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Svenja
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heute 07:57

Stress bei Hunden durch Vermenschlichung?

Ich wage mich nun doch in die Höhle die Löwen und erstelle einen Thread. Ich hoffe, es gelingt, sich nicht persönlich angegriffen oder gekränkt zu fühlen und die eigene Meinung zu vertreten, ohne die mögliche Gegenseite abzuwerten. Was meiner Meinung nach dabei helfen kann, ist sich immer zu fragen, warum mich Kommentare so emotional machen. - Hat es etwas mit mir selber zu tun? - habe ich Erfahrungen mit dem Schreibenden und kann es sein, dass ich ihn deshalb in der neuen Situation vorverurteile? - Warum kann ich die Meinung des anderen nicht akzeptieren? Geht es wirklich um die Sache an sich oder um mich als Person? Das Thema Stress bei Hunden wird hier immer wieder thematisiert, was ich grundsätzlich echt gut finde. Mir fällt dabei aber oft auf, dass der größte Stressfaktor, nämlich Stress durch Überforderung, die aus Vermenschlichung resultiert, völlig übersehen wird. Hunde funktionieren anders als Menschen. Ist das jedem wirklich bewusst? - Was sind für euch die größten Stressauslöser? - Zeigen eure Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Reaktivitat oder Ängste, Aggressionen? Was ist für euch die Ursache? -Hören sie draußen im Freilauf auf euch? Oder laufen sie nie frei? Warum nicht? Ich fand dazu einen Artikel, der meine Sicht und Erfahrung dazu ganz gut wiedergibt. Ich möchte hier niemanden vorführen, anprangern oder angreifen. Niemand muss sich hier zu Wort melden, wenn er nicht offen für diese Reflektion ist. Zitat aus: https://www.odt.co.nz/star-news/star-lifestyle/pampered-pets-may-become-anxious-behaviourist-says Rena“ (nicht ihr richtiger Name) schläft auf Seidenkissen zwischen den Köpfen ihrer Besitzer, trinkt aus deren Wassergläsern und zerstört Haushaltsgegenstände wie Topfpflanzen und Kissen, wenn sie zu lange allein gelassen wird. Oft sitzt sie mit der Familie am Esstisch; wenn sie sich auf die Couch legt, rücken alle zusammen, um ihr mehr Platz zu geben. Ihr veganes, getreidebasiertes Futter (plus Leckerlis) kostet fast so viel wie der wöchentliche Supermarkteinkauf, ihre Tierarztkosten haben sich bereits auf Tausende von Dollar belaufen (Hüftprobleme) und ihre Besuche beim Hundefriseur sind teurer als ein Haarschnitt für einen Menschen. Sie besitzt eine ganze Garderobe. Die vierjährige schwarze Cockapoo-Hündin (eine Mischung aus Cocker Spaniel und Zwergpudel) ist zweifellos ein verwöhnter Hund. Aber sie ist damit keineswegs allein. Die Bevorzugung von Haustieren ist ein weltweites Phänomen, das sich während der Pandemie noch verstärkte, da Lockdowns einsame Menschen dazu veranlassten, sich Hunde als Begleiter anzuschaffen. Verschärft wurde dies durch den Trend, Designerhunde mit kindlichen Merkmalen (große Augen, kurze Nasen, runde Gesichter) zu züchten, die die Herzen der Menschen erobern sollen. Hinzu kommt ein zunehmendes Misstrauen gegenüber der Menschheit, wodurch Hunde als Freunde umso erstrebenswerter erscheinen. Hunde sind loyal, sie verurteilen uns nicht, und Studien belegen, dass sie die körperliche und seelische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Besitzer verbessern. Daraus folgt dann sicherlich, dass sie im Gegenzug verwöhnt werden sollten. Das sieht die Hundeverhaltensforscherin und Autorin Selina McIntyre aus Matamata anders. