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Celine
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zuletzt 10. Apr.

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Katrin
10. Apr. 16:13
Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen das eine der Auflagen darin besteht die Wohnung/Garten des Hundes zu kennzeichnen damit Dritte gewarnt sind was sich hinter der Tür befindet. Man stelle sich mal vor, ein Notfall und die Feuerwehr muss die Tür öffnen und der tickt wegen der stressigen Situation dann wieder aus.

Außerdem müssen Mieter soweit ich weiß dem Vermieter mitteilen wenn der Hund als gefährlich eingestuft wurde.

Das alleine wird die Suche schon massiv erschweren.
 
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Sandra
10. Apr. 16:41
Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen das eine der Auflagen darin besteht die Wohnung/Garten des Hundes zu kennzeichnen damit Dritte gewarnt sind was sich hinter der Tür befindet. Man stelle sich mal vor, ein Notfall und die Feuerwehr muss die Tür öffnen und der tickt wegen der stressigen Situation dann wieder aus. Außerdem müssen Mieter soweit ich weiß dem Vermieter mitteilen wenn der Hund als gefährlich eingestuft wurde. Das alleine wird die Suche schon massiv erschweren.
Soweit ich weiss hat er den wesentest Bestanden und jeder der ihn besteht wird nicht mehr als gefährlich eingestuft und ist auch kein kamphund mehr laut Gesetz wo sie in meinen Augen sowieso nicht sind
Ihr könnt hier auch reden was ihr wollt aber glaube reicht jetzt auh mal langsam denn was wirklich war oder ist wird hier niemand erfahren man sollte dies ruhen lassen dem verstorbenen seiner Familie zu Liebe und auch dem Hund zu Liebe
 
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Mel und
10. Apr. 16:47
Soweit ich weiss hat er den wesentest Bestanden und jeder der ihn besteht wird nicht mehr als gefährlich eingestuft und ist auch kein kamphund mehr laut Gesetz wo sie in meinen Augen sowieso nicht sind Ihr könnt hier auch reden was ihr wollt aber glaube reicht jetzt auh mal langsam denn was wirklich war oder ist wird hier niemand erfahren man sollte dies ruhen lassen dem verstorbenen seiner Familie zu Liebe und auch dem Hund zu Liebe
Der Thread ist doch genau dafür da, sich auszutauschen, Gedanken zu teilen und auch unterschiedliche Meinungen zuzulassen.

Wenn dich das Thema oder die Diskussion stört, dann halte dich doch einfach aus dem Thread raus, anstatt anderen vorzuschreiben, wann es „reichen“ soll.
 
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wolf
10. Apr. 16:50
Soweit ich weiss hat er den wesentest Bestanden und jeder der ihn besteht wird nicht mehr als gefährlich eingestuft und ist auch kein kamphund mehr laut Gesetz wo sie in meinen Augen sowieso nicht sind Ihr könnt hier auch reden was ihr wollt aber glaube reicht jetzt auh mal langsam denn was wirklich war oder ist wird hier niemand erfahren man sollte dies ruhen lassen dem verstorbenen seiner Familie zu Liebe und auch dem Hund zu Liebe
Rasselisten gibt es in Niedersachsen nicht: https://www.htz-bramsche.de/wesenstest-niedersachsen-gefaehrlicher-hund
Der Wesenstest hebt die Einstufung als gefährlich nicht auf: https://www.htz-bramsche.de/wesenstest-in-niedersachsen-mein-hund-gilt-als-gefaehrlich-was-jetzt

Ruhen lassen wäre eine Idee, aber da das Thema vom Bruder, bzw. dem Freund wiederbelebt wird, um Wohnung und Spenden zu bekommen, ist dies wohl eher nicht angebracht.
Wichtig ist stattdessen, aufzuklären, was der Wesenstest aussagt (kein Freispruch!), daß es Auflagen gibt, die eingehalten werden müssen, und eigentlich auch, daß die Menschen in der Umgebung darüber informiert sein müssen.
 
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Silvia
10. Apr. 16:50
Soweit ich weiss hat er den wesentest Bestanden und jeder der ihn besteht wird nicht mehr als gefährlich eingestuft und ist auch kein kamphund mehr laut Gesetz wo sie in meinen Augen sowieso nicht sind Ihr könnt hier auch reden was ihr wollt aber glaube reicht jetzt auh mal langsam denn was wirklich war oder ist wird hier niemand erfahren man sollte dies ruhen lassen dem verstorbenen seiner Familie zu Liebe und auch dem Hund zu Liebe
Der Fall bezieht sich auf das gleiche Bundesland, in dem auch Sam lebt. Somit kann ein Hund auch nach einem bestandenen Wesenstest weiterhin als gefährlich eingestuft werden:

https://www.weka.de/ordnungsamt-gewerbeamt/gefaehrlicher-hund-muss-auch-nach-positivem-wesenstest-als-gefaehrlich-eingestuft-werden/#:~:text=gef%C3%A4hrlich%20eingestuft%20werden-,Gef%C3%A4hrlicher%20Hund%20muss%20auch%20nach%20positivem%20Wesenstest%20als%20gef%C3%A4hrlich%20eingestuft,11%20PA%20294/12).
 
