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Svenja
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heute 15:43

Stress bei Hunden durch Vermenschlichung?

Ich wage mich nun doch in die Höhle die Löwen und erstelle einen Thread. Ich hoffe, es gelingt, sich nicht persönlich angegriffen oder gekränkt zu fühlen und die eigene Meinung zu vertreten, ohne die mögliche Gegenseite abzuwerten. Was meiner Meinung nach dabei helfen kann, ist sich immer zu fragen, warum mich Kommentare so emotional machen. - Hat es etwas mit mir selber zu tun? - habe ich Erfahrungen mit dem Schreibenden und kann es sein, dass ich ihn deshalb in der neuen Situation vorverurteile? - Warum kann ich die Meinung des anderen nicht akzeptieren? Geht es wirklich um die Sache an sich oder um mich als Person? Das Thema Stress bei Hunden wird hier immer wieder thematisiert, was ich grundsätzlich echt gut finde. Mir fällt dabei aber oft auf, dass der größte Stressfaktor, nämlich Stress durch Überforderung, die aus Vermenschlichung resultiert, völlig übersehen wird. Hunde funktionieren anders als Menschen. Ist das jedem wirklich bewusst? - Was sind für euch die größten Stressauslöser? - Zeigen eure Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Reaktivitat oder Ängste, Aggressionen? Was ist für euch die Ursache? -Hören sie draußen im Freilauf auf euch? Oder laufen sie nie frei? Warum nicht? Ich fand dazu einen Artikel, der meine Sicht und Erfahrung dazu ganz gut wiedergibt. Ich möchte hier niemanden vorführen, anprangern oder angreifen. Niemand muss sich hier zu Wort melden, wenn er nicht offen für diese Reflektion ist. Zitat aus: https://www.odt.co.nz/star-news/star-lifestyle/pampered-pets-may-become-anxious-behaviourist-says Rena“ (nicht ihr richtiger Name) schläft auf Seidenkissen zwischen den Köpfen ihrer Besitzer, trinkt aus deren Wassergläsern und zerstört Haushaltsgegenstände wie Topfpflanzen und Kissen, wenn sie zu lange allein gelassen wird. Oft sitzt sie mit der Familie am Esstisch; wenn sie sich auf die Couch legt, rücken alle zusammen, um ihr mehr Platz zu geben. Ihr veganes, getreidebasiertes Futter (plus Leckerlis) kostet fast so viel wie der wöchentliche Supermarkteinkauf, ihre Tierarztkosten haben sich bereits auf Tausende von Dollar belaufen (Hüftprobleme) und ihre Besuche beim Hundefriseur sind teurer als ein Haarschnitt für einen Menschen. Sie besitzt eine ganze Garderobe. Die vierjährige schwarze Cockapoo-Hündin (eine Mischung aus Cocker Spaniel und Zwergpudel) ist zweifellos ein verwöhnter Hund. Aber sie ist damit keineswegs allein. Die Bevorzugung von Haustieren ist ein weltweites Phänomen, das sich während der Pandemie noch verstärkte, da Lockdowns einsame Menschen dazu veranlassten, sich Hunde als Begleiter anzuschaffen. Verschärft wurde dies durch den Trend, Designerhunde mit kindlichen Merkmalen (große Augen, kurze Nasen, runde Gesichter) zu züchten, die die Herzen der Menschen erobern sollen. Hinzu kommt ein zunehmendes Misstrauen gegenüber der Menschheit, wodurch Hunde als Freunde umso erstrebenswerter erscheinen. Hunde sind loyal, sie verurteilen uns nicht, und Studien belegen, dass sie die körperliche und seelische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Besitzer verbessern. Daraus folgt dann sicherlich, dass sie im Gegenzug verwöhnt werden sollten. Das sieht die Hundeverhaltensforscherin und Autorin Selina McIntyre aus Matamata anders. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren mit Hunden und ihren Besitzern und hat dabei alle Facetten der Mensch-Hund-Beziehung miterlebt. McIntyre liebt Hunde und hatte im Laufe ihres Lebens schon viele, darunter ihre beiden Border Terrier Trev und Lily („echte Charaktere, die zu kleinen Rabauken werden können, wenn sie nicht genug Auslauf bekommen“). Sie stimmt voll und ganz zu, dass Hunde zur Familie gehören und Menschen eine emotionale Bindung zu ihnen haben. Aber damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. „Hunde sind Tiere. Sie gehören einer anderen Spezies an. Egal, wie niedlich sie auch aussehen mögen, sie bleiben Hunde. Wenn wir sie nicht als Hunde behandeln, tun wir ihnen Unrecht“, sagt sie. „Wenn wir annehmen, dass sie denken und handeln wie wir, sehen wir sie nur aus unserer eigenen Perspektive. Zu glauben, man mache seinen Hund glücklich, indem man ihm alle möglichen Leckerlis kauft und ihn im Bett schlafen lässt, bedeutet, ihn wie einen Menschen zu behandeln, was er definitiv nicht ist.“ Sie sagt, wenn Besitzer über die Bedürfnisse ihrer Hunde sprechen („Schau dir diese Augen an, wie könnte man ihm widerstehen?“), spiegeln sie damit oft ihre eigenen Bedürfnisse wider. Sie könnten einsam oder ängstlich sein oder Zuneigung und Schutz suchen. Manche sind vielleicht allein zu Hause, oder ein Partner arbeitet lange, sodass eine größere Abhängigkeit von einem vierbeinigen Begleiter entsteht. Wenn der Hund ihnen ständig von der Seite weicht, sagen sie vielleicht Dinge wie: „Sie ist sehr anhänglich“ oder „Er klebt förmlich an ihr“. Sie sagt jedoch, dass man Hunden niemals menschliche Formen, Verhaltensweisen und Emotionen zuschreiben oder ihnen die gleichen Rechte und Privilegien wie Menschen gewähren sollte. „Wenn einem Hund aufs Wort jeder Wunsch erfüllt wird, steigt sein sozialer Status über den seiner menschlichen Besitzer. Ein Hund, der mit den Menschen am Tisch isst, in ihrem Bett schläft oder sich auf der Sofalehne über dem Kopf seines Besitzers positioniert, fühlt sich privilegiert und gleicht eher dem König oder der Königin des Hauses. Physische Bevorzugung kann mit sozialer Bevorzugung einhergehen. Der Hund glaubt dann, er sei das wichtigste Lebewesen im Haus.“ Hoher Status bringt eine große Verantwortung mit sich. Laut McIntyre kann das bei Hunden zu übermäßiger Ängstlichkeit führen. „Verwöhnte Hunde schlafen möglicherweise mit einem Ohr gespitzt, um auf Bedrohungen zu achten. Sie fühlen sich ihren Besitzern jederzeit verantwortlich. Sie können große Trennungsangst entwickeln, wenn ihr Mensch den Raum oder das Haus verlässt. Diese Angst kann zu unaufhörlichem Bellen, Winseln, Zerstörung von Gegenständen oder Hin- und Herlaufen am Zaun führen, während sie auf die Rückkehr ihrer Besitzer warten.“ Hunde brauchen Zuneigung, keine Bewunderung, sagt sie. „Hunde müssen wissen, dass ihr Platz im Haus sicher ist, aber sie dürfen nicht das Gefühl haben, für ihre Besitzer verantwortlich sein zu müssen. Man kann ein Tier nicht immer nur aus menschlicher Sicht betrachten. Ein Hund ist eine andere Spezies. Es sind Tiere, um die wir uns kümmern, keine Babys, die wir erziehen.“ Selina McIntyres Tipps für die Bedürfnisse eines Hundes - Zweimal täglich Spaziergänge (auch mit kleinen Hunden) außerhalb Ihres Grundstücks - Sicherheit (das Gefühl, nicht für jede Bewegung seiner Besitzer verantwortlich zu sein) - Verständnis und Wertschätzung der Hundewelt, einschließlich der Art und Weise, wie Hunde in verschiedenen Situationen kommunizieren und sich verhalten - Sozialisierung (entscheidend in den ersten 16 Wochen), um „neue“ Situationen und eine Reihe unterschiedlicher Menschen und Umgebungen kennenzulernen. - Geistige Anregung, unter anderem durch Spiel - Zuneigung, nicht Bewunderung - Grenzen (was ist angemessenes und unangemessenes Verhalten?) - Die Freiheit, hundespezifische Verhaltensweisen wie Futtersuche und Erkundung auszuleben. - Zeit und Geduld, um neue Verhaltensweisen zu erlernen, insbesondere bei älteren Hunden - Wie ein Hund geschätzt zu werden.
 