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren mit Hunden und ihren Besitzern und hat dabei alle Facetten der Mensch-Hund-Beziehung miterlebt. McIntyre liebt Hunde und hatte im Laufe ihres Lebens schon viele, darunter ihre beiden Border Terrier Trev und Lily („echte Charaktere, die zu kleinen Rabauken werden können, wenn sie nicht genug Auslauf bekommen“). Sie stimmt voll und ganz zu, dass Hunde zur Familie gehören und Menschen eine emotionale Bindung zu ihnen haben. Aber damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. „Hunde sind Tiere. Sie gehören einer anderen Spezies an. Egal, wie niedlich sie auch aussehen mögen, sie bleiben Hunde. Wenn wir sie nicht als Hunde behandeln, tun wir ihnen Unrecht“, sagt sie. „Wenn wir annehmen, dass sie denken und handeln wie wir, sehen wir sie nur aus unserer eigenen Perspektive. Zu glauben, man mache seinen Hund glücklich, indem man ihm alle möglichen Leckerlis kauft und ihn im Bett schlafen lässt, bedeutet, ihn wie einen Menschen zu behandeln, was er definitiv nicht ist.“ Sie sagt, wenn Besitzer über die Bedürfnisse ihrer Hunde sprechen („Schau dir diese Augen an, wie könnte man ihm widerstehen?“), spiegeln sie damit oft ihre eigenen Bedürfnisse wider. Sie könnten einsam oder ängstlich sein oder Zuneigung und Schutz suchen. Manche sind vielleicht allein zu Hause, oder ein Partner arbeitet lange, sodass eine größere Abhängigkeit von einem vierbeinigen Begleiter entsteht. Wenn der Hund ihnen ständig von der Seite weicht, sagen sie vielleicht Dinge wie: „Sie ist sehr anhänglich“ oder „Er klebt förmlich an ihr“. Sie sagt jedoch, dass man Hunden niemals menschliche Formen, Verhaltensweisen und Emotionen zuschreiben oder ihnen die gleichen Rechte und Privilegien wie Menschen gewähren sollte. „Wenn einem Hund aufs Wort jeder Wunsch erfüllt wird, steigt sein sozialer Status über den seiner menschlichen Besitzer. Ein Hund, der mit den Menschen am Tisch isst, in ihrem Bett schläft oder sich auf der Sofalehne über dem Kopf seines Besitzers positioniert, fühlt sich privilegiert und gleicht eher dem König oder der Königin des Hauses. Physische Bevorzugung kann mit sozialer Bevorzugung einhergehen. Der Hund glaubt dann, er sei das wichtigste Lebewesen im Haus.“ Hoher Status bringt eine große Verantwortung mit sich. Laut McIntyre kann das bei Hunden zu übermäßiger Ängstlichkeit führen. „Verwöhnte Hunde schlafen möglicherweise mit einem Ohr gespitzt, um auf Bedrohungen zu achten. Sie fühlen sich ihren Besitzern jederzeit verantwortlich. Sie können große Trennungsangst entwickeln, wenn ihr Mensch den Raum oder das Haus verlässt. Diese Angst kann zu unaufhörlichem Bellen, Winseln, Zerstörung von Gegenständen oder Hin- und Herlaufen am Zaun führen, während sie auf die Rückkehr ihrer Besitzer warten.“ Hunde brauchen Zuneigung, keine Bewunderung, sagt sie. „Hunde müssen wissen, dass ihr Platz im Haus sicher ist, aber sie dürfen nicht das Gefühl haben, für ihre Besitzer verantwortlich sein zu müssen. Man kann ein Tier nicht immer nur aus menschlicher Sicht betrachten. Ein Hund ist eine andere Spezies. Es sind Tiere, um die wir uns kümmern, keine Babys, die wir erziehen.“ Selina McIntyres Tipps für die Bedürfnisse eines Hundes - Zweimal täglich Spaziergänge (auch mit kleinen Hunden) außerhalb Ihres Grundstücks - Sicherheit (das Gefühl, nicht für jede Bewegung seiner Besitzer verantwortlich zu sein) - Verständnis und Wertschätzung der Hundewelt, einschließlich der Art und Weise, wie Hunde in verschiedenen Situationen kommunizieren und sich verhalten - Sozialisierung (entscheidend in den ersten 16 Wochen), um „neue“ Situationen und eine Reihe unterschiedlicher Menschen und Umgebungen kennenzulernen. - Geistige Anregung, unter anderem durch Spiel - Zuneigung, nicht Bewunderung - Grenzen (was ist angemessenes und unangemessenes Verhalten?) - Die Freiheit, hundespezifische Verhaltensweisen wie Futtersuche und Erkundung auszuleben. - Zeit und Geduld, um neue Verhaltensweisen zu erlernen, insbesondere bei älteren Hunden - Wie ein Hund geschätzt zu werden.
 
