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Svenja
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heute 12:14

Stress bei Hunden durch Vermenschlichung?

Ich wage mich nun doch in die Höhle die Löwen und erstelle einen Thread. Ich hoffe, es gelingt, sich nicht persönlich angegriffen oder gekränkt zu fühlen und die eigene Meinung zu vertreten, ohne die mögliche Gegenseite abzuwerten. Was meiner Meinung nach dabei helfen kann, ist sich immer zu fragen, warum mich Kommentare so emotional machen. - Hat es etwas mit mir selber zu tun? - habe ich Erfahrungen mit dem Schreibenden und kann es sein, dass ich ihn deshalb in der neuen Situation vorverurteile? - Warum kann ich die Meinung des anderen nicht akzeptieren? Geht es wirklich um die Sache an sich oder um mich als Person? Das Thema Stress bei Hunden wird hier immer wieder thematisiert, was ich grundsätzlich echt gut finde. Mir fällt dabei aber oft auf, dass der größte Stressfaktor, nämlich Stress durch Überforderung, die aus Vermenschlichung resultiert, völlig übersehen wird. Hunde funktionieren anders als Menschen. Ist das jedem wirklich bewusst? - Was sind für euch die größten Stressauslöser? - Zeigen eure Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Reaktivitat oder Ängste, Aggressionen? Was ist für euch die Ursache? -Hören sie draußen im Freilauf auf euch? Oder laufen sie nie frei? Warum nicht? Ich fand dazu einen Artikel, der meine Sicht und Erfahrung dazu ganz gut wiedergibt. Ich möchte hier niemanden vorführen, anprangern oder angreifen. Niemand muss sich hier zu Wort melden, wenn er nicht offen für diese Reflektion ist. Zitat aus: https://www.odt.co.nz/star-news/star-lifestyle/pampered-pets-may-become-anxious-behaviourist-says Rena“ (nicht ihr richtiger Name) schläft auf Seidenkissen zwischen den Köpfen ihrer Besitzer, trinkt aus deren Wassergläsern und zerstört Haushaltsgegenstände wie Topfpflanzen und Kissen, wenn sie zu lange allein gelassen wird. Oft sitzt sie mit der Familie am Esstisch; wenn sie sich auf die Couch legt, rücken alle zusammen, um ihr mehr Platz zu geben. Ihr veganes, getreidebasiertes Futter (plus Leckerlis) kostet fast so viel wie der wöchentliche Supermarkteinkauf, ihre Tierarztkosten haben sich bereits auf Tausende von Dollar belaufen (Hüftprobleme) und ihre Besuche beim Hundefriseur sind teurer als ein Haarschnitt für einen Menschen. Sie besitzt eine ganze Garderobe. Die vierjährige schwarze Cockapoo-Hündin (eine Mischung aus Cocker Spaniel und Zwergpudel) ist zweifellos ein verwöhnter Hund. Aber sie ist damit keineswegs allein. Die Bevorzugung von Haustieren ist ein weltweites Phänomen, das sich während der Pandemie noch verstärkte, da Lockdowns einsame Menschen dazu veranlassten, sich Hunde als Begleiter anzuschaffen. Verschärft wurde dies durch den Trend, Designerhunde mit kindlichen Merkmalen (große Augen, kurze Nasen, runde Gesichter) zu züchten, die die Herzen der Menschen erobern sollen. Hinzu kommt ein zunehmendes Misstrauen gegenüber der Menschheit, wodurch Hunde als Freunde umso erstrebenswerter erscheinen. Hunde sind loyal, sie verurteilen uns nicht, und Studien belegen, dass sie die körperliche und seelische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Besitzer verbessern. Daraus folgt dann sicherlich, dass sie im Gegenzug verwöhnt werden sollten. Das sieht die Hundeverhaltensforscherin und Autorin Selina McIntyre aus Matamata anders. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren mit Hunden und ihren Besitzern und hat dabei alle Facetten der Mensch-Hund-Beziehung miterlebt. McIntyre liebt Hunde und hatte im Laufe ihres Lebens schon viele, darunter ihre beiden Border Terrier Trev und Lily („echte Charaktere, die zu kleinen Rabauken werden können, wenn sie nicht genug Auslauf bekommen“). Sie stimmt voll und ganz zu, dass Hunde zur Familie gehören und Menschen eine emotionale Bindung zu ihnen haben. Aber damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. „Hunde sind Tiere. Sie gehören einer anderen Spezies an. Egal, wie niedlich sie auch aussehen mögen, sie bleiben Hunde. Wenn wir sie nicht als Hunde behandeln, tun wir ihnen Unrecht“, sagt sie. „Wenn wir annehmen, dass sie denken und handeln wie wir, sehen wir sie nur aus unserer eigenen Perspektive. Zu glauben, man mache seinen Hund glücklich, indem man ihm alle möglichen Leckerlis kauft und ihn im Bett schlafen lässt, bedeutet, ihn wie einen Menschen zu behandeln, was er definitiv nicht ist.“ Sie sagt, wenn Besitzer über die Bedürfnisse ihrer Hunde sprechen („Schau dir diese Augen an, wie könnte man ihm widerstehen?“), spiegeln sie damit oft ihre eigenen Bedürfnisse wider. Sie könnten einsam oder ängstlich sein oder Zuneigung und Schutz suchen. Manche sind vielleicht allein zu Hause, oder ein Partner arbeitet lange, sodass eine größere Abhängigkeit von einem vierbeinigen Begleiter entsteht. Wenn der Hund ihnen ständig von der Seite weicht, sagen sie vielleicht Dinge wie: „Sie ist sehr anhänglich“ oder „Er klebt förmlich an ihr“. Sie sagt jedoch, dass man Hunden niemals menschliche Formen, Verhaltensweisen und Emotionen zuschreiben oder ihnen die gleichen Rechte und Privilegien wie Menschen gewähren sollte. „Wenn einem Hund aufs Wort jeder Wunsch erfüllt wird, steigt sein sozialer Status über den seiner menschlichen Besitzer. Ein Hund, der mit den Menschen am Tisch isst, in ihrem Bett schläft oder sich auf der Sofalehne über dem Kopf seines Besitzers positioniert, fühlt sich privilegiert und gleicht eher dem König oder der Königin des Hauses. Physische Bevorzugung kann mit sozialer Bevorzugung einhergehen. Der Hund glaubt dann, er sei das wichtigste Lebewesen im Haus.“ Hoher Status bringt eine große Verantwortung mit sich. Laut McIntyre kann das bei Hunden zu übermäßiger Ängstlichkeit führen. „Verwöhnte Hunde schlafen möglicherweise mit einem Ohr gespitzt, um auf Bedrohungen zu achten. Sie fühlen sich ihren Besitzern jederzeit verantwortlich. Sie können große Trennungsangst entwickeln, wenn ihr Mensch den Raum oder das Haus verlässt. Diese Angst kann zu unaufhörlichem Bellen, Winseln, Zerstörung von Gegenständen oder Hin- und Herlaufen am Zaun führen, während sie auf die Rückkehr ihrer Besitzer warten.“ Hunde brauchen Zuneigung, keine Bewunderung, sagt sie. „Hunde müssen wissen, dass ihr Platz im Haus sicher ist, aber sie dürfen nicht das Gefühl haben, für ihre Besitzer verantwortlich sein zu müssen. Man kann ein Tier nicht immer nur aus menschlicher Sicht betrachten. Ein Hund ist eine andere Spezies. Es sind Tiere, um die wir uns kümmern, keine Babys, die wir erziehen.“ Selina McIntyres Tipps für die Bedürfnisse eines Hundes - Zweimal täglich Spaziergänge (auch mit kleinen Hunden) außerhalb Ihres Grundstücks - Sicherheit (das Gefühl, nicht für jede Bewegung seiner Besitzer verantwortlich zu sein) - Verständnis und Wertschätzung der Hundewelt, einschließlich der Art und Weise, wie Hunde in verschiedenen Situationen kommunizieren und sich verhalten - Sozialisierung (entscheidend in den ersten 16 Wochen), um „neue“ Situationen und eine Reihe unterschiedlicher Menschen und Umgebungen kennenzulernen. - Geistige Anregung, unter anderem durch Spiel - Zuneigung, nicht Bewunderung - Grenzen (was ist angemessenes und unangemessenes Verhalten?) - Die Freiheit, hundespezifische Verhaltensweisen wie Futtersuche und Erkundung auszuleben. - Zeit und Geduld, um neue Verhaltensweisen zu erlernen, insbesondere bei älteren Hunden - Wie ein Hund geschätzt zu werden.
 
