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Dogorama
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heute 14:42

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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René
29. Sept. 13:21
Warum mir es geht doch hier um das Sozialverhalten vom Hund und dieses hat unter den Hunden nicht immer was mit dem Halter zu tun klar kann der vieles dafür tun das es nicht zu übermäßigen auseinander Setzungen kommt Aber ich denke das immer mindestens zwei dazu gehören wenn es dazu kommt. Einer der diese provoziert und der andere der darauf eingeht. Klar sollte man der Provokation wenn möglich aus dem Weg gehen, aber damit ist dann doch die eigene Freiheit irgendwo doch eingeschränkt. Ist jetzt mein Soziales denken verkehrt.
Ich mag große Hunde. Leider macht nur einmal treten meinen kleinen Hund kaputt. 😥 Deshalb bin ich für die Trennung von Groß und Klein. Bin allerdings der Meinung, dass hier die ganzen Diskussionen sehr überflüssig sind.
 
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Tanja
29. Sept. 13:25
Warum mir es geht doch hier um das Sozialverhalten vom Hund und dieses hat unter den Hunden nicht immer was mit dem Halter zu tun klar kann der vieles dafür tun das es nicht zu übermäßigen auseinander Setzungen kommt Aber ich denke das immer mindestens zwei dazu gehören wenn es dazu kommt. Einer der diese provoziert und der andere der darauf eingeht. Klar sollte man der Provokation wenn möglich aus dem Weg gehen, aber damit ist dann doch die eigene Freiheit irgendwo doch eingeschränkt. Ist jetzt mein Soziales denken verkehrt.
Nein, es geht um Gefahren für zierliche und kleine Hunde auf Freilaufflächen und ob es aufgrund des Kräfteungleichgewichts nicht besser wäre, separate Flächen zu ermöglichen, damit möglichst viele sozialverträgliche Hunde die Möglichkeit auf Freilauf, Spiel und Spaß haben. Lies mal den Verlauf, da geht es um diese Problematik in erster Linie. So hab ich das zumindest verstanden.
 
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Christa
29. Sept. 13:42
Ich bin der Meinung, dass die Beurteilung, ob ein Hund auf eine Freilauffläche darf oder nicht, in der Verantwortung des jeweiligen Hundehalters liegt. Nur er kann seinen Hund einschätzen (sollte es können!!!), weiß, ob von dem Hund eine Gefahr für andere ausgehen könnte und sollte entsprechend umsichtig handeln. Im Zweifelsfalle müsste er sich von diesem Angebot sonst von sich aus eher fernhalten.
Ich sehe das genauso. Gehe seit 7 Jahren auf einen Hundefreilaufplatz und da sind groß und klein. Wenn zwei Hunde sich absolut nicht "riechen" können, gibt es Absprachen, wenn der eine kommt geht der andere und das funktioniert einwandfrei!
 
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Maya
29. Sept. 14:45
Nein, es geht um Gefahren für zierliche und kleine Hunde auf Freilaufflächen und ob es aufgrund des Kräfteungleichgewichts nicht besser wäre, separate Flächen zu ermöglichen, damit möglichst viele sozialverträgliche Hunde die Möglichkeit auf Freilauf, Spiel und Spaß haben. Lies mal den Verlauf, da geht es um diese Problematik in erster Linie. So hab ich das zumindest verstanden.
Ich habe es genauso verstanden und bei uns im Hundeverein gibt es eine extra Gruppe für kleine Hunde, die an bestimmten Tagen stattfindet. Dann ist der Hundeplatz reserviert für die Kleinen.
 
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Andrea
29. Sept. 16:55
Mit Verlaub, diese Frage und darüber überhaupt einen Gedanken zu verschwenden ist völlig absurd. Abgesehen davon, dass die Kleinen eh meist auf dem Arm getragen werden, liegt das Grundübel in der Erziehung aller Hunde. Die allermeisten Halter/innen haben davon NULL Ahnung. Das deckt sich auch mit der Erfahrung die wir gerade machen, nämlich dass viele Campingplatzbetreiber auf Hundeverbot umstellen. Und wenn ich mich hier auf dem noch Hunde-Campingplatz umsehe und vor allem -höre … ich kann’s verstehen …. Diejenigen mit erzogenen Hunden leiden dann darunter.
Was hat denn die Erziehung des Hundes mit dem Verhalten der Hunde untereinander zu tun? Die Hunde kommunizieren untereinander sehr klar, das Problem liegt am Halter, der die Hundesprache nicht versteht und falsch reagiert, das hat nichts mit Erziehung zu tun 🤦🏻‍♀️
 
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Kati
29. Sept. 16:55
Ehrlich gesagt kann ich diese ganzen Diskussionen überhaupt nicht verstehen. Was spricht denn nun wirklich gegen die Möglichkeit einer Alternative, die doch keiner nutzen m u s s, wenn er nicht mag? Letzten Endes wollen doch alle nur das Beste für ihren Hund. Der Rest ist nicht zielführend.
 
