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Celine
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heute 19:21

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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wolf
heute 16:48
Das bezweifel ich, die glauben sicher weiterhin an einen Spielunfall oder Weckversuch. Schön wäre es wenn sie sich für die Hunde die wegen geringfügiger Beißunfälle im Heim hocken genauso ins Zeug legen würden was Vermittlung und Spenden sammeln angeht. Passiert aber nicht, stattdessen wird ein Hund der getötet hat als Unschuldslamm dargestellt.
Ja, das ist das neue Gutmenschentum der Social Media, echauffieren sich bei einem Trendthema, um davon abzulenken, daß sie sich sonst nicht einmal ansatzweise um solche Sachen kümmern. Das bereinigt das Gewissen, ist aber arg heuchlerisch.
Ich möchte wissen, wieviele von denen den Abschuss von Wölfen fordern, weil einzelne Tiere in Siedlungsnähe gesichtet wurden, oder bei jeder Messeratacke eine dunkle Hautfarbe des Täters vermuten.
 
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Katja
heute 16:53
Es ändert natürlich nichts an der Sache an sich, aber ich wäre schon froh, wenn die Presse sich an Fakten halten würde. Wenn die Bisse im Gesicht nämlich doch nicht die todesursächlichen waren, dann wäre es seitens der Familie ein leichtes gewesen das durch eine Zweitmeinung belegen zu lassen, und den (tödlichen) Halsbiss in der Öffentlichkeit völlig aussen vor zu lassen. Und dann sind nämlich wirklich alle völlig verwirrt. (Sofern die Info dieses Freundes überhaupt stimmt, natürlich)
Ob die tödliche Bissverletzung im Gesicht oder am Hals war ist für mich persönlich irrelevant, vielleicht ging ein Biss auch über Gesicht und Hals (sein Maul ist groß genug).
Wahrscheinlich waren die Bissverletzungen im Gesicht auffälliger.

Als Fakt würde ich ein Instagram Post von einem Freund des Getöteten auch nicht unbedingt annehmen.
Er sagt auch, dass der erste Biss im Hals war und danach die Bisse im Gesicht, weil Sam ihn retten wollte.
Es kann genau so gut sein, dass er zuerst im Gesicht gebissen hat und danach in den Hals.
Das würde aber natürlich nicht so gut ins Bild von dem „liebsten Hund“ passen.
 
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Celine
heute 17:04
Diese „Spiel“-Argumentation ist echt makaber. Es entwertet das Leben des Opfers, als wäre er nur „Kollateralschäden“ in einem missglückten Freizeitspaß.
Ich komme darüber einfach nicht weg.

Ich frage mich wirklich, ob diese Menschen bei der Frage „oh warum muss ihr Hund denn einen Maulkorb tragen“ echt sagen würden „naja der hat ausversehen meinen Bruder getötet“.
 
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Celine
heute 17:26
Allein schon, dass er die Spenden so privat einsammelt. Kein gofundme oder sonstiger offizieller Spendenlink..so wie er die Einnahmen jetzt einnimmt, ist es der unkontrollierteste Weg.
 
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Lena
heute 17:33
Allein schon, dass er die Spenden so privat einsammelt. Kein gofundme oder sonstiger offizieller Spendenlink..so wie er die Einnahmen jetzt einnimmt, ist es der unkontrollierteste Weg.
So kommt man einfach richtig schön an Kohle…

Und hinterher jammern die „Spendern“, dass ihr Geld futsch ist bzw. wenn denen nichts neues mehr einfällt, keine neuen Infos oder nur KI generierte kommen.
 
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wolf
heute 19:21
Diese „Spiel“-Argumentation ist echt makaber. Es entwertet das Leben des Opfers, als wäre er nur „Kollateralschäden“ in einem missglückten Freizeitspaß. Ich komme darüber einfach nicht weg. Ich frage mich wirklich, ob diese Menschen bei der Frage „oh warum muss ihr Hund denn einen Maulkorb tragen“ echt sagen würden „naja der hat ausversehen meinen Bruder getötet“.
Der will nur spielen...