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Svenja
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Anzahl der Antworten 235
zuletzt 24. Feb.

Stress bei Hunden durch Vermenschlichung?

Ich wage mich nun doch in die Höhle die Löwen und erstelle einen Thread. Ich hoffe, es gelingt, sich nicht persönlich angegriffen oder gekränkt zu fühlen und die eigene Meinung zu vertreten, ohne die mögliche Gegenseite abzuwerten. Was meiner Meinung nach dabei helfen kann, ist sich immer zu fragen, warum mich Kommentare so emotional machen. - Hat es etwas mit mir selber zu tun? - habe ich Erfahrungen mit dem Schreibenden und kann es sein, dass ich ihn deshalb in der neuen Situation vorverurteile? - Warum kann ich die Meinung des anderen nicht akzeptieren? Geht es wirklich um die Sache an sich oder um mich als Person? Das Thema Stress bei Hunden wird hier immer wieder thematisiert, was ich grundsätzlich echt gut finde. Mir fällt dabei aber oft auf, dass der größte Stressfaktor, nämlich Stress durch Überforderung, die aus Vermenschlichung resultiert, völlig übersehen wird. Hunde funktionieren anders als Menschen. Ist das jedem wirklich bewusst? - Was sind für euch die größten Stressauslöser? - Zeigen eure Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Reaktivitat oder Ängste, Aggressionen? Was ist für euch die Ursache? -Hören sie draußen im Freilauf auf euch? Oder laufen sie nie frei? Warum nicht? Ich fand dazu einen Artikel, der meine Sicht und Erfahrung dazu ganz gut wiedergibt. Ich möchte hier niemanden vorführen, anprangern oder angreifen. Niemand muss sich hier zu Wort melden, wenn er nicht offen für diese Reflektion ist. Zitat aus: https://www.odt.co.nz/star-news/star-lifestyle/pampered-pets-may-become-anxious-behaviourist-says Rena“ (nicht ihr richtiger Name) schläft auf Seidenkissen zwischen den Köpfen ihrer Besitzer, trinkt aus deren Wassergläsern und zerstört Haushaltsgegenstände wie Topfpflanzen und Kissen, wenn sie zu lange allein gelassen wird. Oft sitzt sie mit der Familie am Esstisch; wenn sie sich auf die Couch legt, rücken alle zusammen, um ihr mehr Platz zu geben. Ihr veganes, getreidebasiertes Futter (plus Leckerlis) kostet fast so viel wie der wöchentliche Supermarkteinkauf, ihre Tierarztkosten haben sich bereits auf Tausende von Dollar belaufen (Hüftprobleme) und ihre Besuche beim Hundefriseur sind teurer als ein Haarschnitt für einen Menschen. Sie besitzt eine ganze Garderobe. Die vierjährige schwarze Cockapoo-Hündin (eine Mischung aus Cocker Spaniel und Zwergpudel) ist zweifellos ein verwöhnter Hund. Aber sie ist damit keineswegs allein. Die Bevorzugung von Haustieren ist ein weltweites Phänomen, das sich während der Pandemie noch verstärkte, da Lockdowns einsame Menschen dazu veranlassten, sich Hunde als Begleiter anzuschaffen. Verschärft wurde dies durch den Trend, Designerhunde mit kindlichen Merkmalen (große Augen, kurze Nasen, runde Gesichter) zu züchten, die die Herzen der Menschen erobern sollen. Hinzu kommt ein zunehmendes Misstrauen gegenüber der Menschheit, wodurch Hunde als Freunde umso erstrebenswerter erscheinen. Hunde sind loyal, sie verurteilen uns nicht, und Studien belegen, dass sie die körperliche und seelische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Besitzer verbessern. Daraus folgt dann sicherlich, dass sie im Gegenzug verwöhnt werden sollten. Das sieht die Hundeverhaltensforscherin und Autorin Selina McIntyre aus Matamata anders. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren mit Hunden und ihren Besitzern und hat dabei alle Facetten der Mensch-Hund-Beziehung miterlebt. McIntyre liebt Hunde und hatte im Laufe ihres Lebens schon viele, darunter ihre beiden Border Terrier Trev und Lily („echte Charaktere, die zu kleinen Rabauken werden können, wenn sie nicht genug Auslauf bekommen“). Sie stimmt voll und ganz zu, dass Hunde zur Familie gehören und Menschen eine emotionale Bindung zu ihnen haben. Aber damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. „Hunde sind Tiere. Sie gehören einer anderen Spezies an. Egal, wie niedlich sie auch aussehen mögen, sie bleiben Hunde. Wenn wir sie nicht als Hunde behandeln, tun wir ihnen Unrecht“, sagt sie. „Wenn wir annehmen, dass sie denken und handeln wie wir, sehen wir sie nur aus unserer eigenen Perspektive. Zu glauben, man mache seinen Hund glücklich, indem man ihm alle möglichen Leckerlis kauft und ihn im Bett schlafen lässt, bedeutet, ihn wie einen Menschen zu behandeln, was er definitiv nicht ist.“ Sie sagt, wenn Besitzer über die Bedürfnisse ihrer Hunde sprechen („Schau dir diese Augen an, wie könnte man ihm widerstehen?“), spiegeln sie damit oft ihre eigenen Bedürfnisse wider. Sie könnten einsam oder ängstlich sein oder Zuneigung und Schutz suchen. Manche sind vielleicht allein zu Hause, oder ein Partner arbeitet lange, sodass eine größere Abhängigkeit von einem vierbeinigen Begleiter entsteht. Wenn der Hund ihnen ständig von der Seite weicht, sagen sie vielleicht Dinge wie: „Sie ist sehr anhänglich“ oder „Er klebt förmlich an ihr“. Sie sagt jedoch, dass man Hunden niemals menschliche Formen, Verhaltensweisen und Emotionen zuschreiben oder ihnen die gleichen Rechte und Privilegien wie Menschen gewähren sollte. „Wenn einem Hund aufs Wort jeder Wunsch erfüllt wird, steigt sein sozialer Status über den seiner menschlichen Besitzer. Ein Hund, der mit den Menschen am Tisch isst, in ihrem Bett schläft oder sich auf der Sofalehne über dem Kopf seines Besitzers positioniert, fühlt sich privilegiert und gleicht eher dem König oder der Königin des Hauses. Physische Bevorzugung kann mit sozialer Bevorzugung einhergehen. Der Hund glaubt dann, er sei das wichtigste Lebewesen im Haus.“ Hoher Status bringt eine große Verantwortung mit sich. Laut McIntyre kann das bei Hunden zu übermäßiger Ängstlichkeit führen. „Verwöhnte Hunde schlafen möglicherweise mit einem Ohr gespitzt, um auf Bedrohungen zu achten. Sie fühlen sich ihren Besitzern jederzeit verantwortlich. Sie können große Trennungsangst entwickeln, wenn ihr Mensch den Raum oder das Haus verlässt. Diese Angst kann zu unaufhörlichem Bellen, Winseln, Zerstörung von Gegenständen oder Hin- und Herlaufen am Zaun führen, während sie auf die Rückkehr ihrer Besitzer warten.“ Hunde brauchen Zuneigung, keine Bewunderung, sagt sie. „Hunde müssen wissen, dass ihr Platz im Haus sicher ist, aber sie dürfen nicht das Gefühl haben, für ihre Besitzer verantwortlich sein zu müssen. Man kann ein Tier nicht immer nur aus menschlicher Sicht betrachten. Ein Hund ist eine andere Spezies. Es sind Tiere, um die wir uns kümmern, keine Babys, die wir erziehen.“ Selina McIntyres Tipps für die Bedürfnisse eines Hundes - Zweimal täglich Spaziergänge (auch mit kleinen Hunden) außerhalb Ihres Grundstücks - Sicherheit (das Gefühl, nicht für jede Bewegung seiner Besitzer verantwortlich zu sein) - Verständnis und Wertschätzung der Hundewelt, einschließlich der Art und Weise, wie Hunde in verschiedenen Situationen kommunizieren und sich verhalten - Sozialisierung (entscheidend in den ersten 16 Wochen), um „neue“ Situationen und eine Reihe unterschiedlicher Menschen und Umgebungen kennenzulernen. - Geistige Anregung, unter anderem durch Spiel - Zuneigung, nicht Bewunderung - Grenzen (was ist angemessenes und unangemessenes Verhalten?) - Die Freiheit, hundespezifische Verhaltensweisen wie Futtersuche und Erkundung auszuleben. - Zeit und Geduld, um neue Verhaltensweisen zu erlernen, insbesondere bei älteren Hunden - Wie ein Hund geschätzt zu werden.
 
