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Becky
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heute 17:51

Plötzliche Aggression gegenüber anderen Hunden

Hallo zusammen :) Ich habe vor ca. zwei Wochen direkt vom Transport einen Hund aus dem rumänischen Tierschutz übernommen. Dort hat er 8 Monate lang in einer Pflegestelle mit vielen Hunden, aber natürlich nicht unbedingt idealen Umständen gewohnt. Als er herkam war er gut sozialisiert. Er war zwar ängstlich, kam mit fremden Hunden aber augenscheinlich gut klar. Es gab keine Konflikte und er war immer ruhig. Nun hat er sich in den bisherigen zwei Wochen an viele Dinge gewöhnt, sodass sie kaum noch problematisch zu sein scheinen (z.B. Straßenverkehr). Dafür zeigt er sich plötzlich aggressiv gegenüber anderen Hunden. Er "rastet völlig aus" - er wirft sich in die Leine, bäumt sich auf, fletscht die Zähne, knurrt, ... Er macht keinerlei Anstalten, mich zu beißen, ich weiß aber natürlich nicht, wie er gegenüber dem Hund in dem Moment bei direktem Kontakt reagieren würde. Kennt jemand eine solch krasse 180° Wendung? Vielleicht wichtig: - Er ist nicht kastriert. - Er wurde nach dem Transport innerhalb meiner Familie wieder mit seinem Bruder zusammengeführt, von dem er ca. 2 Monate getrennt war. Der Bruder ist viel ängstlicher. Alles in allem verstehen sich die beiden ganz gut, hatten aber auch schon eine ernste Auseinandersetzung. Versucht er vielleicht, seinen Bruder zu schützen? Ist es ihm vielleicht zu viel, ständig mit dem Bruder zusammen zu sein? Zeigt er vielleicht jetzt erst seinen wahren Charakter, was die Sozialisation angeht? Ist er vielleicht überfordert mit der Bewältigung/Verarbeitung der anderen Ängste? Nächste Woche habe ich einen Termin in einer Hundeschule. Mich würden nur vorher eure Erfahrungen interessieren... Danke :)
 
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Maria
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heute 17:51
Biscotti hat im Shelter in Portugal nie gebellt. Dass er es überhaupt kann, zeigte sich während der ersten 2 Wochen nur im Schlaf. Nach 2Wochen dann das erste Bellen und er hat sich zu einem richtigen Bruellaffen entwickelt.

Der Hund ist in einer neuen Situation, die neue Anforderungen stellt. Daran passt er sich an. Jetzt geht es darum, das neue Leben so zu gestalten, dass er unerwünschte Verhaltensweisen nicht mehr braucht.

Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied.
 
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W
heute 17:42
Zur Hundeschule zu gehen ist eine gute Sache. Ohne vorgreifen zu wollen kann es sein das ihr dem Hund engere Grenzen setzen müsst. Vorausschauend Ausrasten vermeiden, eingreifen, im Keim ersticken. Aus der Situation rausgehen ohne Erfolge zu zu lassen. Selbst ruhig und klar bleiben. Vorschriften und Regeln wo der Hund lernt und sich ein findet so daß es da auch Erfolge für ihn gibt. Besser wird die Hilfe vor Ort sein.
 
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Tina
heute 17:48
In einem ersten Schritt ist Eure Sicherheit und die anderer am wichtigsten. Ggf. doppelte Leinenführung und/oder mit Maulkorbtraining beginnen. Plötzliche Aggression kann viele Ursachen haben. Empfehlenswert ist immer auch eine tierärztliche Abklärung, um Schmerzen auszuschließen.
Wenn möglich in der Zwischenzeit Hundebegegnungen meiden. Bis Ihr kompetent vom Hundetrainer beraten worden seid.
 
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Maria
heute 17:51
Biscotti hat im Shelter in Portugal nie gebellt. Dass er es überhaupt kann, zeigte sich während der ersten 2 Wochen nur im Schlaf. Nach 2Wochen dann das erste Bellen und er hat sich zu einem richtigen Bruellaffen entwickelt.

Der Hund ist in einer neuen Situation, die neue Anforderungen stellt. Daran passt er sich an. Jetzt geht es darum, das neue Leben so zu gestalten, dass er unerwünschte Verhaltensweisen nicht mehr braucht.

Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied.