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Verfasser
Olivia
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Anzahl der Antworten 38
zuletzt 10. März

Campingurlaub (Zelten) alleine mit Hund - und die Autofahrt bis dahin

Hallo zusammen! Ich habe vor, mit meiner Hündin diesen oder nächsten Sommer einen oder mehrere Campingplätze (zum Zelten, kein Camper/Wohnwagen) aufzusuchen. Bisher sind wir immer noch mit anderen Personen verreist, das wäre unsere erste längere Reise zu zweit. Und da tauchen auch schon einige Fragen auf, die bei mir zu etwas Kopfzerbrechen führen. Vielleicht können Personen, die ähnliche Reisen unternommen haben, ihre Erfahrungen teilen? Das würde mich sehr freuen! 1. Wie handhabt ihr (menschliche) Toilettengänge bei längeren Autofahrten (länger als 5 Stunden) mit Hund bei Hitze? Habe da noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Meine Hündin währenddessen irgendwo draußen unbeaufsichtigt anzubinden kommt für mich absolut nicht in Frage. Bei sommerlichen Temperaturen kann ich sie auch auf keinen Fall im Auto lassen. Die Lösung, die ich mir überlegt habe, war, einfach extrem früh (3/4 Uhr morgens loszufahren), sodass ich die Toilettenpause auf 6/7 Uhr timen kann, wenn es noch nicht heiß ist und sie dann eben im Auto lasse. Die Fahrt zum Ziel beträgt 11 Stunden, da würde ich die Fahrt einfach auf 2 Tage aufteilen und an beiden früh starten. Meines Wissens sind ja Hunde bei Sanifair/an Tankstellen nicht erlaubt. Und diese kostenlosen Toilettenhäuschen sind meistens in solch einem unhygienischen Zustand, dass ich meine Hündin dort nicht über den Boden laufen lassen möchte. 2. Ähnliches Thema: wo ist euer Hund untergebracht, wenn ihr auf dem Campingplatz mal auf Toilette oder duschen müsst? Der Campingplatz ist bereits bekannt und die Klientel ist sehr entspannt und freundlich, dennoch würde ich mich irgendwie nicht trauen, sie alleine im Zelt zu lassen. Sie kennt das Zelten bereits gut und kann auch locker paar Minuten alleine drin sein. Wenn ich dusche wären es dann aber schon so 15-20min alleine, da hätte ich Sorge, dass sie anfängt, zu „singen“. Vor dem Sanitätsgebäude anbinden kommt für mich auch hier nicht in Frage. Bisher habe ich überlegt, dann eben spät abends zu duschen, wenn es dunkel ist und sie für die Zeit ins Auto zu packen. Auf Toilette werde ich nun ja leider auch tagsüber müssen, da ist das Auto hitzebedingt auch keine Option mehr. Vermutlich würde ich sie da eher im Zelt lassen, das kann ich in den Schatten stellen. Oder bittet man da einfach die Nachbarn, kurz auf den Hund aufzupassen? Will aber ungerne jemanden mehrmals am Tag und dann noch mehrere Tage am Stück damit nerven. Ist jetzt ziemlich lang geworden, daher schonmal danke an diejenigen, die es bis hierhin überhaupt geschafft haben 😄 Freue mich über Erfahrungsberichte und Tipps. Vielleicht zerdenke ich das auch zu sehr, ich hätte allerdings überhaupt keine Lust, vor Ort plötzlich mit den Problemen konfrontiert zu sein, ohne mir Lösungen überlegt zu haben. LG Olivia
 
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Kati
Beliebteste Antwort
5. März 20:47
Also ich kann nur zu 1) was sagen, da ich das Problem ebenfalls auf Dienstreise habe: er bleibt im Auto. Du suchst dir einen Platz im Schatten, hast eh die Klimaanlage beim Fahren laufen und servierst noch Wasser bevor du schnell die 5 min auf Klo gehst.
Ich habe Lüfter an der Box im Kofferraum, einen DoggyFresh (einfach Google fragen) und die Lüftung für hinten ist so kalt wie möglich/nötig gestellt und das ganze wird durch ein Bluetooth Thermometer kontrolliert. Bei gut durchgekühltem Auto steigt die Temperatur in den 5 min nicht so stark an.