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Mi
29. Sept. 17:08
Wenn ich beobachte, wie viele (nicht alle) großen Hunde mit meinem kleinen Hund umgehen, dann definitiv ja. Unzählige Male musste ich ihm helfen, weil die ach so Sozialen großen Hunden jegliches Beschwichtigen oder defensive Verhalten meines Hundes ignorieren und ihn weiter bedrängen, jagen, beißen oder in Nacken packen und schütteln. Hier gibts nur noch zu ausgewählten großen Hunden Kontakt. Bei kleinen/mittelgroßen Hunden haben wir selten Probleme. Ich hab keine Lust mehr wegen unfähigen Großhundebesitzern meinen Hund beim Tierarzt flicken zu lassen. Oder ihm wieder zeigen zu müssen, dass nicht alle großen Hunde blöd sind.
 
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Christa
29. Sept. 17:20
Wenn ich beobachte, wie viele (nicht alle) großen Hunde mit meinem kleinen Hund umgehen, dann definitiv ja. Unzählige Male musste ich ihm helfen, weil die ach so Sozialen großen Hunden jegliches Beschwichtigen oder defensive Verhalten meines Hundes ignorieren und ihn weiter bedrängen, jagen, beißen oder in Nacken packen und schütteln. Hier gibts nur noch zu ausgewählten großen Hunden Kontakt. Bei kleinen/mittelgroßen Hunden haben wir selten Probleme. Ich hab keine Lust mehr wegen unfähigen Großhundebesitzern meinen Hund beim Tierarzt flicken zu lassen. Oder ihm wieder zeigen zu müssen, dass nicht alle großen Hunde blöd sind.
Also so pauschal "unfähige Großhundebesitzer" zu sagen finde ich jetzt auch nicht gerade okay...
 
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Mi
29. Sept. 17:40
Also so pauschal "unfähige Großhundebesitzer" zu sagen finde ich jetzt auch nicht gerade okay...
Ich habe nicht geschrieben, dass alle unfähig sind. Von denen die wir bisher getroffen haben waren es die Meisten.
Wer 0,0 die Kommunikation seines Hundes erkennt, der sollte sich bemühen das Verhalten von Hunden lesen zu lernen. Aber es wird viel lieber „der tut nix“ gebrüllt und gelacht, während ich mal wieder einen großen Hund von meinem runter holen muss. Genau das ist Unfähigkeit.
 
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Tanja
29. Sept. 17:47
Wenn ich beobachte, wie viele (nicht alle) großen Hunde mit meinem kleinen Hund umgehen, dann definitiv ja. Unzählige Male musste ich ihm helfen, weil die ach so Sozialen großen Hunden jegliches Beschwichtigen oder defensive Verhalten meines Hundes ignorieren und ihn weiter bedrängen, jagen, beißen oder in Nacken packen und schütteln. Hier gibts nur noch zu ausgewählten großen Hunden Kontakt. Bei kleinen/mittelgroßen Hunden haben wir selten Probleme. Ich hab keine Lust mehr wegen unfähigen Großhundebesitzern meinen Hund beim Tierarzt flicken zu lassen. Oder ihm wieder zeigen zu müssen, dass nicht alle großen Hunde blöd sind.
Ich habe was gegen Vorurteile. Das ist doch kontraproduktiv diese Hetze klein-gegen-groß, groß-gegen-klein! Und sie ist auch nicht gerechtfertigt! Alle Hunde sind liebenswert, auch der des Gegenübers!

Mensch Leute, wenn ihr euch schon so angeht, dann erwartet ihr zu meinem Erstaunen auf einmal ein gesittetes Verhalten bei euren Hunden auf Freilaufflächen???? Sucht doch bitte eher nach einer Lösung! Solche Szenen, wie sie sich wohl den Schilderungen nach tagtäglich abspielen, brauchen nicht sein, sind vermeidbar.