Ich glaube garnicht, dass die Box an sich der große Trigger ist.
Sie wurde im offenen Kofferraum transportiert und war ja bei uns anfangs auf der Rückbank. Da ging es ihr genauso schlecht. Aber vielleicht hilft ihr ja der Blickkontakt zu mir und die Kurven sind vielleicht auch weniger stark, wenn sie vorne sitzt. Versuchen kann ich es ja mal.
Bevor die Box ins Auto kam, hat sie schon ihr Futter in der Box gefressen, bei offener Tür. Immerhin das.
Futter oder Kaustangerl im Auto nimmt sie aber leider garnicht an.
Ich werde jetzt folgendes machen:
Sie vorne im ausgelegten Fußraum mitnehmen.
Sie schon die letzten Meter ins Auto tragen.
Außen ans Auto immer weiter positiv annähern.
Fahrten vermeiden.
Beim Aussteigen ein super Leckerli anbieten.
Danke für eure Tipps!
Was ich darüber denke, sämtliche Kommunikation (einfrieren, meiden, ausweichen), dass sie auf keinen Fall noch einmal diese Situation möchte, in der es ihr körperlich (!) einfach echt mies geht zu ignorieren und sie nun sogar noch in den Ort des Grauens zu tragen, habe ich ja bereits geschrieben. (Hat hier jemand schonmal unter Reiseübelkeit gelitten?)
Ich verstehe die Einschränkungen durch ein solches Problem, und ob das rechtfertigt, dass man, weil es bei anderen ja auch irgendwie durch ein Auswachsen des Hundes oder sonstige Ursachen oder sogar homöopathischer Kügelchen oder Sprays besser geworden ist, dem Hund ein faires, klar aufgebautes Training verweigert, das muss und darf natürlich jeder selber entscheiden.
Ein kleiner Tipp aber noch: Wenn das aussteigen belohnt wird, wird das Aussteigen belohnt, also quasi das Ende der Tortour. Das ist lerntheoretisch genauso sinnvoll, wie beim Maulkorb Training das Ausziehen des Maulkorbs zu belohnen.