Alternativ: Box abschließen und Kofferraum plus Fenster einen Spalt offen lassen für Durchzug. Ganz auf lasse ich nicht mehr, nachdem ich mal eine ganze Raststätte zusammengebrüllt habe, weil irgendwer sein Kind den knurrenden Schäferhund in meinem Auto unbedingt streicheln lassen wollte. Ganz tolle Idee bei einem DSH allein im Auto🤦‍♀️
Alternative 2 (und die sollte man wahrscheinlich nicht öffentlich schreiben): nächste Ausfahrt mit Wald wählen 😉

Und das Duschen würde ich auch über die Autobox lösen und eben Morgens, wenn es kühl ist duschen gehen.
 
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Kati
5. März 20:47
Also ich kann nur zu 1) was sagen, da ich das Problem ebenfalls auf Dienstreise habe: er bleibt im Auto. Du suchst dir einen Platz im Schatten, hast eh die Klimaanlage beim Fahren laufen und servierst noch Wasser bevor du schnell die 5 min auf Klo gehst.
Ich habe Lüfter an der Box im Kofferraum, einen DoggyFresh (einfach Google fragen) und die Lüftung für hinten ist so kalt wie möglich/nötig gestellt und das ganze wird durch ein Bluetooth Thermometer kontrolliert. Bei gut durchgekühltem Auto steigt die Temperatur in den 5 min nicht so stark an.

Alternativ: Box abschließen und Kofferraum plus Fenster einen Spalt offen lassen für Durchzug. Ganz auf lasse ich nicht mehr, nachdem ich mal eine ganze Raststätte zusammengebrüllt habe, weil irgendwer sein Kind den knurrenden Schäferhund in meinem Auto unbedingt streicheln lassen wollte. Ganz tolle Idee bei einem DSH allein im Auto🤦‍♀️
Alternative 2 (und die sollte man wahrscheinlich nicht öffentlich schreiben): nächste Ausfahrt mit Wald wählen 😉

Und das Duschen würde ich auch über die Autobox lösen und eben Morgens, wenn es kühl ist duschen gehen.
 
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Marianne
5. März 20:53
Hallo, über solche Fragen habe ich mir auch schon öfters Gedanken gemacht.

Zu Punkt 1
Wenn der Wagen durch Klimaanlage gut runter gekühlt ist, ist ein kurzes warten im Auto, wenn es im Schatten steht vielleicht möglich.
Oder den Hund ins Klo mitnehmen.

Zu Punkt 2
Das Warten am Zelt, am Auto trainieren.
Zelt und Auto würde ich möglichst so hinstellen das dein Hund geschützt ist,
z.B. Auto rückwärts zum Zelt parken, Hund am Auto fest machen.
So habe ich es mit meiner Blonden gemacht. Ich habe noch zusätzlich ein Warnschild ans Auto gemacht, "Achtung Wachhund" war bei uns sinnvoll.
 
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Peter
5. März 21:02
Kann nur zu 1 was sagen
Ähnlich wie Kati und Marianne, Klimaanlage an und alle 1,5 Stunde Pause.
Ich geh dann mit Django kurz ne Runde und pack ihn wieder innen Kofferraum wie auffem Bild
 
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Kati
5. März 21:08
Hallo, über solche Fragen habe ich mir auch schon öfters Gedanken gemacht. Zu Punkt 1 Wenn der Wagen durch Klimaanlage gut runter gekühlt ist, ist ein kurzes warten im Auto, wenn es im Schatten steht vielleicht möglich. Oder den Hund ins Klo mitnehmen. Zu Punkt 2 Das Warten am Zelt, am Auto trainieren. Zelt und Auto würde ich möglichst so hinstellen das dein Hund geschützt ist, z.B. Auto rückwärts zum Zelt parken, Hund am Auto fest machen. So habe ich es mit meiner Blonden gemacht. Ich habe noch zusätzlich ein Warnschild ans Auto gemacht, "Achtung Wachhund" war bei uns sinnvoll.
Ich bin zugegeben sehr vorsichtig geworden meinen Hund unbeobachtet, aber nicht vor menschlichem Zugriff geschützt irgendwo zu lassen. Die Menschheit verlernt Hunde zu lesen, verliert aber auch den gesunden Respekt/Menschenverstand.
Da wird ohne Hemmungen an Hunde gegangen und wenn einen dann der Zahn auch nur streift oder die dreckige Pfote auf dem Shirt landet haben wir das Theater...
 