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Lisa-Eileen
24. Feb. 08:39
Nochmal etwas konkreter zur Vermenschlichung. Wie seht ihr das Thema ein Hund braucht Hundefreunde und will spielen bei Hunden jenseits des Junghundalters?
Da krieg ich Puls wenn ich sowas höre.
Ich glaub mehr muss ich nicht dazu sagen.🤣
Gestern oder vorgestern hat mich auch eine angeschrieben ob wir uns zum spielen treffen wollen.
Hab ihr gesagt das wir uns gern für gemeinsame Runden treffen können und zum Training, aber das Rocket kein Interesse an Fremdhunden hat und nur mit mir spielt.
Kam se wieder an ja mit Spielen meint sie das die zusammen rumrennen könnten wenn sie PAUSE haben.
Ich dacht mir auch nur so ehhh Chantal, bist du dumm oder so?
Hab doch grad gesagt das er auf sowas kein Bock hat und wenn er Pause hat dann hat er Pause und liegt/ ruht sich aus und brettert nicht rum.
War wohl wieder so n Tutnix Besitzer der meint sein Hund müsst mit jedem direkten Kontakt haben und "spielen".
Da krieg ich n Hals aber die Leute sind unbelehrbar.🤯
Auf Fremdhunde, vorallem Rüden oder rüpelige Hunde hat er so garkein Bock.
Wenn Hunde ihn in Ruhe lassen ist er nach ner Weile Stress fein damit wenn die mitlaufen, aber er brauchs echt net.
Für ihn sind Fremdhunde nur Stress.
Wenn er frei läuft hält er auch immer ganz viel Abstand zur Gruppe um bloß von den anderen weg zu sein.
Daher müssen wir da noch viel dran arbeiten das er es entspannter aushalten kann und nicht so in Stress geht.

Ich finds auch schlimm oft hier wo Videos oder Bildersequenzen gepostet werden mit "die spielen ja so toll".
Egal ob in der Verhalten lesen lern Gruppe oder auf der Pinwand und wenn man denen dann anhand Gestik/ Mimik/ Körperschwerpunkt usw erklärt das die da nicht spielen sondern der eine Hund die ganze Zeit den anderen bedrängt (am besten ist der asoziale der eigene) und der andere ausweicht oder abwehrt und beide sau gestresst sind sind se schwer beleidigt und labern man hätte ja keine Ahnung und ihr Hund würde ja immer SO spielen, das wär ja normal das der so "spielt".
Ne Gisela, dein Hund ist einfach ein Arschloch was andere Hunde ständig unterbuttert und respektlos ihre Grenzen nicht achtet.
Und dann wird gemeckert es sei halt die und die Rasse und die würden ja so spielen.
Man möchte schreien.🤯
 
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Lisa-Eileen
24. Feb. 08:44
Ich denke auch das ist ganz unterschiedlich. Mein früherer Hund hatte andere Hunde nur zum Fressen gern und das hätte ihn nicht gestört der einzige Hund auf dieser ganzen weiten Welt zu sein. Ich hatte nie den Eindruck dass die andere Hunde vermisst obwohl wir regelmäßig mit anderen Hunden trainiert haben. Im Training duldete sie andere Hunde aber sie spielte nicht und suchte auch nur in seltenen Ausnahmefällen Kontakt zu anderen Hunden- es sei denn sie hatte die Gelegenheit ihn zu verprügeln. Das habe ich natürlich verhindert😖. Der einzige Hund den sie leiden konnte war ein Pitbull Rüde mit dem Verstand sie sich gut und einmal waren wir in einem Wolfspark und dort flirtete sie kräftig mit einem Jungwolf der allerdings von seiner Mutter sofort etwas auf die Mütze bekam. Anouk ist ganz anders gestrickt und sie hat immer andere Hunde vermisst bis Dasha dazu kam. Bei Dasha kann ich es nicht mal sagen, denn sie hat zuerst ihr Leben in ihrem Familienrudel verbracht und ist seitdem mit Anouk zusammen. Also sie kennt gar kein anderes Leben . Die beiden gehen sehr freundlich und zärtlich miteinander um und spielen auch. Ich wurde auch schon öfters darauf angesprochen, wieharmonisch die beiden zusammen sind. Seit sie erwachsen sind spielen sie zwar noch zusammen und mit Kumpel Hund aber mit fremden Hunden eher nicht. Sie schauen sich die auf der Hundewiese an und dann gehen sie wieder und machen ihr eigenes Ding. Dennoch genießen Sie ihre Gemeinsamkeit. Allerdings sind sie auch zu fremden Hunden fast immer freundlich und suchen auch keine Konflikte.
Aber das ist halt auch die Sache die viele nicht verstehen, Hunde sind Rudeltiere.
Innerhalb im Familienverband sind Hunde toll, gibt aber auch Einzelgänger die das nicht brauchen aber Fremdhunde gehören nunmal nicht zum Rudel und sind keine Freunde oder sonstwas was Menschen sich immer einreden.
Oft sieht man hier auch Posts von zwei rüpelnden Hunden oder die zumindest was miteinander am klären sind aber nicht spielen und dann kommen die ganzen Hildetruds an "ach die spielen ja so schön und Fiffi hat einen neuen Freund gefunden".
Selbst wenns Hunde von Freunden sind, die für uns ja aus menschlicher Sicht bekannt sind, wir uns vielleicht sogar gut damit verstehen, aus Hundesicht sind sie Rudelfremd, Fremdhund oder bestenfalls gehören sie zur Meute aber es sind keine Freunde oder Familie (Rudel).
 
