Danke schon mal :)
Ich verstehe die Bedenken, darüber haben wir uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht. Bis das Baby da ist, ist noch viel Zeit und an und für sich macht Quinn sich echt gut.
Ich bin mir sicher, dass wir das hinbekommen und evtl hab ich sogar einen Trainer gefunden
Vielleicht habt ihr euch wirklich viele Gedanken gemacht, aber ich frage mich ehrlich: Sind das wirklich realistische Pläne oder eher die Hoffnung, dass es sich von allein fügt?
Man darf nicht vergessen: Quinn hat 4,5 Jahre in einem festen Zuhause gelebt. Sie hat gerade alles verloren. Ihren Besitzer und ihren Hundekumpel. Ein Hund aus dem Tierschutz, der gerade erst verarbeiten muss, dass scheinbar nichts für ewig ist, braucht oft viele Monate, um überhaupt emotional anzukommen.
Dass sie jetzt nach nur zwei Wochen anfängt, dich gegenüber deinem Partner massiv zu verteidigen, zeigt, dass sie sich eine Überlebensstrategie zurechtgelegt hat. Das sind gefestigte Muster.
Du sagst, bis das Baby kommt, ist noch viel Zeit – aber das sind höchstens acht Monate. Quinn braucht mindestens sechs Monate, um überhaupt ihr wahres Ich zu zeigen.
Kein seriöser Trainer der Welt treibt einem Hund solche tief sitzenden Kontrollinstinkte in zwei Monaten aus.
Welcher Profi fängt überhaupt an, an einem Hund 'herumzudoktern', der gerade mal zwei Wochen bei dir ist?
Es tut mir leid, wenn ich das so deutlich sagen muss, aber für mich klingt das momentan eher nach naivem Wunschdenken als nach einem vernünftigen Plan. Wenn sie jetzt schon die Kontrolle über dich übernimmt, wird das mit einem Säugling im Haus nicht einfacher, sondern brandgefährlich.“
Ich werde dir aber keine Vorschriften machen.
Dein Hund, dein Baby, deine Verantwortung☝🏼