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Marianne
5. März 21:18
Ich bin zugegeben sehr vorsichtig geworden meinen Hund unbeobachtet, aber nicht vor menschlichem Zugriff geschützt irgendwo zu lassen. Die Menschheit verlernt Hunde zu lesen, verliert aber auch den gesunden Respekt/Menschenverstand. Da wird ohne Hemmungen an Hunde gegangen und wenn einen dann der Zahn auch nur streift oder die dreckige Pfote auf dem Shirt landet haben wir das Theater...
Bei meiner jetzigen Hündin, währe ich da auch sehr vorsichtig.
Aber Asta hatte schnell allen um sich gezeigt sie möchte ihre Ruhe.
Der Maulkorb, sichtbar aufgehängt hatte auch immer eine gute Wirkung.
 
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Karin
5. März 21:42
Habe zwar keine praktische Zelterfahrung aber ich würde
Zu 1) für eine reine Toi-Pause ob Raststätte oder Rastplatz mit WC bleibt der Hund im Auto. Alle Fenster einen Spalt auf und Hund eine Schüssel Wasser hinstellen (eher für die Passanten). Alternativ eine kleine Gassirunde mit Wald nutzen. Das sehe ich insgesamt als ein geringeres Problem, egal wann du losfährst.
Zu 2) Hund an Box gewöhnen und somit auch ans Alleine bleiben. Box im Zelt. Wann immer du dann weg musst (Dusche, Toi oder Essen holen) Hund in die Box. Du kannst ja eine Kamera mitnehmen, die mit einem mobilen InternetZugang funktioniert und über das Handy Hund im Blick zu haben.
In keinem Fall irgendwo anbinden.
 
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Gislinde
5. März 21:54
Wir sind sehr sehr viel mit dem Wohnmobil unterwegs. Wir fahren entweder in die Nacht rein oder morgens Abfahrt so um 3 Uhr. Da ist es dunkel und der Hund schläft und braucht dann auch nichts zu fressen. Tagsüber Gassi alle 150 km und nur zu trinken. Futter gibt's erst am Ziel.
Zelten mit Hund ist da schon schwieriger. Wenn man denn Hund absolut vertrauen kann, spricht nichts dagegen. Aber am Campingplatz haben viel einen Hund dabei. Was passiert wenn vor dem Zelt ein anderer Hund vorbei kommt? Kannst du garantieren das dein Hund stille im Zelt ausharrt und geduldig auf dich wartet?
Im Wohnwagen oder Wohnmobil kein Problem. Da kann er zum Fenster rausgucken und auch mal bellen. Hast du dir mal überlegt einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil zu mieten
Übrigens unser Hund liebt das Wohnmobil und würde am liebsten darin dauerhaft wohnen🤭
 
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Steffi
6. März 12:39
Hallo, es gibt auch die Möglichkeit, auf privatem Gelände, Höfen etc. zu zelten und verschiedene Anbieter / Plattformen dazu. Zum Teil besser für Wohnmobile, da ohne Sanitärangebot, z.T. mit. Ist ggf. entspannter Allein mit Hund.
 
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Mara
6. März 12:53
Zu Punkt 1) kann ich sagen, dass ich meinen Hund schon öfter auf Raststätten einfach mit auf Toilette genommen habe, obwohl es offiziell nicht erlaubt war, wenn man vorher fragt, geht das oft. Einmal wurde mir auch von Personal aktiv angeboten den Hund mitzunehmen, trotz Verbotsschild. Oft ist das Personal an Raststätten da kulant, es geht ja eher darum, dass Hunde nicht in die Shops mit den Lebensmitteln kommen.
 
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Katharina
6. März 13:05
Hallo Olivia, auf dem Campingplatz findet man immer nette Menschen, die auf den Hund aufpassen, während man duschen geht.
Für unterwegs fällt mir leider nichts ein, außer, dass ich meine Hündin mitnehmen und anschließend die Pfoten saubermachen würde. Im Ausland würde ich Hund niemals allein im Auto lassen. Da bin ich eher ängstlich ...
LG, Katharina