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Julie
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Anzahl der Antworten 5
heute 18:19

Border Collie Mischling richtig auslasten

Meine Kleine Border Collie Mischlingshündin ist zur Zeit sehr gestresst. Sie ist laut DNA-Test "nur" 14% Border Collie aber trotzdem wollte ich mich jetzt mal näher mit den Eigenarten dieser Rasse befassen. Habt ihr Tipps, wie ich sie gut auslasten kann? Wir gehen etwa 2 Stunden am Tag spazieren ansonsten binden wir immer wieder ballspiele, Futterbeutelsuche, intelligenzspielzeuge, zielobjektsuche und unterschiedliche spielzeuge in den Tag ein. Habt ihr tipps speziell zu Aufgaben für Border Collie ?
 
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Lisa-Eileen
Beliebteste Antwort
heute 17:01
Kurze intensive Einheiten, viel Ruhe am Tag dazwischen und nicht ständig bespaßen.
Viele meinen sie müssten viel oder ständig was machen, das lässt sie aber nicht zur Ruhe kommen.
Da sie so sensiebel und reizempfänglich sind brauchen sie viel Ruhe und Zeit zum Verarbeiten.
Viel Qualität statt viel Quantität.
Zum Vergleich: mit Rocket bin ich so 1,5 Stunden am Tag unterwegs (wegen seinen Körperlichen Problemen, wenn er gesund wär eher 2-3 Stunden).
Morgens/ Vormittags ne Stunde, Abends halbe Stunde Lulu Runde.
Alle 3 Tage fahren wir die Stunde Fahrrad (lockeres Trabtempo und Schrittpausen zum Lösen abwechselnd alle 100 Meter ca, kein dummes durch die Gegend hetzen) zum Stressabbau, Muskelentspannung, Muskelaufbau.
Ansonsten sind unsere nicht Fahrradrunden relativ langweilig.
Gemütliches Gammeltempo, wenn er frei läuft trabt er mal paar Meter vor und lässt sich wieder zurückfallen oder bleibt mal stehen zum markieren und kommt dann nachgetrabt oder Galloppiert.
Also auch da kein wildes rumballern (Zeichen für Stress wenn der Hund immer auf 180 ist, nicht gut auch wenns viele leider noch für normal halten).
Auf unserer Runde machen wir manchmal nichts besonderes, wenns Wetter passt setzen wir uns mal für 10-40 Minuten oder so auf ne Bank, einfach mal alles wirken lassen und verarbeiten.
Da orientier ich mich an ihn wie lang er braucht, das siehst du am Hecheln, wenn er hechelt und die Gegend scannt ist er am Reize verarbeiten, wenn er dann entspannter wird und ruhiger und nicht mehr hechelt, sich bestenfalls sogar ganz ablegt hat er fertig verarbeitet.
Dann bleib ich noch nen Moment sitzen und dann gehen wir iwann normal weiter.
Grad letzteres ist sau wichtig und hat Rocket sehr geholfen draußen mehr entspannt zu sein.
Anfangs musste ich da echt so 1-2 Stunden sitzen.
Später dann nurnoch ne halbe Stunde und mittlerweile teils nur 10 Minuten oder so, je nach Tagesform und Umgebung.
Ansonsten mal unterwegs Zergeln, Dummy Suche oder Leckerlies im Gras suchen.
Das entspannt auch.
Grad wenn dein Hund stressig ist und zu Stress neigt eher beruhigende Sachen machen die das Nervensystem entspannen/ runterfahren wie eben Schnüffelspiele.
Nix was aufputscht.
Dummy usw mach ich aber auch nicht jeden Tag, sondern so alle 2-3 Tage.
Manchmal gibts Zuhause nen Kong oder Intelligenzspielzeug wenn wir draußen nix machen, aber eben auch die Gammeltage zwischendrin.
Wenn deine generell eher gestresst ist, kanns auch sein das sie von dir nicht genug Führung bekommt und sich zu viel für alles verantwortlich fühlt.
Das führt schnell zu Überforderung und ist massiver Stress.
Daran hauptsächlich hings bei uns damals da ich typische Welpenfehler gemacht hab.
Mittlerweile arbeite ich mehr über Räumliche Verwaltung um ihm zu zeigen das er sich entspannen kann und nicht verantwortlich ist, seitdem ist er auch nochmal extrem mehr entspannt und auch nicht mehr reaktiv auf Begegnungen außer bei Endbossen oder wenn er nen schlechten Tag hat noch.
Aber richtig Führung geben und für den Hund ein verlässlicher Führer sein ist halt sehr krass nötig grad bei Hütis wie ich mal wieder selbst gemerkt hab.
Grad unsicheren Hunden tuts gut wenn man voran geht und sie hinten laufen lässt, seit dem ist er viel entspannter und meint auch nicht mehr alles und jeden scannen und regeln zu müssen der uns übern Weg läuft.
Großer Unterschied.
Da muss man echt ein Gefühl für kriegen.
Auch nicht jeden Tag genau das gleiche machen sondern an die Tagesform anpassen wenn mal ein schlechter Tag ist oder auch viel los war vorher ruhig mal ein oder mehrere Gammeltage machen.
Und nicht nur auf den Hund gucken und dich damit eventuell stressen das du ihm gerecht werden müsstest oder so sondern immer auch gucken wie es dir grad geht.
Wenn du nen Scheiß Tag hast dann lass alle 5e grade sein, kein Training und nicht iwie dich zu Beschäftigung zwingen.
Weil Border reagieren sau sensiebel auf dein inneres und kriegen alles mit.
Oft krieg ich nur mit das bei mir innerlich wieder Party ist weil Rocket wieder total übernimmt oder mich nervt... die reagieren auf jede kleinste Schwäche und testen gern.
Deswegen, Augen nicht nur auf den Hund.
 