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Svenja
23. Feb. 16:38
Bereits damals hat man untersucht, welche Auswirkungen das Verwöhnen von Hunden - eben u.a. Schlafen im Bett, vom Tisch füttern usw. auf Hunde hat. Das ist auch Vermenschlichung aber halt nicht per se schlecht. Die verlinkte Studie ist relativ aktuell (von 2021) und eigentlich ganz interessant. Dabei werden viele verschiedene Aspekte der Vermenschlichung betrachtet, auch das Tragen von Mänteln, Schuhen, Ernährung und eben Verhalten u. Wohlbefinden.
Ich wollte beim Thema Vermenschlichung vor allem auf diese ungesunde Symbiose hinaus, die einige inzwischen gut beschrieben haben und die zu Verhaltensauffälligkeiten führt, also eher die Vermenschlichung von Verhalten und nicht das Tragen von Kleidung oder Schlafen im Bett, auch wenn das Zitat meines Thread Textes das auch erwähnt.
Ich schau mir die verlinkte Studie gleich an, danke fürs drauf aufmerksam machen 🙂
 
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Svenja
23. Feb. 16:40
Mein Mottos sind ,,alles kann nix muss" und ,,Ausnahmen gibt es immer". Hunde sind so unterschiedlich. Der nächste Hund kann diese Form der Fütterung echt doof finden. Ich selber halte nix von Ideologien egal im welchen Bereich und auch nicht von fixen Vorgaben oder Ergebnissen. Diese dienen für mich höchstens als Hintergrundinformation oder Orientierunghilfe. Man muss für sich und dem Hund den passenden Weg finden. Beim nächsten Hund sieht der dann wieder anders aus, genauso wie beim übernächsten Hund usw.
Ich weiß, dass du nichts von Ideologien hältst, für mich ist es aber nah an einer, zu sagen, Hunde für Futter "arbeiten" zu lassen, sei stressend.
Da könnte man sich mal mit den biochemischen Vorgängen im Hirn bei Futterbeschaffung und anschließendem Fessen beschäftigen.
Wahrscheinlich ist es der Begriff Arbeit, der da Widerstand auslöst.
 
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Svenja
23. Feb. 16:42
Wurde da nicht auch festgestellt das diese Hunde am Tag eher einen Bereich von 1-2km nutzen?
Das müsste ich nochmal nachlesen.
 
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Svenja
23. Feb. 16:44
Ja, kann ich mich auch entsinnen: die „Reviere“ waren eher klein und die tägliche Bewegung beschränkte sich bei vielen Hunden auf „Abchecken der Reviergrenzen“. Würde erklären, warum Polli beim Gassi ist sehr sparsam unterwegs ist… sie wurde ja auf der Straße gefunden. Für sie muss das aber eher Stress gewesen sein -> sie hat schon sehr gerne jemanden, der für Sicherheit sorgt… sonst ist sie doch schnell sehr alarmiert!
Es kommt ja denke ich auch immer darauf an, ob Hunde auf der Straße geboren wurden, wie sie sozialisiert wurden usw. Oder ob sie als ehemalige Haushunde ausgesetzt wurden usw.
 
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Katrin
23. Feb. 16:48
Ich weiß, dass du nichts von Ideologien hältst, für mich ist es aber nah an einer, zu sagen, Hunde für Futter "arbeiten" zu lassen, sei stressend. Da könnte man sich mal mit den biochemischen Vorgängen im Hirn bei Futterbeschaffung und anschließendem Fessen beschäftigen. Wahrscheinlich ist es der Begriff Arbeit, der da Widerstand auslöst.
Das Problem mit Studien und Erkenntnissen ist halt das man die durchaus falsch interpretieren kann und das es halt auch immer Ausnahmen von der Regel gibt.

Ja viele Wörter scheinen inzwischen eher negativ belastet zu sein. Für mich ist das oft nicht nachvollziehbar.

Mit den biochemischen Prozessen die beim Hund ablaufen beschäftigen sich Halter eher weniger obwohl das ein echt spannender Bereich ist mit vielen Aha Momenten😅
 
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Svenja
23. Feb. 16:52
Das Problem mit Studien und Erkenntnissen ist halt das man die durchaus falsch interpretieren kann und das es halt auch immer Ausnahmen von der Regel gibt. Ja viele Wörter scheinen inzwischen eher negativ belastet zu sein. Für mich ist das oft nicht nachvollziehbar. Mit den biochemischen Prozessen die beim Hund ablaufen beschäftigen sich Halter eher weniger obwohl das ein echt spannender Bereich ist mit vielen Aha Momenten😅
Ausnahmen gibt es immer, da kann man Wissenschaft betreiben, wie man will 😁 und das ist doch auch ok.
Ich hatte eine Hündin, die sehr schlecht gelernt hat, sie hat den Futterbeutel nie apportieren gelernt. Hat nur dran geschnuppert und mich doof angeschaut. Hab ich akzeptiert. Wenn meine anderen sie gesucht haben, ist sie begeistert bellend mit gelaufen und durfte dann immer auch draus fressen. Das das war total in Ordnung.
Allerdings füttere ich nicht nur draus, bei uns dient das nur der Stimulation und Bindung auf Spaziergängen. Abends gibt's trotzdem ein bisschen aus dem Napf, wenn vorher "gearbeitet" wurde.
 
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Svenja
23. Feb. 17:03
Man weiß ja auch nicht das warum, vielleicht haben die Straßenhunde die so viel aktiv waren in einer Gegend gelebt wo sie mehr Rivalen und Probleme hatten und ständig flüchten mussten usw. Dann sind sie ja auch zu mehr Aktivität gezwungen und sind mehr Stress ausgesetzt als die anderen.
Ich kann das Buch nur empfehlen ☺️
 
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Svenja
23. Feb. 17:04
Jo, Angebote sind echt mega-wichtig! Und auch Kreativität beim Halter: Polli ist ja als Hütehund eher ein Augen- als ein Nasentier. Fährten macht sie (weil‘s am Ende ihr heissgeliebtes Nassfutter gibt🥴), eine reicht dann aber auch. Verstecken von Menschen (gut sichtbar), macht sie dagegen mit Leidenschaft… und wenn die Augen irgendwann am Ende sind, kommt zur Not auch die Nase zum Einsatz… wenn ihr die Ohren nicht vorher schon die Lösung gebracht haben.😬 Man muss also schauen: wofür „brennt“ der Hund… und was kann ich ihm diesbezüglich kreativ bieten bzw. Aufgaben anpassen? Andersherum ist Polli ein eher zurückhaltender Hund und bei neuen Dingen eher skeptisch -> Wasser war für sie immer maximal zum Füße-Baden! Sie muss aber nunmal mit uns zum Wassersport und mit aufs Boot. Also wollte ich gerne, dass sie vernünftig & sicher schwimmt. Auch im Hinblick auf eventuelle Rückenprobleme im Alter… Das hat doch ziemlich viel Überredung gekostet und ihr Lieblingssport wird’s definitiv nie werden. Aber sie kommt inzwischen mit, auch wenn wir vom Boot aus schwimmen gehen, dann vorsichtshalber mit Schwimmweste!🤗 Netter Nebeneffekt: So kriegen wir sie auch bei 30Grad auf dem Wasser effektiv runtergekühlt.😬 Ich weiß noch: ihre erste Schwimmrunde, wo sie sich wirklich getraut hat… sie war SOOOOO stolz, die Kleene!!!! War am Anfang doof, jetzt ok. Hat aber zugleich wahnsinnig viel mit ihrem Ego gemacht! Hätt ich da auf ihren ersten Abscheu gehört, wären wir da nie hingekommen -> auch Hunden bringt es viel, ihre Komfortzone zu verlassen! Und so ist’s halt am Halter, die richtige Balance zu finden. Da muss man seinem Sozialpartner Hund eben nur gut zuhören…😀 PS: Solche Studien find ich wichtig, um die ganze mögliche Bandbreite im Kopf zu haben… entscheiden muss man dann aber fürs Individuum.
Genau darum geht es mir, für das Individuum zu entscheiden und nicht zu sagen, der Hund muss so und so lange ruhen oder Gassi gehen oder das und das alles "arbeiten", sonst bekommt er Stress.
 
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Katrin
23. Feb. 17:13
Ausnahmen gibt es immer, da kann man Wissenschaft betreiben, wie man will 😁 und das ist doch auch ok. Ich hatte eine Hündin, die sehr schlecht gelernt hat, sie hat den Futterbeutel nie apportieren gelernt. Hat nur dran geschnuppert und mich doof angeschaut. Hab ich akzeptiert. Wenn meine anderen sie gesucht haben, ist sie begeistert bellend mit gelaufen und durfte dann immer auch draus fressen. Das das war total in Ordnung. Allerdings füttere ich nicht nur draus, bei uns dient das nur der Stimulation und Bindung auf Spaziergängen. Abends gibt's trotzdem ein bisschen aus dem Napf, wenn vorher "gearbeitet" wurde.
Und gerade diese Ausnahmen bzw Eigenarten machen Hundehaltung (zumindest für mich) so interessant.
 
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Katrin
23. Feb. 17:20
Ausnahmen gibt es immer, da kann man Wissenschaft betreiben, wie man will 😁 und das ist doch auch ok. Ich hatte eine Hündin, die sehr schlecht gelernt hat, sie hat den Futterbeutel nie apportieren gelernt. Hat nur dran geschnuppert und mich doof angeschaut. Hab ich akzeptiert. Wenn meine anderen sie gesucht haben, ist sie begeistert bellend mit gelaufen und durfte dann immer auch draus fressen. Das das war total in Ordnung. Allerdings füttere ich nicht nur draus, bei uns dient das nur der Stimulation und Bindung auf Spaziergängen. Abends gibt's trotzdem ein bisschen aus dem Napf, wenn vorher "gearbeitet" wurde.
Abends gibt es hier den Sofasnack😅