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Celine
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zuletzt 27. Jan.

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Katrin
23. Jan. 17:50
Da tummeln sich ja mal vernünftige unter den Kommentaren 😄
Hab auch gestaunt😅
 
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Celine
23. Jan. 23:21
Und erneut verletzt ein Hund seinen Halter schwer..was ist nur los 🤡
 
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Sonja
24. Jan. 05:23
Und erneut verletzt ein Hund seinen Halter schwer..was ist nur los 🤡
Zu wenig Sachverstand, gern gepaart mit Hunden aus Quellen mit genau so wenig Sachverstand 😬 Und da ist letztendlich auch die Rasse oder der Mix dann egal. Niedersachsen hat es treffend formuliert: durch das führen von Rasselisten geht der Blick für Hunde verloren, die zwar nicht in dieser Liste auftauchen, aber dennoch gefährlich sind.
Den Beamten gegenüber hat der HSH übrigens genau den Job gemacht, für den er da ist. Was genau da mit dem Halter gelaufen ist, weiß wohl nur er.
 
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Jochen
24. Jan. 07:38
Und erneut verletzt ein Hund seinen Halter schwer..was ist nur los 🤡
Das Problem ist, dass durch Social Media jeder Fall berichtet und sensationell aufgebauscht wird. So bekommen Menschen wie du den Eindruck die Welt geht unter und alles wird schlimmer und schlimmer (was auch manche Parteien gezielt ausnutzen).

Ich würde dir digital Detoxing empfehlen, dass du dich auf dein direktes Lebensumfeld konzentrieren kannst. Du wirst feststellen, dass da nicht jeden Tag einer von seinem Hund angefallen wird und dann kannst du die Wahrscheinlichkeiten (Julia hat schon was dazu geschrieben) vielleicht wieder besser bewerten.

Zu dem Fall: Wenn er wirklich schwer verletzt worden ist, hätten die Polizisten den Hund erschossen.
 
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Celine
24. Jan. 08:50
Das Problem ist, dass durch Social Media jeder Fall berichtet und sensationell aufgebauscht wird. So bekommen Menschen wie du den Eindruck die Welt geht unter und alles wird schlimmer und schlimmer (was auch manche Parteien gezielt ausnutzen). Ich würde dir digital Detoxing empfehlen, dass du dich auf dein direktes Lebensumfeld konzentrieren kannst. Du wirst feststellen, dass da nicht jeden Tag einer von seinem Hund angefallen wird und dann kannst du die Wahrscheinlichkeiten (Julia hat schon was dazu geschrieben) vielleicht wieder besser bewerten. Zu dem Fall: Wenn er wirklich schwer verletzt worden ist, hätten die Polizisten den Hund erschossen.
Also die Welt wird immer schlimmer, daran halte ich auch ohne Social Media fest.
Ich finde das wichtig, dass man die Welt im Blick behält.

Wenn ich das mache, bekomme ich trotzdem Beißvorfälle mit.
Letztes Jahr hatte die Dobermannhündin 3 Beißvorfälle,der eine American Bully und der Pitbullmix hatten 2 schwerwiegende Beißvorfälle, eine Freundin von mir, wurde von ihrem Pitbull schwer in den Arm gebissen, so dass sie ins KH musste.

Ich bekomme in meinem Umfeld auch schon genug mit😅
 
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Nathalie
24. Jan. 09:12
Das Problem ist, dass durch Social Media jeder Fall berichtet und sensationell aufgebauscht wird. So bekommen Menschen wie du den Eindruck die Welt geht unter und alles wird schlimmer und schlimmer (was auch manche Parteien gezielt ausnutzen). Ich würde dir digital Detoxing empfehlen, dass du dich auf dein direktes Lebensumfeld konzentrieren kannst. Du wirst feststellen, dass da nicht jeden Tag einer von seinem Hund angefallen wird und dann kannst du die Wahrscheinlichkeiten (Julia hat schon was dazu geschrieben) vielleicht wieder besser bewerten. Zu dem Fall: Wenn er wirklich schwer verletzt worden ist, hätten die Polizisten den Hund erschossen.
Ich verfolge die ganze Geschichte schon die ganze Zeit. Habe auch auf Insta mehre Postings und anderem von dem Freundeskreis gesehen und da war dieser Hunde nicht auffällig.
Zum anderen ist es auch so ,wenn dieser Hund so aggressiv ist wie berichtet wird , dann hätte er Blutspuren am Körper und würde da nicht so ruhig sitzen, so dass andere Personen sich annähern können.

Und ich wette mit euch ,wenn es der Golden Retriever, Labbi oder Aussie gewesen wäre,würden es die Medien nicht so berichteten.......
Ich finde es schlimm wie diese Rasse dargestellt wird....
Ja es waren weltweit Vorfälle.....
Aber oft liegt es an der fehlenden Information, welche Rasse man sich ins Haus holt
 
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Katrin
24. Jan. 10:22
Ich verfolge die ganze Geschichte schon die ganze Zeit. Habe auch auf Insta mehre Postings und anderem von dem Freundeskreis gesehen und da war dieser Hunde nicht auffällig. Zum anderen ist es auch so ,wenn dieser Hund so aggressiv ist wie berichtet wird , dann hätte er Blutspuren am Körper und würde da nicht so ruhig sitzen, so dass andere Personen sich annähern können. Und ich wette mit euch ,wenn es der Golden Retriever, Labbi oder Aussie gewesen wäre,würden es die Medien nicht so berichteten....... Ich finde es schlimm wie diese Rasse dargestellt wird.... Ja es waren weltweit Vorfälle..... Aber oft liegt es an der fehlenden Information, welche Rasse man sich ins Haus holt
Ich sehe in diesem Fall ehrlich gesagt kein Rassebashing seitens der Medien. Ein Hund der getötet hat kann durchaus anschließend ruhig sitzen und alles beobachten. Ein zuvor liebes und ,,unauffälliges" Verhalten schließt eine tödliche Beißattacke leider nicht aus.

Und nein,es liegt nicht nur an der Rasse. Herkunft/Zucht, Genetik, Epigenetik, Erziehung, Gesundheit/Hormone, Erfahrungen. All das zusammen beeinflusst das Verhalten.
 
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Carola
24. Jan. 10:34
Ich kann es langsam nicht mehr fassen!
Da hat ein Hund einen Menschen getötet-warum auch immer- und alle wollen dieses niedliche Kuscheltierchen retten. Ja es werden sogar Petitionen gestartet! Ich möchte mir gar nicht vorstellen was passiert wenn er in die Hände von naiven Tierschützern gelangt. Vielleicht greift er wieder an vielleicht auch nicht-wer weiß das schon!
Auf der anderen Seite bewaffnen sich Menschen die durch einen Park laufen und wollen irgendwelche übermütigen Jungspunde mit Pfefferspray besprühen anstatt sich mit der Kommunikation von Hunden zu befassen und lehnen es vehement ab sich auch nur ein Minimum an Sachkunde anzueignen.
Irgendwie ist da doch etwas verschoben und einigen ist der Kompass verloren gegangen.
 
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Nathalie
24. Jan. 10:35
Ich sehe in diesem Fall ehrlich gesagt kein Rassebashing seitens der Medien. Ein Hund der getötet hat kann durchaus anschließend ruhig sitzen und alles beobachten. Ein zuvor liebes und ,,unauffälliges" Verhalten schließt eine tödliche Beißattacke leider nicht aus. Und nein,es liegt nicht nur an der Rasse. Herkunft/Zucht, Genetik, Epigenetik, Erziehung, Gesundheit/Hormone, Erfahrungen. All das zusammen beeinflusst das Verhalten.
Wenn ein Hund getötet hat und aggressiv gegenüber der Rettungsgskräfte ist ,hat er unter anderem Blut am Körper....
und wird dann auch erschossen .....Keiner von uns weiß wie es sich zugetragen hat.

Ja Zucht,Genetik und Erziehung spielen eine große Rolle aber wir alle kennen weder die Besitzer noch wissen wir wie er erzogen wurde......

Mir kann keiner erzählen wenn der liebe Goldie des Nachbarn tötet ,dass es so in den Medien verbreitet wird.....
 
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Katja
24. Jan. 10:36
Ich sehe in diesem Fall ehrlich gesagt kein Rassebashing seitens der Medien. Ein Hund der getötet hat kann durchaus anschließend ruhig sitzen und alles beobachten. Ein zuvor liebes und ,,unauffälliges" Verhalten schließt eine tödliche Beißattacke leider nicht aus. Und nein,es liegt nicht nur an der Rasse. Herkunft/Zucht, Genetik, Epigenetik, Erziehung, Gesundheit/Hormone, Erfahrungen. All das zusammen beeinflusst das Verhalten.
Ich sehe genau wie du kein Rassebashing.
Die Medien haben berichtet, dass er sich anfangs gegenüber der Polizei aggressiv verhalten hat.
Wenn die Polizei Vorurteile gegenüber der Rasse gehabt hätte, wären sie sofort davon ausgegangen, dass der „Kampfhund“ sein Herrchen totgebissen hat, aggressiv ist und hätten ihn erschossen.