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Sabine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 8
heute 21:56

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Tina
Beliebteste Antwort
heute 20:21
Ich denke darüber, Mischling hin oder her, dass ich nicht allzu viel davon halte sich für den Auslandstierschutz stark zu machen während hier alle Tierheime nur so aus den Nähten platzen. Würde das genauso eine Einkommensmöglichkeit sein, die Tierheime vor Ort in der Vermittlung, ideal im Training, der Sozialisierung von Tieren und evtl noch mehr zu unterstützen, Personal und Attraktivität auszubauen, ja dann wäre es ein schöner Zeitpunkt darüber nachzudenken noch mehr Hunde her zu holen.
 
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Tina
heute 20:21
Ich denke darüber, Mischling hin oder her, dass ich nicht allzu viel davon halte sich für den Auslandstierschutz stark zu machen während hier alle Tierheime nur so aus den Nähten platzen. Würde das genauso eine Einkommensmöglichkeit sein, die Tierheime vor Ort in der Vermittlung, ideal im Training, der Sozialisierung von Tieren und evtl noch mehr zu unterstützen, Personal und Attraktivität auszubauen, ja dann wäre es ein schöner Zeitpunkt darüber nachzudenken noch mehr Hunde her zu holen.
 
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Heike
heute 20:27
Ich glaube, dass es da weniger um Auslandsvermittlung geht, sondern um Hunde aus dem Tierschutz / Tierheim unter dem Leitsatz „adoptieren statt produzieren“
Menschen entwickeln sich im Laufe des Lebens (hoffentlich) weiter und wenn man durch Erlebtes und Gesehenes lernt, finde ich das nur positiv.
So ändern sich auch einige Einstellungen im Laufe des Lebens.
 
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Yvonne
heute 20:31
Ist das der bekannte Hundetrainer, der ein „Hundedorf“ auf seinem Gelände gebaut hat?
Dann hält er sich doch an sein Gesagtes, denn dort werden die Hunde auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet und die Trainerinnen/Trainer, die mit den Hunden arbeiten, können sie nach einiger Zeit gut einschätzen und die passenden Menschen finden 🤷🏻‍♀️

Natürlich sollte man sich mit rassetypischen Eigenschaften auseinandersetzen und informiert sein, damit sich nach dem Kauf eines Jagdhundes nicht über den Jagdtrieb beschwert wird 😁
Allerdings können auch Rassehunde in ihrer Ausprägung von rassetypischen Eigenschaften weit abweichen.

Ich habe bisher immer Mischlinge aus dem Auslandstierschutz mit einem Alter zwischen 6-10 Monaten zu uns geholt. Wenn gegenseitige Sympathie vorhanden ist und man sich auf das Tier einlässt, dann ist das auch kein Problem.

Als Anfänger ist es jedenfalls immer gut, sich beraten zu lassen. Das tun übrigens auch seriöse Tierschutzorganisationen, denn denen ist es besonders wichtig, dass es passt, damit es keine Rückläufer gibt.
 
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Heike
heute 20:40
Warum eigentlich so wischi-waschi, ?
Es geht um Martin Rütter und „Adoptieren statt produzieren“
Sehe ich das richtig?
 
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Sebbi
heute 20:55
Ich würde dem Herrn vermutlich erst mal Doppelmoral vorwerfen. Auf der anderen Seite können sich Menschen auch ändern, und das sollte man dann auch anerkennen.

Ich halte sein Projekt durchaus für unterstützenswert. Obwohl die Hunde in dieser Umgebung eher funktionieren als leben, da der Stressfaktor für sie einfach noch zu hoch sein kann. Aber in Anbetracht dessen, dass viele Hunde erst drei Monate nach der Ankunft bei ihrer neuen Familie ihr wahres Ich zeigen, ist das schon mal ein guter Ansatz.

Viele unterschätzen leider Hunde aus dem Tierschutz oder gar dem Auslandstierschutz. Sie denken, sie tun etwas Gutes, verzweifeln dann aber oft an der Aufgabe. Gerade Menschen, die nie zuvor einen Hund hatten.

Jenen, die es durchziehen, muss man folglich deutlich Respekt zollen. Auch wenn es natürlich viele Hunde gibt, die von Anfang an einfach Zucker sind.
 
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Heike
heute 20:56
Es werden mit Spendengeldern auch Projekte im Auslandstierschutz unterstützt, das Prinzip ist insgesamt Vermittlung von Tierschutzhunden statt Welpen zu produzieren aber nicht speziell Vermittlung von Hunden aus dem Ausland - wenn ich das richtig erfasst habe.
 
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Christine
heute 21:28
Ich weiß darüber nichts,aber ich denke ,es ist immer noch ein Unterschied ob man sich beim Züchter einen Hund aussucht,dessen Verhaltensweisen gezielt gezüchtet,bzw verstärkt wurden,um dann festzustellen,oh...passt ja doch nicht,oder ob man sich im Tierschutz für einen Hund entscheidet der natürlich keine Ahnentafel hat,aber man kann ja doch , zumindest optisch einiges ausschließen!Z.B Herdenschutzhund(ich denke an kleine Rassen),oder auch starken Jagdtrieb,wie z.B. ein Rhodesian Ridgeback.Natürlich können die Hunde entsprechende Gene in sich tragen,aber sie sind eben nicht bewusst verstärkt worden.Schlussendlich sind es sowieso Lebewesen und keine Roboter.Das muss sich jeder Hundebesitzer klar machen.Außerdem ist es nicht so,dass man grundsätzlich nichts über die Hunde weiß.Von unserer Jeanny wissen wir z.B. dass sie mit 4 Wurfgeschwistern ,die nicht verkauft werden konnten,bei der Tierschutzorganisation abgegeben wurde.Sie wurde also nie misshandelt oder ausgesetzt.Es gibt leider immer noch sehr viel Vorurteile gegenüber Mischlingen,dabei werden die "Gefahren" der Überzüchtung gerne verdrängt.Das ist selbstverständlich nur meine persönliche Meinung
 
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Juli
heute 21:56
Auch ich habe es eher so verstanden, dass es bei diesem Projekt um die Adoption von Hunden aus dem Tierschutz geht, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland.
Als wir uns damals entschieden haben, einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, war es uns auch egal, aus welchem Land er stammt und wir haben nie bereut, Lizzy zu uns zu holen.
Wir waren mehrmals in dem Tierheim, hatten mehrere Gespräche und eine gute Beratung.