Das ist bei Pepe genauso. Angst vor undefinierten, spontanen und sporadischen Lärmquellen kann man leider nicht direkt angehen und ist eines der schwierigsten Angstthemen überhaupt.
Dh. du kannst nur "drumherum" alles optimieren. Also versuche die Bindung/Beziehung/Vertrauen/Selbstbewusstsein zu optimieren/aufbauen, tolle stressfreie Erlebnisse mit dir ermöglichen, alles herausbekommen, was er richtig richtig gerne hat und das dann regelmäßig mit ihm machen.
Wenn er Spaß am Tricksen hat, bringe ihm allen Blödsinn bei, der dir einfällt.
Sehr gut hilft, wenn ein singuläres Lärmereignis aufgetreten ist, dieses zu benennen, als zB: "Ich habe es auch gehört, war nur eine Autotür".
Bei Durchzug alles sichern und bei erwartbarem Lärm, zB. Gewitter, setze ihm Ohrschützer auf. (langsam auftrainieren wie einen Maulkorb). Pepe liebt seine Ohrschützer.
Den Tipp mit der zwanghaften Einschränkung, würde ich nicht weiter verfolgen, wenn er es nicht freiwillig annimmt, es gibt Hunde, denen gibt Eingrenzung Sicherheit, andere brauchen das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
Ich begrenze immer den Raum, also mache die Türen zu, damit er nicht im ganzen Haus rumläuft und immer nur 2 Sek. irgendwo verbleibt.
Wünsche dir viel Erfolg, das wird ein langer Weg.
Und ach ja, 100 % sicherstellen, dass er keine Schmerzen hat.