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Celine
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zuletzt 1. Apr.

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Lou
1. Apr. 09:01
Da das angeordnete Untersuchungen waren und keine freiwilligen, wird das der Steuerzahler bezahlt haben, ggf. wird das Geld zurückgefordert.
Ah okay, ja klingt einleuchtend. Hatte irgendwie im Kopf, dass das jemand von denen geschrieben hatte. Aber glaube da kann man eh nicht drauf vertrauen. Es wurde ja auch immer behauptet, die Eltern wären dafür, dass der Hund zurück geholt wird. Und auch dass die Nachbarschaft/Ortschaft an Sams Unschuld glaubt. Klingt ja jetzt auch alles etwas anders.
 
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Sina
1. Apr. 09:32
Da das angeordnete Untersuchungen waren und keine freiwilligen, wird das der Steuerzahler bezahlt haben, ggf. wird das Geld zurückgefordert.
Auf die Spendenliste standen Sams tierärztliche Untersuchungen zumindest mit drauf.
 
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Lena
1. Apr. 09:40
Auf die Spendenliste standen Sams tierärztliche Untersuchungen zumindest mit drauf.
Bringt ja auch mehr ein, wenn potentielle Spender sowas lesen…
 
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Katja
1. Apr. 09:43
Bringt ja auch mehr ein, wenn potentielle Spender sowas lesen…
Ein Wesenstest muss vom Halter (in dem Fall vom Bruder, der ihn übernehmen will) bezahlt werden, daher gehe ich davon aus, dass auch die weiteren medizinischen Maßnahmen von ihm übernommen werden müssen.
 
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Lena
1. Apr. 09:57
Ein Wesenstest muss vom Halter (in dem Fall vom Bruder, der ihn übernehmen will) bezahlt werden, daher gehe ich davon aus, dass auch die weiteren medizinischen Maßnahmen von ihm übernommen werden müssen.
Soweit ich weiß, ist der Wesenstest rechtlich vorgeschrieben, in einem Fall wie diesem. Über die Durchführung der Untersuchung und des Wesenstest entscheiden die Behörden.

Die Kosten, wie auch die Tierarztkosten etc.pp., holt sich der Staat wieder bzw. versucht es (schrieb ich auch unten).

Wenn der Halter verstorben ist, tritt der Staat an die Erbengemeinschaft ran und versucht es da.
 
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wolf
1. Apr. 16:12
Ich habe gelesen, dass ein CT gemacht wurde.
MRT wäre zuverlässiger, aber egal, beides mit Kontrastmittel und Narkose zieht mal eben deutlich über Tausend aus der Tasche.