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Carola
24. Feb. 08:49
Finden und anzeigen ist ja auch was, Anfangs hab ichs wegen dem Maulkorb nur so gemacht. Mittlerweile kann ich ihn dafür abnehmen ohne das er die Situation ausnutzt und wir apportieren dann auch. Rocket musste ich es nicht mal beibringen, er brachte mir von klein auf alles. Er ist sehr sozial und teilt gern (mit mir) und gibt mir sogar immer mal sein Spielzeug oder Kauknochen. Bin gespannt wie zukünftige Hunde so drauf sein werden.
So sind die Hunde eben verschieden auch in ihren Interessenlagen. Da meine Hunde eben Apportieren überflüssig finden musste ich es Ihnen schon beibringen, was mir allerdings nur mäßig gelungen ist.
Für mich ist es okay wenn Sie den Futterbeutel anzeigen.
Dafür musste ich meinen Hund nicht großartig beibringen wo die Grenzen ihres Reviers sind oder den Unterschied zwischen Krähen und Tauben. Das können sie halt.
Meine Hunde dagegen lieben Tricks und sind immer mit Feuereifer dabei wenn wir das machen. Ich denke das Wichtige ist und das esMensch und Hund Freude bereitet.
Natürlich müssen Sie auch Sachen lernen die sie doof finden aber so ist das nun mal. Das schließt aber ja nicht aus dass man eben auch Dinge mit ihnen macht die einfach Spaß machen und das ist unter Umständen von Hund zu Hund verschieden.
 
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Svenja
24. Feb. 08:52
Aber das ist halt auch die Sache die viele nicht verstehen, Hunde sind Rudeltiere. Innerhalb im Familienverband sind Hunde toll, gibt aber auch Einzelgänger die das nicht brauchen aber Fremdhunde gehören nunmal nicht zum Rudel und sind keine Freunde oder sonstwas was Menschen sich immer einreden. Oft sieht man hier auch Posts von zwei rüpelnden Hunden oder die zumindest was miteinander am klären sind aber nicht spielen und dann kommen die ganzen Hildetruds an "ach die spielen ja so schön und Fiffi hat einen neuen Freund gefunden". Selbst wenns Hunde von Freunden sind, die für uns ja aus menschlicher Sicht bekannt sind, wir uns vielleicht sogar gut damit verstehen, aus Hundesicht sind sie Rudelfremd, Fremdhund oder bestenfalls gehören sie zur Meute aber es sind keine Freunde oder Familie (Rudel).
Ich hatte ganz früher auch einen Hund, der andere aggressiv angegangen hat, wenn er sie nicht meiden konnte.
Damals habe ich ähnlich emotional reagiert, wenn andere Leute gesagt haben, dass ihre Hunde spielen und gern Kontakt zu Fremdhunden haben.
Heute sehe ich die Dinge komplett anders, weil ich ganz andere Hunde und einen ganz anderen Background habe.
Sicherlich wird vieles an Interaktion falsch gedeutet und auch ich habe mal darauf hingewiesen, dass ein Video kein Spiel zeigt, sondern einer der Hunde Stress hat. Wurde mir dann auch nicht geglaubt und der Rasse zugeschrieben. Von daher hast du natürlich recht, mir ist aber dieses "Hunde spielen nie mit Fremden und Fremdhunde bedeuten grundsätzlich Stress" viiiiel zu eindimensional gedacht bzw. erlebt.
 
