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Celine
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Anzahl der Antworten 36
heute 20:10

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Olli
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heute 18:22
Die Obduktion hat ergeben, dass der Hund für die Verletzungen verantwortlich war.

Dass die Rasse zuerst nicht eindeutig bestimmt werden konnte, liegt einfach an der Hektik des Geschehens, weil Notarzt, Polizei oder sonstige Unterstützungskräfte nicht immer Hundekenner sind. Es wurde ja dann zeitnah die Rasse korrigiert.

Da gibt's keinen Grund für die Annahme von Schwurbeleien.
 
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Julia 🐾Nero
heute 18:14
Bin etwas irritiert.
Ist das nicht der XL Bully, der davor auch schon die Freundin des Halters Krankenhausreif gebissen hat und während diese noch im Krankenhaus lag im Wald sein Herrchen getötet hat (obwohl er hätte Maulkorb tragen müssen)?
Oder verwechsel ich da Fälle?

Edit: es handelt sich tatsächlich um unterschiedliche Fälle. Vielleicht kann man im Eingangstext einen Artikel o.ä. verlinken, worum es geht? Ich hatte vom Fall Sam bisher nichts gehört.
 
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Olli
heute 18:22
Die Obduktion hat ergeben, dass der Hund für die Verletzungen verantwortlich war.

Dass die Rasse zuerst nicht eindeutig bestimmt werden konnte, liegt einfach an der Hektik des Geschehens, weil Notarzt, Polizei oder sonstige Unterstützungskräfte nicht immer Hundekenner sind. Es wurde ja dann zeitnah die Rasse korrigiert.

Da gibt's keinen Grund für die Annahme von Schwurbeleien.
 
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Celine
heute 18:29
Bin etwas irritiert. Ist das nicht der XL Bully, der davor auch schon die Freundin des Halters Krankenhausreif gebissen hat und während diese noch im Krankenhaus lag im Wald sein Herrchen getötet hat (obwohl er hätte Maulkorb tragen müssen)? Oder verwechsel ich da Fälle? Edit: es handelt sich tatsächlich um unterschiedliche Fälle. Vielleicht kann man im Eingangstext einen Artikel o.ä. verlinken, worum es geht? Ich hatte vom Fall Sam bisher nichts gehört.
Habe ich ergänzt, danke. 🙋🏻‍♀️
 
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Celine
heute 18:31
Die Obduktion hat ergeben, dass der Hund für die Verletzungen verantwortlich war. Dass die Rasse zuerst nicht eindeutig bestimmt werden konnte, liegt einfach an der Hektik des Geschehens, weil Notarzt, Polizei oder sonstige Unterstützungskräfte nicht immer Hundekenner sind. Es wurde ja dann zeitnah die Rasse korrigiert. Da gibt's keinen Grund für die Annahme von Schwurbeleien.
Auf Instagram ist eine Petition gestartet worden und die Kommentare sind eher alle so „nein der Hund hat seinen Besitzer nicht getötet.“ „die Bullys machen das nicht mit ihren Besitzern“

Die sagen eher, dass die Medien lügen und/ oder irgendwas vertuschen wollen.

Auch die Mitbewohnerin kämpft für den Sam wohl.
 
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Celine
heute 18:33
Die Obduktion hat ergeben, dass der Hund für die Verletzungen verantwortlich war. Dass die Rasse zuerst nicht eindeutig bestimmt werden konnte, liegt einfach an der Hektik des Geschehens, weil Notarzt, Polizei oder sonstige Unterstützungskräfte nicht immer Hundekenner sind. Es wurde ja dann zeitnah die Rasse korrigiert. Da gibt's keinen Grund für die Annahme von Schwurbeleien.
Aber selbst die neueren Berichte, berichten immer noch von einem American Bulldog.
 
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Julia
heute 18:35
Ich denke das der Fall Sam für so viel Trubel sorgt weil es einfach so unterschiedliche Berichte gab am Anfang hieß es ja:

Todesursache noch unklar
Christoph Schomaker: „Zu den Todesumständen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.“ Der Hundehalter könnte nach einem medizinischen Notfall gestorben sein, allerdings schließt die Polizei auch Fremdverschulden nicht aus. Der Hund wurde vom Veterinäramt beschlagnahmt.https://m.bild.de/regional/niedersachsen/mysterioeser-todesfall-in-niedersachsen-hund-bewacht-totes-herrchen-33-im-strassengraben-6960a5a60e8ad021f5546471?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Ich denke das es für viele unverständlich ist wie dann plötzlich die Aussage kommt der Hund hat ihm ins Gesicht gebissen ? Und das es dann dazu kommt das man denkt sie wollen etwas vertuschen 🤷‍♀️aber ich denke wir werden es nie erfahren
 
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Julia 🐾Nero
heute 18:38
Bezüglich deiner Frage, wieso niemand etwas mitbekommen hat.
Der Halter war ja allein mit dem Hund unterwegs, wenn er etwas abgelegen spazieren war kann das schon unbemerkt passieren.

Beispiel Fall Österreich mit der getöteten Joggerin. Da muss alleine von der Anzahl der Hunde und der Versuche der Halterin sie aufzuhalten viel mehr Lärm erzeugt worden sein und es hat keiner mitbekommen.

Je nachdem wo der Hund zubeißt kann das ja auch recht schnell vorbei sein oder der Mensch zumindest das Bewusstsein verlieren.
 
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Kristina
heute 18:42
Auf Instagram ist eine Petition gestartet worden und die Kommentare sind eher alle so „nein der Hund hat seinen Besitzer nicht getötet.“ „die Bullys machen das nicht mit ihren Besitzern“ Die sagen eher, dass die Medien lügen und/ oder irgendwas vertuschen wollen. Auch die Mitbewohnerin kämpft für den Sam wohl.
Nun ja, Instagram ist nun wirklich keine seriöse Quelle. Da wird dieser Vorfall einfach nur missbraucht um seine, die einzig wahre, Meinung zu verbreiten und Anhänger zu generieren.
Natürlich kann auch solch ein Hund seinen Halter verletzen oder töten, das kann theoretisch jeder Hund.
 
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Julia
heute 18:44
Dann hast du meinen Text falsch gelesen ?
 
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Celine
heute 18:45
Dann hast du meinen Text falsch gelesen ?
Ja deswegen habe ich ihn gelöscht und wollte erneut drauf eingehen😅
Bin gerade draußen und mein Hirn hat nur die Hälfte verarbeitet 🤡