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Kirsten
heute 16:46
Könnte es womöglich eher ein bisschen zu viel des Guten sein?

Wobei hast du denn das Gefühl, dass es deiner Hündin richtig gut tut und das sie Freude dran hat?
 
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Julie
heute 17:00
Könnte es womöglich eher ein bisschen zu viel des Guten sein? Wobei hast du denn das Gefühl, dass es deiner Hündin richtig gut tut und das sie Freude dran hat?
Also die meiste Freude hat sie definitiv am Ball oder Frisbee spielen
 
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Lisa-Eileen
heute 17:01
Kurze intensive Einheiten, viel Ruhe am Tag dazwischen und nicht ständig bespaßen.
Viele meinen sie müssten viel oder ständig was machen, das lässt sie aber nicht zur Ruhe kommen.
Da sie so sensiebel und reizempfänglich sind brauchen sie viel Ruhe und Zeit zum Verarbeiten.
Viel Qualität statt viel Quantität.
Zum Vergleich: mit Rocket bin ich so 1,5 Stunden am Tag unterwegs (wegen seinen Körperlichen Problemen, wenn er gesund wär eher 2-3 Stunden).
Morgens/ Vormittags ne Stunde, Abends halbe Stunde Lulu Runde.
Alle 3 Tage fahren wir die Stunde Fahrrad (lockeres Trabtempo und Schrittpausen zum Lösen abwechselnd alle 100 Meter ca, kein dummes durch die Gegend hetzen) zum Stressabbau, Muskelentspannung, Muskelaufbau.
Ansonsten sind unsere nicht Fahrradrunden relativ langweilig.
Gemütliches Gammeltempo, wenn er frei läuft trabt er mal paar Meter vor und lässt sich wieder zurückfallen oder bleibt mal stehen zum markieren und kommt dann nachgetrabt oder Galloppiert.
Also auch da kein wildes rumballern (Zeichen für Stress wenn der Hund immer auf 180 ist, nicht gut auch wenns viele leider noch für normal halten).
Auf unserer Runde machen wir manchmal nichts besonderes, wenns Wetter passt setzen wir uns mal für 10-40 Minuten oder so auf ne Bank, einfach mal alles wirken lassen und verarbeiten.
Da orientier ich mich an ihn wie lang er braucht, das siehst du am Hecheln, wenn er hechelt und die Gegend scannt ist er am Reize verarbeiten, wenn er dann entspannter wird und ruhiger und nicht mehr hechelt, sich bestenfalls sogar ganz ablegt hat er fertig verarbeitet.
Dann bleib ich noch nen Moment sitzen und dann gehen wir iwann normal weiter.
Grad letzteres ist sau wichtig und hat Rocket sehr geholfen draußen mehr entspannt zu sein.
Anfangs musste ich da echt so 1-2 Stunden sitzen.
Später dann nurnoch ne halbe Stunde und mittlerweile teils nur 10 Minuten oder so, je nach Tagesform und Umgebung.
Ansonsten mal unterwegs Zergeln, Dummy Suche oder Leckerlies im Gras suchen.
Das entspannt auch.
Grad wenn dein Hund stressig ist und zu Stress neigt eher beruhigende Sachen machen die das Nervensystem entspannen/ runterfahren wie eben Schnüffelspiele.
