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Kassandra
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Anzahl der Antworten 20
zuletzt 7. Jan.

Bellen bei Begegnungen

Hallo😊 Wir haben einen Rüden adoptiert vor etwa einer Woche, es ist ein unkastrierter Rüde 9 Monate alt Zwergspitz Mix. Er ist mit allem verträglich (lebt mit Katzen zusammen, und kennt/liebt auch die Nachbarshündin und freut sich über jeden menschlichen Besuch)🤗 Allerdings mussten wir feststellen das er draußen bei Gassi Runden jeden Menschen und jeden Hunden anbellt, die üblichen Methoden kurze leine/leckerlis/rufen/ablenken funktionieren nicht. Er hat definitiv keinerlei aggressive Absichten, einzelne Menschen durfte er schon begrüßen und hat sich dann auch sehr gefreut (ist ihnen quasi in die Arme gehüpft)... Nur leider können wir ihn nicht zu jeden Menschen oder Hund lassen da viele das einfach nicht wollen aus Angst vor seinen Absichten.... Abgesehen von der Nachbarshündin (Chihuahua) konnte er bei uns leider keine weiteren Hunde kennenlernen... Neulich kamen wir an einen Zaun vorbei mit einem jungen Dackel als er näher hin durfte war er wieder ruhig... Wichtig.... die Vorbesitzer kennen dieses Bellproblem bereits, umzugsstress also wahrscheinlich nicht die alleinige Ursache... Habt ihr Tipps oder vielleicht eine Ahnung was das ist? Ja wir wissen es ist ein Wachhund, und "Meldungsbellen" stört uns auch überhaupt nicht aber er steigert sich richtig rein was für ihn auch nur stress ist... Wir haben von den Snacks von Mammly gehört gegen innere unruhe hat damit jemand Erfahrungen?
 
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Sonja
6. Jan. 21:05
Ich würde mich msl in den Hundeschulen umhören ob die "Socialwalks" anbieten, und daran teilnehmen. Bei einem guten trainer werdet ihr herausfinden woran es liegt das er bellt, also was der trigger ist...und könnt daran arbeiten.. Aus der Ferne kann die niemand tipps geben ,weil wir ja nicht dabei sind und es an allen möglichen liegen kann z.B. unsicherheit,stress (positiv oder negativ) , übnermut, freude, pubertäres macho gehabe.....etc um nur einige wenige .ögliche ursachen aufzuzählen .... 🤗. Ausserden gehöreb Spitze ( egal welche grösse) ja zu den bellfreudigeren Rassen...
 
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Kassandra
6. Jan. 21:08
Spitze sind Wachhunde und stark optisch orientiert! Sie scannen Ihre Umgebung und bemerken jede kleine Veränderung. Außerdem melden Sie natürlich und sind auch manchmal ganz schön gesprächig. Als der erste Schnee fiel haben meine ihren ersten Schneemann gesehen der plötzlich auf dem Deich rum stand. Der wurde erstmal gescannt, dann wurde kräftig gescharrt und geknurrt nachdem das Ding sich einfach nicht bewegen wollte sind sie hingegangen und haben ihn eingehend untersucht. Seitdem gehen Sie so an dem vorbei. Ich rate dir erstens deinen Spitz ernst zu nehmen und wenn er sich eingewöhnt hat und sich stärker an die orientiert wirst du es auch leichter haben. Was auf jeden Fall hilft es sich mit dem Hund hinzusetzen und die Umgebung zu beobachten, je mehr er kennt desto weniger wird er bellen. Spitze und vermutlich auch deren Mischlinge sind sehr personenbezogen darum solltest du zu Beginn vor allen Dingen darauf achten eine gute Bindung mit ihm zu bekommen. Das kann aber etwas dauern denn sie sind zwar treu wie Gold aber manchmal auch etwas eigen und Veränderungen bei der Bezugsperson können Sie schon durcheinander bringen. Er wird sicherlich einige Wochen brauchen um sich zu ordnen und zu wissen wo er jetzt hingehört. Es sind sehr intelligente Hunde und darum brauchen Sie nicht nur Spaziergänge und Bewegung sondern auch geistige Beschäftigung.
Danke für den beispielhaften Einblick und Rat😊 ist schön von Spitz "Haltern" zu hören😊 Geistige Beschäftigung bekommt er natürlich da achten wir von anfang an drauf😊 zum Ende jeden Tages ist er ordentlich ausgepowert und will nur noch schlafen😊
 
