weitgehend problemloser, wenn ich mal mit ihr gehe. Mein Mann hat Schwierigkeiten und muss sie wesentlich mehr einnorden. Dabei ist er täglich mit ihr Gassi. Ich vielleicht jede 2. Woche nur einmal.
Es ist, als ob sie mir mit ihrem Gehorsam gefallen möchte.

Ich denke das hat mit unterschiedlichen Beziehungen zu tun.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese unterschiedlichen Verhaltensmuster mit der Häufigkeit, was wann wer macht zu tun hat.
Ich habe eher den Eindruck sie hat jeden Einzelnen von uns für eine bestimmte Bedürfnisbefriedigung vorgesehen und diese Rollen, die wir für sie sind, wirken sich in ihrer individuellen Beziehung aus.
Auch wenn mein Mann ihr das Futter gibt, schützt sie mich und meine Futtertasche. Bei ihm passiert das nicht!