Mich hatte bei der Spendenaktion damals schon sehr irritiert, dass man sogar für einen Maulkorb spenden sollte. Nur mal als Randbemerkung:
Eigentlich sollte jeder Hund (für den Notfall) einen Maulkorb besitzen. Bei mir hat sogar der 6 kg Zwerg, der im Rolli hockt, einen Maulkorb.
So hart es klingt, wenn die finanziellen Mittel selbst für die einfachsten Dinge nicht vorhanden sind, sollte man sich eingestehen, dass man, auch wenn man das Tier wirklich liebt, nicht der geeignete Halter ist.
Ich spinne mal weiter, sollte er mittels "Fanbase" zu einer Wohnung und Sam kommen, wie geht es dann weiter? Wer kommt für die laufenden Kosten auf? Steuer, Versicherung, Tierarzt und vor allem Futter. Aufgrund Sams Körperbau geht da eine Menge rein. Darf dann wieder die Fanbase einspringen? Und wie bekommt er Sam und Arbeitengehen unter einem Hut? Hockt der Hund dann mal bis zu 10 Stunden alleine in der Wohnung? Mal eben den Nachbarn fragen, ob er tagsüber mit Sam Gassi geht ist in dem Fall ja komplett ausgeschlossen.
Wenn er bislang bei den Eltern gewohnt hat, dann müsste er zukünftig auch noch für die Miete aufkommen. Wie soll das gehen, wenn man jetzt wieder daran denkt, dass nicht einmal die finanziellen Mittel für ein Maulkorb vorhanden waren?