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Kassandra
6. Jan. 21:08
Ich würde mich msl in den Hundeschulen umhören ob die "Socialwalks" anbieten, und daran teilnehmen. Bei einem guten trainer werdet ihr herausfinden woran es liegt das er bellt, also was der trigger ist...und könnt daran arbeiten.. Aus der Ferne kann die niemand tipps geben ,weil wir ja nicht dabei sind und es an allen möglichen liegen kann z.B. unsicherheit,stress (positiv oder negativ) , übnermut, freude, pubertäres macho gehabe.....etc um nur einige wenige .ögliche ursachen aufzuzählen .... 🤗. Ausserden gehöreb Spitze ( egal welche grösse) ja zu den bellfreudigeren Rassen...
Da werde ich mich mal nach der eingewöhnung umhören😊👍🏻 danke
 
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Sonja
6. Jan. 21:27
Spitze sind Wachhunde und stark optisch orientiert! Sie scannen Ihre Umgebung und bemerken jede kleine Veränderung. Außerdem melden Sie natürlich und sind auch manchmal ganz schön gesprächig. Als der erste Schnee fiel haben meine ihren ersten Schneemann gesehen der plötzlich auf dem Deich rum stand. Der wurde erstmal gescannt, dann wurde kräftig gescharrt und geknurrt nachdem das Ding sich einfach nicht bewegen wollte sind sie hingegangen und haben ihn eingehend untersucht. Seitdem gehen Sie so an dem vorbei. Ich rate dir erstens deinen Spitz ernst zu nehmen und wenn er sich eingewöhnt hat und sich stärker an die orientiert wirst du es auch leichter haben. Was auf jeden Fall hilft es sich mit dem Hund hinzusetzen und die Umgebung zu beobachten, je mehr er kennt desto weniger wird er bellen. Spitze und vermutlich auch deren Mischlinge sind sehr personenbezogen darum solltest du zu Beginn vor allen Dingen darauf achten eine gute Bindung mit ihm zu bekommen. Das kann aber etwas dauern denn sie sind zwar treu wie Gold aber manchmal auch etwas eigen und Veränderungen bei der Bezugsperson können Sie schon durcheinander bringen. Er wird sicherlich einige Wochen brauchen um sich zu ordnen und zu wissen wo er jetzt hingehört. Es sind sehr intelligente Hunde und darum brauchen Sie nicht nur Spaziergänge und Bewegung sondern auch geistige Beschäftigung.
Ja die "scanner Hunde" und die Schneemänner🤣. Ich hab auch so einen "Scanner", zwar ist er dabei leise aber wenn Körpersprache (und seine kommunikation damit) krach machen würde, müsste ich mir bei vielen Situationen die Ohren zuhalten...😆..wie du schon geschrieben hast, zusammen beobachen, etwas kennenlernen, erkunden hilft oft viel ( ist sozusagen eine Fom des "Rudellebens") und kann ausserdem die Bindung stärken....😉
 
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Kassandra
6. Jan. 21:30
Ja die "scanner Hunde" und die Schneemänner🤣. Ich hab auch so einen "Scanner", zwar ist er dabei leise aber wenn Körpersprache (und seine kommunikation damit) krach machen würde, müsste ich mir bei vielen Situationen die Ohren zuhalten...😆..wie du schon geschrieben hast, zusammen beobachen, etwas kennenlernen, erkunden hilft oft viel ( ist sozusagen eine Fom des "Rudellebens") und kann ausserdem die Bindung stärken....😉
Sehr hübscher Vierbeiner den ihr da habt😊👍🏻 es ist leider nur bei uns schwierig was kennenlernen angeht da er ja die Probleme mit zb anderen Hunden hat und kein Vierbeiner lässt einen Hund der so auftritt an seinen ran leider.... verübeln kann ich es keinen bei dem was man ständig hört wo Besitzer sagen der tut nichts und geht dann auf andere Hunde los, allerdings doof für die Hunde die tatsächlich nichts tun😐
 
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Carola
6. Jan. 21:42
Ja die "scanner Hunde" und die Schneemänner🤣. Ich hab auch so einen "Scanner", zwar ist er dabei leise aber wenn Körpersprache (und seine kommunikation damit) krach machen würde, müsste ich mir bei vielen Situationen die Ohren zuhalten...😆..wie du schon geschrieben hast, zusammen beobachen, etwas kennenlernen, erkunden hilft oft viel ( ist sozusagen eine Fom des "Rudellebens") und kann ausserdem die Bindung stärken....😉
Das beobachten gehört beim spitz einfach dazu. Früher hieß diese Rasse Mistbeller. Die saßen nämlich oben auf dem Misthaufen oder einem anderen erhöhten Punkt und beobachteten ihre Umgebung, sobald sich was bewegte oder anders war machten sie Krach. Das war neben der Ratten und Mäusejagd ihre Aufgabe und dafür wurden sie gezüchtet.
Sie sind sozusagen laufende Alarmanlagen mit Außensensor und Pelz. Also muss man ihnen beibringen dass sie zwar aufpassen und melden soll das aber wildes Gekläffe unerwünscht ist.
 
