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Verfasser
Michaela
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 4
zuletzt 14. Sept.

Sleep tartle reflex / Schreck Aggression im Schlaf

Hallo,
vielleicht kennt sich da jemand mit dem Thema aus. (Hilfe ist schon in Arbeit, möchte mich dennoch weitflächig informieren und ggf. Ratschläge Problemlösungen einholen)

Wir haben einen 2 Jahre alten Cane Corso. Er hat schon immer von Welpenalter an, diese Schreck Aggression bzw diesen Reflex.
Mittlerweile muss ich allerdings sagen, dass es schlimmer wird.
Jetzt ist es nämlich so weit gekommen, dass er wirklich zugebissen hat und mein Knie getroffen hat. Er hat inzwischen auch einen eigenen Schlafplatz, wo er sich zurückziehen kann.

Zu unserem Hund kann ich sagen, dass er leider sehr unsicher und ängstlich ist. Angst vor Plastiktüten oder auch leeren Flaschen. Er zuckt auch bei unerwarteten Geräuschen zusammen usw.
So zeigt er keinerlei Aggressionen oder aggressives Verhalten.

Was können wir sonst noch tun, dass es ihm und uns leichter macht?! Wir haben auch noch 2 andere Hunde, da kam es allerdings erst nur einmal zu einem Beißvorfall, da diese schon automatisch wenn sie sich hinlegen auf Abstand gehen.

Momentan bin ich leider auch noch etwas ängstlich, wenn es zu so einem Schreck kommt, da der Vorfall noch nicht so lange her ist.

Ich möchte unserem Hund wirklich helfen, denn für dieses Verhalten kann der arme Kerl ja leider nichts.

Bin für jeden Tip und Ratschlag Dankbar!
 
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Tina
Beliebteste Antwort
28. Aug. 13:32
Ich denke hier ist ein ganzheitlicher Ansatz nötig.

Die Schreckhaftigkeit tagsüber und die Schreckaggression im Schlaf deuten möglicherweise auf einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel und ein überreiztes Nervensystem hin.

Eine tiermedizinische Abklärung ist denke ich unbedingt nötig. Schmerzen oder anderweitige gesundheitlich Probleme können auch ein Grund für diese Schreckhaftigkeit (tagsüber) sein.

Ich denke, dass hier - vor dem Hintergrund, dass du zu recht ängstlich bist - unbedingt eine professionelle Begleitung nötig ist. In solchen Fällen ist es auch hilfreich, wenn Tierarzt und Trainer eng zusammen arbeiten.

Ich wünsche Euch alles Gute.
 
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R
28. Aug. 13:21
Hab ich so noch nicht gehört als Begriff. Hört sich vergleichbar an mit Schmerzreaktion, die ja auch durch Schreckverspannungen entstehen können. Also wo es nicht unbedingt direkt ein Problem gibt, aber eine Überreaktion das hervorrufen kann. Bei sowas hat mir Physio für den Hund geholfen. Die Verhaltensproblematik(also die überreaktion auf Schrecksachen) sind parallel gelaufen. Wie wir den Abstand und die Kommunikation dann wieder ansetzen gehört etwas zur Verhaltenstherapie Richtung Entspannungstechniken.. Drücke euch die Daumen und hoffe es liegt nicht an einem tieferem Schmerzproblem.
 
Beitrag-Verfasser
Tina
28. Aug. 13:32
Ich denke hier ist ein ganzheitlicher Ansatz nötig.

Die Schreckhaftigkeit tagsüber und die Schreckaggression im Schlaf deuten möglicherweise auf einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel und ein überreiztes Nervensystem hin.

Eine tiermedizinische Abklärung ist denke ich unbedingt nötig. Schmerzen oder anderweitige gesundheitlich Probleme können auch ein Grund für diese Schreckhaftigkeit (tagsüber) sein.

Ich denke, dass hier - vor dem Hintergrund, dass du zu recht ängstlich bist - unbedingt eine professionelle Begleitung nötig ist. In solchen Fällen ist es auch hilfreich, wenn Tierarzt und Trainer eng zusammen arbeiten.

Ich wünsche Euch alles Gute.
 
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Vivi
28. Aug. 14:35
Ich lese hier mal mit. Ich habe ein ähnliches Thema. Pico ist (weitestgehend) taub und wird erschreckt, wenn Dinge um ihn herum passieren, während er die Augen zu hat. Bisher hat er noch niemanden gebissen, aber andere Hunde werden durchaus verbellt, wenn er aufwacht.

Ich löse das mit Management. Zuhause und bei engen Freunden hat er einen Platz abseits des Geschehens und wenn viel los ist, dann bringe ich eine Box mit. Wenn die zu ist, passiert weder ihm, noch uns was.
 
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Dagmar
14. Sept. 12:04
Würde ich auf jeden Fall tierärztlich checken lassen. Vielleicht auch eine Schilddrüsenunterfunktion abklären lassen. Dadurch können sich auch u.a. Ängste entwickeln.