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Carola
24. Feb. 08:52
Aber das ist halt auch die Sache die viele nicht verstehen, Hunde sind Rudeltiere. Innerhalb im Familienverband sind Hunde toll, gibt aber auch Einzelgänger die das nicht brauchen aber Fremdhunde gehören nunmal nicht zum Rudel und sind keine Freunde oder sonstwas was Menschen sich immer einreden. Oft sieht man hier auch Posts von zwei rüpelnden Hunden oder die zumindest was miteinander am klären sind aber nicht spielen und dann kommen die ganzen Hildetruds an "ach die spielen ja so schön und Fiffi hat einen neuen Freund gefunden". Selbst wenns Hunde von Freunden sind, die für uns ja aus menschlicher Sicht bekannt sind, wir uns vielleicht sogar gut damit verstehen, aus Hundesicht sind sie Rudelfremd, Fremdhund oder bestenfalls gehören sie zur Meute aber es sind keine Freunde oder Familie (Rudel).
Auch wenn Hunde kein Rudel sind finde ich es okay wenn sie fremdhund Begegnungen haben denn auch damit müssen bei der herrschenden Hundedichte umgehen können.
Auf der Hundewiese laufen sie mit Fremden manchmal ein paar Meter und verlieren dann das Interesse weil die sowieso zu langsam sind. Dann ignorieren sich die Hunde fröhlich und jeder macht sein Ding. Auch das ist Kontakt selbst wenn es für uns nicht so aussieht.
Die wenigsten Hunde leben in einem echten Rudel und darum kann man das Rudelverhalten nicht mit einem Gruppenverhalten vergleichen bei dem die Hunde sich mehr oder weniger regelmäßig sehen.
 
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Lisa-Eileen
24. Feb. 08:54
So sind die Hunde eben verschieden auch in ihren Interessenlagen. Da meine Hunde eben Apportieren überflüssig finden musste ich es Ihnen schon beibringen, was mir allerdings nur mäßig gelungen ist. Für mich ist es okay wenn Sie den Futterbeutel anzeigen. Dafür musste ich meinen Hund nicht großartig beibringen wo die Grenzen ihres Reviers sind oder den Unterschied zwischen Krähen und Tauben. Das können sie halt. Meine Hunde dagegen lieben Tricks und sind immer mit Feuereifer dabei wenn wir das machen. Ich denke das Wichtige ist und das esMensch und Hund Freude bereitet. Natürlich müssen Sie auch Sachen lernen die sie doof finden aber so ist das nun mal. Das schließt aber ja nicht aus dass man eben auch Dinge mit ihnen macht die einfach Spaß machen und das ist unter Umständen von Hund zu Hund verschieden.
Hörte sich so an als ob ihr garnichts mitm Dummy mehr macht und weil sie nicht apportieren du dachtest das sie es generell doof fänden, deswegen hatte ich das mit dem nur Anzeigen gesagt.
Gibts ja eben auch und ist ne Variante, Dummy heißt ja nicht nur apportieren.😅
Aber ja, insgesamt ist jeder Hund verschieden.
Rocket macht eigentlich alles mit, er ist sehr vielseitig.
 
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Lisa-Eileen
24. Feb. 08:56
Ich hatte ganz früher auch einen Hund, der andere aggressiv angegangen hat, wenn er sie nicht meiden konnte. Damals habe ich ähnlich emotional reagiert, wenn andere Leute gesagt haben, dass ihre Hunde spielen und gern Kontakt zu Fremdhunden haben. Heute sehe ich die Dinge komplett anders, weil ich ganz andere Hunde und einen ganz anderen Background habe. Sicherlich wird vieles an Interaktion falsch gedeutet und auch ich habe mal darauf hingewiesen, dass ein Video kein Spiel zeigt, sondern einer der Hunde Stress hat. Wurde mir dann auch nicht geglaubt und der Rasse zugeschrieben. Von daher hast du natürlich recht, mir ist aber dieses "Hunde spielen nie mit Fremden und Fremdhunde bedeuten grundsätzlich Stress" viiiiel zu eindimensional gedacht bzw. erlebt.
Das mit dem Stress ist auch nur Rockets Situation, ich meinte damit jetzt nicht das es bei allem und jedem so ist.
Und natürlich gibts auch Ausnahmen die mit Fremdhunden spielen.
 