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Sonja
7. Jan. 08:19
Sehr hübscher Vierbeiner den ihr da habt😊👍🏻 es ist leider nur bei uns schwierig was kennenlernen angeht da er ja die Probleme mit zb anderen Hunden hat und kein Vierbeiner lässt einen Hund der so auftritt an seinen ran leider.... verübeln kann ich es keinen bei dem was man ständig hört wo Besitzer sagen der tut nichts und geht dann auf andere Hunde los, allerdings doof für die Hunde die tatsächlich nichts tun😐
Also wenn man seinen und den anderen Hund lesen kann ist es ja kaum "Gefahr" das die " plötzlich aufeinander losgehen" ....🤗... ein souveräner gut sozialisierter "althund" nimmt "jungspund-pöbler" auch nicht wiklich "erst" (also als Konkurent resp. Gefahr war) , und wehrt sich auch nicht wirklich.... ja er gibt dann vielleicht "Laut" zurück oder knurrt ( warnknurren) auch mal....aber das gehört ( meiner Meinung )zur ganz normalen Hundekommunikation . 🤗.... Leider gibt es viele HH , die sowas bereits " aufeinander losgehen" bezeichnen/sehen ( auch hier auf Dogorama oder draussen ).... und unterbinden/blocke sp ein normales verhalten sofort.....aber genau das kann das "Problem" verstärken und es kann dann eben auf ein "echtes aufeinander losgehen" ( also mit beschädigungsabasicht) hinauslaufen.....🥴 eben weil der/die Hunde es nie richtig lernen konnten/durften auch mal etwas "ruppiger/direkter" zu kommunizieren.....
 
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Vincent
7. Jan. 08:25
Meiner hat als er noch klein jedes Mahl wenn er einen anderen Hund gesehen hat wie am spieß zu schreien weil er unbedingt hin wollte. Wenn er so reagiert hat durfte er nicht hin und wir haben gewartet bis er sich wieder beruhigt hat
 
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Sonja
7. Jan. 08:31
Das beobachten gehört beim spitz einfach dazu. Früher hieß diese Rasse Mistbeller. Die saßen nämlich oben auf dem Misthaufen oder einem anderen erhöhten Punkt und beobachteten ihre Umgebung, sobald sich was bewegte oder anders war machten sie Krach. Das war neben der Ratten und Mäusejagd ihre Aufgabe und dafür wurden sie gezüchtet. Sie sind sozusagen laufende Alarmanlagen mit Außensensor und Pelz. Also muss man ihnen beibringen dass sie zwar aufpassen und melden soll das aber wildes Gekläffe unerwünscht ist.
Ich glaube das gehört mehr oder weniger zu allen "eigenständigen" Rassen....man hat die ja u.A. ursprünglich dafür gezüchtet. Man will/wollte ja einen "Helfer" ,der eigeständig was entdeckt meldet so das der Mensch ufmerksam wird und dann "entscheidet" ob "Gefahr" und/oder Aufmerksamkeit nötig ist...😉
 
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Kassandra
7. Jan. 08:35
Also wenn man seinen und den anderen Hund lesen kann ist es ja kaum "Gefahr" das die " plötzlich aufeinander losgehen" ....🤗... ein souveräner gut sozialisierter "althund" nimmt "jungspund-pöbler" auch nicht wiklich "erst" (also als Konkurent resp. Gefahr war) , und wehrt sich auch nicht wirklich.... ja er gibt dann vielleicht "Laut" zurück oder knurrt ( warnknurren) auch mal....aber das gehört ( meiner Meinung )zur ganz normalen Hundekommunikation . 🤗.... Leider gibt es viele HH , die sowas bereits " aufeinander losgehen" bezeichnen/sehen ( auch hier auf Dogorama oder draussen ).... und unterbinden/blocke sp ein normales verhalten sofort.....aber genau das kann das "Problem" verstärken und es kann dann eben auf ein "echtes aufeinander losgehen" ( also mit beschädigungsabasicht) hinauslaufen.....🥴 eben weil der/die Hunde es nie richtig lernen konnten/durften auch mal etwas "ruppiger/direkter" zu kommunizieren.....
Ja das stimmt tatsächlich, ich stehe aktuell hier mit Hundebesitzern in meiner Umgebung im Kontakt für Hundetreffen um ihn zu zeigen wie harmlos hundebegegnungen sind. Da ich wie gesagt nicht an die Hunde auf der Straße ran komme😊👍🏻