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Carola
10. Apr. 16:54
Soweit ich weiss hat er den wesentest Bestanden und jeder der ihn besteht wird nicht mehr als gefährlich eingestuft und ist auch kein kamphund mehr laut Gesetz wo sie in meinen Augen sowieso nicht sind Ihr könnt hier auch reden was ihr wollt aber glaube reicht jetzt auh mal langsam denn was wirklich war oder ist wird hier niemand erfahren man sollte dies ruhen lassen dem verstorbenen seiner Familie zu Liebe und auch dem Hund zu Liebe
Das Thema wurde auf Instagram wieder hochgeholt weil man wieder neue Spenden generieren möchte und man war wohl über die Auflagen erstaunt! Immerhin hat der Hund einen Menschen getötet-warum auch immer- und selbst wenn er einen Wesenstest besteht geht von ihm möglicherweise trotzdem Gefahr aus.
Der Halter hat eine hohe Verantwortung und muss selbstverständlich die Auflagen erfüllen sonst ist er nicht geeignet.
 
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wolf
10. Apr. 16:58
Das Thema wurde auf Instagram wieder hochgeholt weil man wieder neue Spenden generieren möchte und man war wohl über die Auflagen erstaunt! Immerhin hat der Hund einen Menschen getötet-warum auch immer- und selbst wenn er einen Wesenstest besteht geht von ihm möglicherweise trotzdem Gefahr aus. Der Halter hat eine hohe Verantwortung und muss selbstverständlich die Auflagen erfüllen sonst ist er nicht geeignet.
Und auch der Halter musste einen Wesenstest bestehen, sprich psychologisches Gutachten einholen, um zu zeigen, dass er in der Lage ist, diese Verantwortung zu übernehmen.
 
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Sandra
10. Apr. 17:02
Das Thema wurde auf Instagram wieder hochgeholt weil man wieder neue Spenden generieren möchte und man war wohl über die Auflagen erstaunt! Immerhin hat der Hund einen Menschen getötet-warum auch immer- und selbst wenn er einen Wesenstest besteht geht von ihm möglicherweise trotzdem Gefahr aus. Der Halter hat eine hohe Verantwortung und muss selbstverständlich die Auflagen erfüllen sonst ist er nicht geeignet.
Die Gefahr gibt es immer egal welche Rasse und komischerweise beisst ein goldenretriver oder ein border Coli wo auch ganz oben auf der Liste bei beisvorfällen stehen zu interessiert es keinen wird nichtmal in den Medien verbreitet beisst aber ein "kampfhund" zu ist es überall medial und das ist der punkt
 
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Katrin
10. Apr. 17:09
Die Gefahr gibt es immer egal welche Rasse und komischerweise beisst ein goldenretriver oder ein border Coli wo auch ganz oben auf der Liste bei beisvorfällen stehen zu interessiert es keinen wird nichtmal in den Medien verbreitet beisst aber ein "kampfhund" zu ist es überall medial und das ist der punkt
Der Hund hat seinen Halter gebissen und getötet. Nach niedersächsischer Rechtslage stellt der Hund somit eine Gefahr da. Der Wesenstest wird als Momentaufnahme gewertet. Mehr nicht. Er entschied lediglich über die Vermittelbarkeit des Hundes. Wäre er durchgefallen hätte er eingeschläfert werden können. Er beweist nicht die Unschuld des Hundes und ändert auch nicht den Status von gefährlich zu ungefährlich.

Hier lebt übrigens im Nachbarort ein als gefährlich eingestufter Goldie. Die Rasse ist hier uninteressant. Es zählt der Vorfall.
 
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wolf
10. Apr. 17:09
Die Gefahr gibt es immer egal welche Rasse und komischerweise beisst ein goldenretriver oder ein border Coli wo auch ganz oben auf der Liste bei beisvorfällen stehen zu interessiert es keinen wird nichtmal in den Medien verbreitet beisst aber ein "kampfhund" zu ist es überall medial und das ist der punkt
Auch ein Mops, der beißt, kann als gefährlich eingestuft werden.
https://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/hundeattacke-polizei-rechtsstreit-kind-4193257
Hier hat ein Hund einen Menschen getötet, da ist die Rasse relativ egal, dieser Hund ist gefährlich. Natürlich haben die Kampfhunde, was durchaus eine legitime Bezeichnung ist, eher das Potential, Schaden zu verursachen. Sie zeigen auch genetisch eine Prädisposition zu aggressiven Verhalten, das wurde bei der Zucht so selektiert. Nicht alle Hunde haben diese Neigung, bzw die Beißkraft, hinzu kommt aber leider das Problem, daß sich vermehrt eine bestimmte Gruppe solche Hunde holt. Da wird dann das aggressive Verhalten schnell auch noch gefördert und verstärkt.