Ich würde ihn die nächsten drei Wochen komplett ignorieren, also nicht angucken, ansprechen oder anfassen. Auslastung über Kong, Futtersuche, Schleckmatte, Kauartikel etc. (in Maßen) Nach draußen nur zum Loesen, mehr nicht. Keine Kommandos, kein Schimpfen, kein Training.
Wenn möglich, gebt ihm einen abgedunkelten Bereich, ein Zimmer, eine Box, was immer möglich ist, damit ihr erstmal die “Reizzufuhr” runterschraubt.
Ignorieren bedeutet in diesem Fall übrigens nicht, dass ihr nicht für den Hund da sein sollt. Wenn er Kontakt sucht, gern, aber nur passiv. Wenn er Angst hat oder gestresst ist, seit ihr halt präsent und strahlt Ruhe aus. Das wirkt auch auf den Hund.
Das ist meine Strategie, wenn mal wieder zu viel Aufregung drin ist und das hilft bei uns immer. Es braucht aber Zeit.
Wünsche euch viel Freude mit eurem neuen Mitbewohner. 😊