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Svenja
23. Feb. 13:41
Da würde ich dir jetzt widersprechen. In der Natur gibt’s sehr viele Wesen, die nicht arbeiten müssen. (Pflanzen, Pilze, diverse Variationen von „Grasern“). Der Hund gehört zwar eigentlich nicht dazu, aber zumindest bei meinem Exemplar sehe ich eine gewisse Entspannung, wenn man sich nicht ums Futter sorgen muss. D.h. man kann die Nase (oder auch die Augen, angeblich machen einige Hunde das😂) für Dinge benutzen, die Spaß machen. Wenn ich mit Pico zusammen Pilze suchen gehe, macht er das nicht, weil er gerne Pilze ist. Zumindest hat er noch keine Interesse daran, einen Riesenschirmling zu verputzen. Er macht das, weil es mir Spaß macht und weil er gerne Dinge sucht. Umgekehrt war es echt aufwändig, ihm beizubringen, ein Futterbeutel zu suchen und zu Apportieren. Das hat mehrere Wochen gedauert (er apportiert immer noch nicht sauber, aber es macht ihm inzwischen Spaß). Wenn ich versuche, mit diesem Hund zu tricksen, oder Agility zu machen, guckt ihr mich an wie ein Auto. Da hat er überhaupt keine Lust drauf. Wir haben es trotzdem ausprobiert und uns gemeinsam entschieden, andere Interessen zu verfolgen. Ich glaube bei dieser Diskussion kommt vor allem auf den eigenen Blickwinkel und das eigene Umfeld an. Ich hab bei mir im Bekanntenkreis keine Hunde, die nicht angemessen ausgelastet werden. Das sind eher die Kandidaten, mit denen man zusammen wandern geht oder neue Orte erkundet. Wenn man das Gegenteil sieht (gelangweilte Hunde), dann geht das wahrscheinlich mit einer gewissen Frustration einher und Mitleid für die betroffenen Hunde. Ich beschränke mich bei sowas, auch lieber auf die Hunde, die ich persönlich kenne. Bei denen kann ich besser einschätzen, was die brauchen und ob die angemessen ausgelastet sind. Ich finde es immer so schwierig, bei Hunde zu urteilen, die ich maximal vom Gassi oder vom Gartenzaun kenne.
Ok ok, du weißt aber, was ich ausdrücken wollte 😁
Und ich schreibe leider auch nur von Hunden, deren Alltag ich kenne.
 
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Svenja
23. Feb. 13:53
Japp, ich würde sie dadurch massiv stressen. Suki bekam über Jahre Nassfutter 2x täglich im Napf. Dieser war nach ein bis zwei Minuten sauber ausgeschleckt. Vor über 6M hab ich auf Trockenfutter umgestellt und auch die Art der Fütterung. Beide Mahlzeiten gibt es nicht einfach so und auch nicht immer auf die gleiche Art. Die Unterschiede zur Napffütterung merkt man Suki im Verhalten deutlich an. Mal muss sie richtig ran (Fährte) mal gibt es das Futter im Schnüffelteppich oder anderen IQ Spielzeugen, mal muss sie es im Anbau suchen usw. Sie viel entspannter im Anschluss wie nach der Napffütterung.
Erschreckend.
Aber gut, Ideologien sind anscheinend wirksamer als Biochemie...
 
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Svenja
23. Feb. 13:57
Ich wollte auch mal einen anderen Standpunkt zum Thema Vermenschlichung einbringen. Sie ist per se nichts schlechtes, denn sie erlaubt uns überhaupt erst, mit anderen Spezies in Kontakt zu treten und Empathie für sie zu empfinden. Wir neigen automatisch dazu, eigene Gefühle und Bedürfnisse auf andere Spezies zu projezieren, was uns erlaubt, ihr Verhalten zu interpretieren und Gefühle und Bedürfnisse von Tieren zu erkennen. Also eine gewisse Vermenschlichung ist die Grundlage für Empathie mit Tieren. Das kann natürlich auch zu Missverständnissen führen und dann negative Konsequenzen haben. Im Rahmen meiner Literaturrecherche zu einem anderen Thema habe ich eine relativ aktuelle Studie zu genau dem Thema dieses Threads gefunden, also den negativen Konsequenzen von Vermenschlichung bei Hunden. Link zur Studie: https:// doi.org/10.3390/ani11113263 Zu der Frage, ob und welche Auswirkungen Vermenschlichung und Verwöhnen auf das Verhalten und Wohlbefinden von Hunden hat, ist sich die Forschung laut dieser Studie uneinig. "To date, there is no scientific consensus about the effects of anthropomorphism on companion dogs’psychological well-being." "... the literature on the effects of anthropomorphic practices on the emotional wellbeing of pets is still scarce and the findings are conflicting. A dated study by Voith et al. [82] failed to demonstrate that anthropomorphized pet dogs displayed more problematic behaviors than dogs that were not usually treated like a person. On the contrary, they found that dogs that experienced some anthropomorphic behaviors had fewer behavior problems." Die zitierte Studie von Voith et al. ist übrigens von 1992 und darin wurde u.a. geschaut, welche Auswirkungen es auf Hunde hat wenn sie mit ins Bett dürfen.
Ich glaube, 1992 war Hundehaltung noch ganz anders als heute, weil auch die Gesellschaft da noch anders war.
Und dass Hunde, die im Bett schlafen, nicht allein dadurch Vermenschlicht sind, da sind sich glaube ich alle einig 🙂
 
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Katrin
23. Feb. 14:00
Erschreckend. Aber gut, Ideologien sind anscheinend wirksamer als Biochemie...
Mein Mottos sind ,,alles kann nix muss" und ,,Ausnahmen gibt es immer". Hunde sind so unterschiedlich. Der nächste Hund kann diese Form der Fütterung echt doof finden.

Ich selber halte nix von Ideologien egal im welchen Bereich und auch nicht von fixen Vorgaben oder Ergebnissen. Diese dienen für mich höchstens als Hintergrundinformation oder Orientierunghilfe.

Man muss für sich und dem Hund den passenden Weg finden. Beim nächsten Hund sieht der dann wieder anders aus, genauso wie beim übernächsten Hund usw.
 
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Katja
23. Feb. 14:10
Den wollte ich euch nicht vorenthalten: Hund eines Freundes nach dem Frühstück… einfach AUF dem Napf eingeschlafen!🤪

Er hat sie aus Rumänien und hatte aufgrund der Optik auf Border/Aussi-Dynamik gehofft!
Bekommen hat er eine absolut tiefenentspannte Hündin, die das Wort „Dynamik“ komplett aus ihrem Wortschatz verbannt hat.

Wie war das? Man kriegt nicht den Hund, den man will, sondern den, den man braucht…?🤔
 
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Mara
23. Feb. 14:11
Ich glaube, 1992 war Hundehaltung noch ganz anders als heute, weil auch die Gesellschaft da noch anders war. Und dass Hunde, die im Bett schlafen, nicht allein dadurch Vermenschlicht sind, da sind sich glaube ich alle einig 🙂
Bereits damals hat man untersucht, welche Auswirkungen das Verwöhnen von Hunden - eben u.a. Schlafen im Bett, vom Tisch füttern usw. auf Hunde hat. Das ist auch Vermenschlichung aber halt nicht per se schlecht.

Die verlinkte Studie ist relativ aktuell (von 2021) und eigentlich ganz interessant. Dabei werden viele verschiedene Aspekte der Vermenschlichung betrachtet, auch das Tragen von Mänteln, Schuhen, Ernährung und eben Verhalten u. Wohlbefinden.
 
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Katrin
23. Feb. 14:12
Den wollte ich euch nicht vorenthalten: Hund eines Freundes nach dem Frühstück… einfach AUF dem Napf eingeschlafen!🤪 Er hat sie aus Rumänien und hatte aufgrund der Optik auf Border/Aussi-Dynamik gehofft! Bekommen hat er eine absolut tiefenentspannte Hündin, die das Wort „Dynamik“ komplett aus ihrem Wortschatz verbannt hat. Wie war das? Man kriegt nicht den Hund, den man will, sondern den, den man braucht…?🤔
Wie geil. Ein tolles Bild.
 
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Vivi &
23. Feb. 14:13
Den wollte ich euch nicht vorenthalten: Hund eines Freundes nach dem Frühstück… einfach AUF dem Napf eingeschlafen!🤪 Er hat sie aus Rumänien und hatte aufgrund der Optik auf Border/Aussi-Dynamik gehofft! Bekommen hat er eine absolut tiefenentspannte Hündin, die das Wort „Dynamik“ komplett aus ihrem Wortschatz verbannt hat. Wie war das? Man kriegt nicht den Hund, den man will, sondern den, den man braucht…?🤔
Das kenne ich! Wir haben einen Lagotto adoptiert, weil die Rasse als energiegeladen, arbeitsfreudig und lebendig beschrieben wird. Die Hoffnung war einen Begleiter zu bekommen, für die Halbmarathon und Marathonläufe meines Lebensgefährten. Alternativ hätten wir auch gerne Hundesport gemacht, oder direkt in der Rettungshundestaffel mitgearbeitet. Stattdessen habe ich einen sackfaulen Hund bekommen, der am liebsten den gesamten Tag verschläft!
Sagen wir es mal so, es entschleunigt das Leben 😅

Ich liebe Pico, mein Verlobter fühlt sich manchmal etwas betrogen😂
 
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Steffi
23. Feb. 14:25
Japp, ich würde sie dadurch massiv stressen. Suki bekam über Jahre Nassfutter 2x täglich im Napf. Dieser war nach ein bis zwei Minuten sauber ausgeschleckt. Vor über 6M hab ich auf Trockenfutter umgestellt und auch die Art der Fütterung. Beide Mahlzeiten gibt es nicht einfach so und auch nicht immer auf die gleiche Art. Die Unterschiede zur Napffütterung merkt man Suki im Verhalten deutlich an. Mal muss sie richtig ran (Fährte) mal gibt es das Futter im Schnüffelteppich oder anderen IQ Spielzeugen, mal muss sie es im Anbau suchen usw. Sie viel entspannter im Anschluss wie nach der Napffütterung.
Warum hast Du das gemacht, d.h. gab es einen konkreten Anlass oder einen Effekt, den Du erzielen wolltest?
 
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Katrin
23. Feb. 14:34
Warum hast Du das gemacht, d.h. gab es einen konkreten Anlass oder einen Effekt, den Du erzielen wolltest?
Suki wird nicht jünger was für mich bedeutet das wir so langsam anfangen neues zu lernen denn Reizangel und Co ist mit Blick auf die Gelenke nicht ewig machbar. Auslastung über die Nase geht aber oftmals auch im Alter gut. Dazu kommt das Futter für den Labbi eine tolle Lernunterstützung und Motivationshilfe ist. Wir lernen gerade viel neues, haben zB mit Cavaletti und neuen Physioübungen angefangen. Anstelle Leckerlis nutze ich dafür einen Teil des Trockenfutters. Labbi und Übergewicht ist ja so ein Thema😅.

Deswegen halt der Wechsel zurück zum Trofu wie in der Welpenzeit. Auch da hatten wir übrigens keinen Napf fürs Futter. Den gab es wirklich nur wenn gekochtes oder Nassfutter gegeben wurde.