Ich finde es sehr schwierig, sich da eine Meinung zu bilden. Mir fehlen da Informationen, oder ich hab sie überlesen. Es gab keinen DNA Test. War der Hund denn voller Blut? Hatte er Gewebe an den Zähnen? Kann man wirklich zu 100 % sagen, dass er es war?
Wenn ja, müsste man ja erstmal rausfinden, was dazu geführt hat. Sonst könnte das ja jederzeit bei einem anderen Besitzer auch passieren.
Hat der Hund durch Angst, Schreck ect so gehandelt, gehört er meiner Meinung nach nicht in ein neues Zuhause. Vielleicht zu Fachleuten, die verantwortungsvoll mit diesem Hund umgehen, wie z.B. dauerhaft Maulkorb.
Oder gab es doch eine andere Todesursache und der Hund hat aus Verzweiflung gehandelt? Wie gesagt, ich finde es sehr schwierig, ohne zu wissen, was da genau passiert ist.
Der Obduktionsbericht war, soweit ich weiß, eindeutig: Tod infolge der durch DIESEN Hund verursachten Bisse. Was dazu im Einzelnen geführt hat, wird wahrscheinlich ewig unklar bleiben.
Deswegen ja jetzt der Wesenstest, um herauszufinden, was mögliche Triggerpunkte sind. Danach wird entschieden, ob überhaupt therapierbar oder nicht.
Und ich könnte mir vorstellen, dass die Therapie angesichts der Schwere des Falles auch zur Auflage gemacht wird… neben vielen anderen Dingen, wie Leine, Maulkorb, Eignung des Halters für gefährliche Hunde etc.