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Sabrina
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zuletzt 23. Jan.

Kot fressen

Hallo euch allen Mich würde interessieren ob hier auch jemand Erfahrung hat im Bezug aufs kot fressen? Mein Hund ist ja jetzt 1 Jahr und 4 Monate alt. Er macht manchmal sein Geschäft zu Hause was ich auch ok finde aber wenn ich nicht da bin oder zu spät sehe das er kacka gemacht hat ist er schon dabei es zu essen.. Das blöde dabei ist er übergibt sich danach immer. Ich habe schon Bierhefe und auch vom Tierarzt ein pulver ausprobiert nix hilft... meine Tierärztin meint das ist das Wesen und schwer weg zu bekommen. Was habt ihr für Erfahrungen??
 
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Karin
21. Jan. 15:51
Wir geben neuerdings Gras und Kotfresser Drops. Hilft etwas, aber nicht immer.
Grds. ist es bei Hunden auch in den Genen.
Insbesondere bei Welpen, kümmern sich die älteren Tiere um deren Hinterlassenschaften.
Ich vermute mal , dass er draußen am eigenen Kot nicht dieses Interesse zeigt?
Wie die anderen schon angemerkt haben, ist es mit dem Alter eher zu hinterfragen, wenn er nicht stubenrein ist. Kann er nicht einhalten, wegen des Futters? Braucht er evt. länger beim Gassi oder braucht neben mehr Zeit mehr Ruhe?
Wenn unsere Gassi darf macht sie ihr Geschäft auf mind. 2 Etappen, oft sogar 3. Einhalten ist bei dünnerem Stuhlgang eher ein Problem wie bei härterem. Knochenstuhl könnte sie ewig halten. Dieser kommt dann aber auch eher in 3 Etappen.
Gerade heute auf dem Hundeplatz wurde sie sehr unruhig und war nur bedingt sozial. Der Spielaufforderung gegenüber reagierte sie gestresst.
Der Grund war, dass sie zwar Pi gemacht hatte, aber Pu noch nicht. Eine Runde außerhalb des Platzes, außerhalb der Sichtweite und sie war auf dem Hundeplatz wie ausgewechselt und bereit sich sozial einzubringen und mit den beiden Rüden zu spielen.
Das ist bei unserer so. Jeder Hund hat andere Vorlieben. Abhängig davon wo er aufwächst.
Deshalb haben wir im Wald kein Problem, in der Stadt/Städtischer ein riesiges.
Im eigenen Garten Pi und Pu zu machen, war der absolut nicht mehr hinauszuzögernden Dringlichkeit geschuldet und wir mussten das regelrecht üben, als wir gesundheitlich nicht mehr als 1 langen Gassigang/Tag mehr anbieten und organisieren konnten.
Was ich damit sagen möchte ist, dass auch einhalten bis man draußen ist, für einen Hund mit Normalverdauung zwischen 6-10 Stunden möglich ist. Dann muss es nicht ok sein, dass er das in der Wohnung macht und es mit der einem Hund eigenen Selbstverständlichkeit weg frisst.
 
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Sabrina
23. Jan. 10:43
Kot fressen ist nicht gesund. Und das kotzen danach is mir bekannt. Schimpfen.

Pferdeäpfel sind widerum gut für die Verdauung wenns frisch sind.
 
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Katja
23. Jan. 12:43
Kot fressen ist nicht gesund. Und das kotzen danach is mir bekannt. Schimpfen. Pferdeäpfel sind widerum gut für die Verdauung wenns frisch sind.
Sorry, aber das ist blanker Unsinn. Pferde bekommen regelmäßig Wurmkuren, der Kot ist also unter Umständen hochgiftig.
Und Schimpfen wird die meisten Hunde nur in ihrem Verhalten bestätigen.
 
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~Flair
23. Jan. 12:45
Ich habe nicht alles gelesen, vielleicht hat es schon eine Lösung gegeben...?

Falls nicht, hänge ich mal einen Newsletter-Text von "Spürnase" an. Bei uns hat Carbo Vegetabilis (Fremder Kot) geholfen. Alles Liebe für euch 🩷
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"Die folgenden homöopathischen Mittel bekommst du in der Apotheke für ca. 8 Euro pro Fläschchen von der Firma DHU. Sie helfen, den Appetit zu normalisieren. Die Dosierung ist immer die gleiche, egal wie groß dein Hund ist: 2-mal täglich 5 Globuli, bis der Appetit sich normalisiert.

Dein Hund ist gierig auf Gesalzenes, Papiertaschentücher und Holz? Hier hilft Calcium phosphoricum D6.

Dein Vierbeiner frisst Sand, Erde oder leckt den Kalk von den Wänden? Calcium carbonicum D12 kann Abhilfe schaffen.

Dein Hund ist wie Scully und steht auf Häufchen? Carbo vegetabilis D8 macht dem Problem ein Ende.

Wird sogar der eigene Kot gefressen, dann probier es mit Veratrum album D6.

Deine Fellnase steht auf Unverdauliches wie Plastik, Steine, Müll oder Ähnliches? Dann ist Alumina D8 das Mittel der Wahl."
 
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~Flair
23. Jan. 12:57
Es hat sich ausgeschlichen über mehrere Wochen, vielleicht so ca 6-8 Wochen. Also nicht Knall auf Fall, bei Homöopathie ja meist so.
Einzige Maßnahme? - Wenn ich mich richtig erinnere, nein. Bierhefe und kurzzeitig mal Heilerde hatten aber keinen Effekt. Aber das hat sich damals vielleicht auch etwas überschnitten, sodass ich nicht zu 100% sagen kann, dass es DAS war. Vielleicht auch einfach das Älterwerden. 🤷🏻‍♀️

Aber insgesamt in der Rückschau bin ich ziemlich überzeugt, dass die Homöopathie den Unterschied gemacht hat.
 
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Sabrina
23. Jan. 20:36
Sorry, aber das ist blanker Unsinn. Pferde bekommen regelmäßig Wurmkuren, der Kot ist also unter Umständen hochgiftig. Und Schimpfen wird die meisten Hunde nur in ihrem Verhalten bestätigen.
Innerhalb von 24 Stunden nach der Gabe wird das Mittel mit dem Mist ausgeschieden. Nach 24–48 Stunden darf das Pferd meist wieder auf die Weide.

Frage an dich: Stimmt das nicht? Bzw werden heutzutage Chemiekeulen als Standard hergenommen? Wird vermutlich unterschiedlich sein.


Mir ist es fremd das den es anfeuert was verkehrtes zu machen wenn er geschimpft wird. Das muss dann doch eine andere Ursache haben. Immerhin sorgt die Bindung fürs gehorchen und der Hund lernt. Oder gibt es solche Schlingel die sich an spaß machen bzw nicht sagen lassen?