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SandrA
22. Feb. 13:12
Ich vertrete keine Rangtheorien. Ich glaube nur, bzw. ich habe viele Erfahrungen, die das stützen, dass ein vermenschlichender Umgang Hunde so überfordern kann, dass sie sich für vieles verantwortlich fühlen, was sie nicht verantworten können oder dürfen. Und da sind es in der Regel die unsicheren, instabilen Hunde, die darunter am meisten leiden, weil sie - dafür gibt es viele wissenschaftliche Studien - am häufigsten ähnlich gestresste und instabile, ängstliche Halter haben, die den Hund aus diesen Gründen noch mehr umsorgen und ihm vermeintlich alles geben und erlauben, was er "braucht". Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Möglichkeiten des Rückrufs jagender Hunde, wo das SEEKING System auch eine große Rolle spielt 👍🏻
Ich denke, im Kern meinen wir - vor allem mit Entlastung - dasselbe.

Wir wissen ja oft gar nicht, was Ursache und was Folge von Stress und daraus resultierendem (Fehl-)Verhalten ist.
Ist es die „Überbewertung“ und das Zuschütten mit Aufmerksamkeit, das den Hund dysreguliert?
Oder ist es ein ohnehin dysregulierter, unsicherer Mensch, der durch sein Verhalten das Nervensystem des Hundes dauerhaft aktiviert?

Aus meinem Umfeld kenne ich auch eine andere Seite von „zu viel Aufmerksamkeit“ - eine Trainerin die damit arbeitet, Hunde im Grunde permanent zu kontrollieren.
Absolute Raumverwaltung, kein Vorangehen, keine Eigeninitiative, im Prinzip kein Freizeitmodus. Wer zuerst durch die Tür geht, wer wo liegt, wann geschlafen wird, wer beschnüffelt wird - alles reglementiert. Auch Daueraufmerksamkeit, aber im Sinne von Dauerüberwachung.

Das Ergebnis war kein souveräner, entlasteter Hund sondern einer im Meideverhalten. Geduckt, vorsichtig, innerlich angespannt.
Dauerhafte Kontrolle ist genauso dysregulierend wie dauerhafte Überbehütung - beides hält das Nervensystem aktiv.

Vielleicht ist also nicht die Quantität von Zuwendung oder Struktur entscheidend, sondern ob sie aus innerer Stabilität oder aus eigener Überforderung heraus entsteht.
 
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Katja
22. Feb. 13:22
Amen!
?🤔
 
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Svenja
22. Feb. 13:24
Ich denke, im Kern meinen wir - vor allem mit Entlastung - dasselbe. Wir wissen ja oft gar nicht, was Ursache und was Folge von Stress und daraus resultierendem (Fehl-)Verhalten ist. Ist es die „Überbewertung“ und das Zuschütten mit Aufmerksamkeit, das den Hund dysreguliert? Oder ist es ein ohnehin dysregulierter, unsicherer Mensch, der durch sein Verhalten das Nervensystem des Hundes dauerhaft aktiviert? Aus meinem Umfeld kenne ich auch eine andere Seite von „zu viel Aufmerksamkeit“ - eine Trainerin die damit arbeitet, Hunde im Grunde permanent zu kontrollieren. Absolute Raumverwaltung, kein Vorangehen, keine Eigeninitiative, im Prinzip kein Freizeitmodus. Wer zuerst durch die Tür geht, wer wo liegt, wann geschlafen wird, wer beschnüffelt wird - alles reglementiert. Auch Daueraufmerksamkeit, aber im Sinne von Dauerüberwachung. Das Ergebnis war kein souveräner, entlasteter Hund sondern einer im Meideverhalten. Geduckt, vorsichtig, innerlich angespannt. Dauerhafte Kontrolle ist genauso dysregulierend wie dauerhafte Überbehütung - beides hält das Nervensystem aktiv. Vielleicht ist also nicht die Quantität von Zuwendung oder Struktur entscheidend, sondern ob sie aus innerer Stabilität oder aus eigener Überforderung heraus entsteht.
Jetzt, wo wir Begrifflichkeiten geklärt haben, nähern wir uns wirklich im Verständnis an und du gibst mir hier noch einen weiteren Denkanstoß. Ohne den dysregulierten, unsicheren Menschen in der Beziehung kann eine so extreme Form der Vermenschlichung wahrscheinlich gar nicht vorkommen. Der Hund spürt einfach, dass ein stabiler Sozialpartner für ihn da ist, auch wenn er sehr spendabel ist, was Privilegien angeht. Und ein sicherer, gut regulierter Mensch braucht dieses "Objekt der Liebe und Betüddelung" wahrscheinlich auch gar nicht erst. Es sei denn, es geschieht aus Unwissenheit heraus, was bei Ersthundehaltern, die sich nicht mit Bedürfnissen von Hunden beschäftigen oder den Hund aus egoistischen Gründen angeschafft haben, sicher oft der Fall ist.

Beide Umgangsformen durch zuviel Aufmerksamkeit sind völlig unnatürlich und schaden Hunden meiner Ansicht nach enorm.
 
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Svenja
22. Feb. 13:26
Finde ich toll, dass du das nicht nur hören, sondern auch umsetzen konntest. Die zweite Hundetrainerin bei der ich war, eine Diplom Biologin, hat auch Tacheles mit mir geredet und mir gesagt, dass mein Umgang überhaupt nicht zu meinem Hund passt und dass das ernsthafte und vermutlich auch gefährliche Konsequenzen haben wird. Sie hat sogar sinngemäß gesagt, dass ich meinen Umgang entweder drastisch ändern muss, oder den Hund schnellstmöglich abgeben soll. Damals wollte ich es nicht hören. Jetzt verstehe ich es rational, kann es aber emotional nicht umsetzen. Zugegeben, alle Trainer, bei denen wir waren, haben bestätigt, dass ich kein einfaches Exemplar einer eh anspruchsvollen Rasse erwischt habe. Aber unsere toxische, distanzlose, emotiale Co-Abhängigkeit ist alles andere als hilfreich.
Aber am Ende ist Einsicht ja der erste Weg zur Besserung und bei mir hat es damals auch einige Jahre gedauert, bis es keine Beißvorfälle mehr gab, also bis ich verstanden und umgesetzt hatte, was die Hündin wirklich brauchte, um sozial angepasstes Verhalten zu zeigen.
 
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Svenja
22. Feb. 13:26
?🤔
Deinem Kommentar habe ich nichts hinzuzufügen, vollste Zustimmung!
 
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Katja
22. Feb. 13:30
Deinem Kommentar habe ich nichts hinzuzufügen, vollste Zustimmung!
Ah, ok… danke!😀

Ich bin bei so nem Kommentar ein bisschen sensibilisiert, weil ich die Tendenz habe, manchmal ins Predigen zu verfallen…🥴

Aber der Beitrag über Püppi ist echt sehenswert, finde bloß leider keinen kostenlosen Link…
 
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Svenja
22. Feb. 13:37
Ah, ok… danke!😀 Ich bin bei so nem Kommentar ein bisschen sensibilisiert, weil ich die Tendenz habe, manchmal ins Predigen zu verfallen…🥴 Aber der Beitrag über Püppi ist echt sehenswert, finde bloß leider keinen kostenlosen Link…
Wir haben alle unsere "Trigger", und logischerweise kann nicht jeder wissen, wie ich drauf bin 😅 daher danke fürs Nachfragen, hat sicher auch anderen geholfen, mich nicht falsch zu verstehen 😄
 