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Lisa-Eileen
24. Feb. 09:01
Auch wenn Hunde kein Rudel sind finde ich es okay wenn sie fremdhund Begegnungen haben denn auch damit müssen bei der herrschenden Hundedichte umgehen können. Auf der Hundewiese laufen sie mit Fremden manchmal ein paar Meter und verlieren dann das Interesse weil die sowieso zu langsam sind. Dann ignorieren sich die Hunde fröhlich und jeder macht sein Ding. Auch das ist Kontakt selbst wenn es für uns nicht so aussieht. Die wenigsten Hunde leben in einem echten Rudel und darum kann man das Rudelverhalten nicht mit einem Gruppenverhalten vergleichen bei dem die Hunde sich mehr oder weniger regelmäßig sehen.
Ja klar müssen sie lernen damit umzugehen, deswegen hab ich ja auch die Trainingsgruppe gegründet damit er lernen kann das andere Hunde nicht gleich Stress sind und nicht jeder Fremdhund Gefahr ist, weil das unsere vorherige Erfahrungen waren.
Aber ich renn jetzt nicht rum und zwing ihm wahllos jeden Hund auf, ich gucke immer ob er ne Begegnung vom Nervensystem her jetzt packt oder nicht, je nachdem gehen wir vorbei oder gehen an die Seite, nen anderen Weg oder drehen um oder wenn genug Platz ist machen wir nen großen Bogen, so das er es schaffen kann.
Viele denken halt Hunde bräuchten unbedingt (mit jedem) Hund Kontakt und das Kontakt direkter Kontakt sein muss.
Wie du ja sagst, die haben sich schon längst vorher abgecheckt, man muss nicht seinen Hund in andere reinbrettern lassen, die haben ja lang davor schon kommuniziert und Kontakt gehabt.
Sehen halt viele nicht, dafür müsste man halt Hunde auch lesen können.
 
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Svenja
24. Feb. 09:02
Das mit dem Stress ist auch nur Rockets Situation, ich meinte damit jetzt nicht das es bei allem und jedem so ist. Und natürlich gibts auch Ausnahmen die mit Fremdhunden spielen.
Es muss ja auch nicht immer Spiel sein. Hunde haben ja vielfältige innerartliche Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten und es tut ihnen für mein Empfinden gut, diese zu üben und auszuleben.
 
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Carola
24. Feb. 09:13
Ja klar müssen sie lernen damit umzugehen, deswegen hab ich ja auch die Trainingsgruppe gegründet damit er lernen kann das andere Hunde nicht gleich Stress sind und nicht jeder Fremdhund Gefahr ist, weil das unsere vorherige Erfahrungen waren. Aber ich renn jetzt nicht rum und zwing ihm wahllos jeden Hund auf, ich gucke immer ob er ne Begegnung vom Nervensystem her jetzt packt oder nicht, je nachdem gehen wir vorbei oder gehen an die Seite, nen anderen Weg oder drehen um oder wenn genug Platz ist machen wir nen großen Bogen, so das er es schaffen kann. Viele denken halt Hunde bräuchten unbedingt (mit jedem) Hund Kontakt und das Kontakt direkter Kontakt sein muss. Wie du ja sagst, die haben sich schon längst vorher abgecheckt, man muss nicht seinen Hund in andere reinbrettern lassen, die haben ja lang davor schon kommuniziert und Kontakt gehabt. Sehen halt viele nicht, dafür müsste man halt Hunde auch lesen können.
Da ich nicht jede Bewegung meiner Hunde kontrolliere / kontrollieren muss überlasse ich es auf der Hundewiese meinen Hunden wie und ob sie Kontakt aufnehmen. Sie können entscheiden was sie tun und das funktioniert in der Regel auch sehr gut mal nehmen Sie Kontakt auf mal nicht.
Allerdings ist auf dieser Hundewiese häufiger ein völlig asozialer Dalmatiner der alles maßregelt was sich bewegt. Wenn Sie den schon von weitem sehen, dann stehen sie am Tor und wollen weg. Dann gehen wir denn es ist unmissverständlich dass sie auf diesen Hund überhaupt keine Lust haben.