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Steffi
22. Feb. 13:51
Mit fällt da gerade diese Pinscherhündin (Püppi…?) bei Rütters Unvermittelbaren ein: Die wurde ja zuerst an zwei ältere Damen vermittelt, die sie sie mit Liebe überhäuft haben… und die sie dann wegen aller möglichen Probleme und zum Schluss Überforderung & Aggression wieder abgeben mussten. Sie kam dann ja zu einer älteren Dame, die sie einfach Hund sein lassen hat: da kam doch Rütter mit seinem selbstgebackenen Kuchen an, Tür auf, Hund raus und weg. Er fragt irritiert, ob sich die Dame keine Sorgen macht… „nö, die macht nur kurz ne Runde und dann is‘sie wieder da! Hier ist auch kein Verkehr im Wohngebiet…“). Sprach‘s, schlappte Püppi zufrieden wieder um die Ecke: alles in Ordnung im Viertel! Dann ging es zum (durchaus interessanten, da Hund über die Couchlehne alles inspizieren musste) Kuchen-Essen. Alles entspannt. Rütter war vollkommen fasziniert, wie sich die beiden zusammengerauft haben & sowohl Frauchen als auch Hund damit komplett zufrieden waren (von der vorherigen Aggression der Hündin keine Spur mehr!)…. obwohl gegen jegliche Konventionen a la „das macht man so mit Hunden!“. Es braucht, meiner Meinung nach, echt einfach die richtige Kombi und dann sind beide glücklich, wenn man sich aufeinander einlässt… auch wenn dann für Außenstehende das Zusammenleben stellenweise etwas seltsam wirkt!😉 Für uns Training- und Hundevideo-Gläubige hier heißt das, denke ich: einfach auch mal dem Hund seinen Freiraum lassen und schauen was ihm gefällt bzw. ihn interessiert und das dann auch mal aufnehmen! 😀 Und dabei wirklich eher die Stimmungen lesen lernen als nur Verhalten steuern zu wollen… 🥴
Hm, würde ich vielleicht verstehen, wenn ich es sehen würde. So finde ich es zu schwammig.."muss matchen und dem Hund einfach mal seinen Freiraum lassen" könnte auch ein Zufallstreffer sein, der bei einem anderen Team nicht so passiert?
 
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Svenja
22. Feb. 13:57
Hm, würde ich vielleicht verstehen, wenn ich es sehen würde. So finde ich es zu schwammig.."muss matchen und dem Hund einfach mal seinen Freiraum lassen" könnte auch ein Zufallstreffer sein, der bei einem anderen Team nicht so passiert?
Ich habe die Folge gesehen.
Es ist das, was so viele Menschen nicht verstehen und sich auch nicht vorstellen können. Dass weniger Aufmerksamkeit und Betüddeln und Hunde einfach mal machen lassen, sowie auch das zurück schrauben ständiger Ansprüche an Hunde und mit der Akzeptanz für ihr Wesen aus aggressiven Nervenbündeln entspannte Hunde werden. Zu viel Mensch macht viele Hunde einfach irre. Ich möchte nichts über die Hunde konkreter anderer Leute schreiben, aber ich könnte dir unzählige Beispiele für genau so eine Verwandlung nennen.
 
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Steffi
22. Feb. 14:02
Ich habe die Folge gesehen. Es ist das, was so viele Menschen nicht verstehen und sich auch nicht vorstellen können. Dass weniger Aufmerksamkeit und Betüddeln und Hunde einfach mal machen lassen, sowie auch das zurück schrauben ständiger Ansprüche an Hunde und mit der Akzeptanz für ihr Wesen aus aggressiven Nervenbündeln entspannte Hunde werden. Zu viel Mensch macht viele Hunde einfach irre. Ich möchte nichts über die Hunde konkreter anderer Leute schreiben, aber ich könnte dir unzählige Beispiele für genau so eine Verwandlung nennen.
Ok, dann kannst Du vielleicht die Frage auf was sich 'den Hund einfach mal machen lassen' bezieht verdeutlichen? Im Haus bei welchen Situationen oder draußen? Oder ist das berühmte "ignorieren" gemeint?