Nix was aufputscht.
Dummy usw mach ich aber auch nicht jeden Tag, sondern so alle 2-3 Tage.
Manchmal gibts Zuhause nen Kong oder Intelligenzspielzeug wenn wir draußen nix machen, aber eben auch die Gammeltage zwischendrin.
Wenn deine generell eher gestresst ist, kanns auch sein das sie von dir nicht genug Führung bekommt und sich zu viel für alles verantwortlich fühlt.
Das führt schnell zu Überforderung und ist massiver Stress.
Daran hauptsächlich hings bei uns damals da ich typische Welpenfehler gemacht hab.
Mittlerweile arbeite ich mehr über Räumliche Verwaltung um ihm zu zeigen das er sich entspannen kann und nicht verantwortlich ist, seitdem ist er auch nochmal extrem mehr entspannt und auch nicht mehr reaktiv auf Begegnungen außer bei Endbossen oder wenn er nen schlechten Tag hat noch.
Aber richtig Führung geben und für den Hund ein verlässlicher Führer sein ist halt sehr krass nötig grad bei Hütis wie ich mal wieder selbst gemerkt hab.
Grad unsicheren Hunden tuts gut wenn man voran geht und sie hinten laufen lässt, seit dem ist er viel entspannter und meint auch nicht mehr alles und jeden scannen und regeln zu müssen der uns übern Weg läuft.
Großer Unterschied.
Da muss man echt ein Gefühl für kriegen.
Auch nicht jeden Tag genau das gleiche machen sondern an die Tagesform anpassen wenn mal ein schlechter Tag ist oder auch viel los war vorher ruhig mal ein oder mehrere Gammeltage machen.
Und nicht nur auf den Hund gucken und dich damit eventuell stressen das du ihm gerecht werden müsstest oder so sondern immer auch gucken wie es dir grad geht.
Wenn du nen Scheiß Tag hast dann lass alle 5e grade sein, kein Training und nicht iwie dich zu Beschäftigung zwingen.
Weil Border reagieren sau sensiebel auf dein inneres und kriegen alles mit.
Oft krieg ich nur mit das bei mir innerlich wieder Party ist weil Rocket wieder total übernimmt oder mich nervt... die reagieren auf jede kleinste Schwäche und testen gern.
Deswegen, Augen nicht nur auf den Hund.
 
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Carola
heute 18:08
Für ein Border Collie ist Hektik und Bewegung zwischendurch mal ganz lustig aber man sollte den Fokus auf Konzentration legen.
Mit meinem Border Collie-der inzwischen leider verstorben ist- habe ich Dog Dancing gemacht. Das war perfekt für Sie da Bewegung und Konzentration in einem guten Verhältnis standen.
Auch Rally Obedience ist aus meiner Sicht eine gute Sportart für Border Collies
 
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Johanna
heute 18:19
Also die meiste Freude hat sie definitiv am Ball oder Frisbee spielen
Ist die nach Ball und Frisbee denn ruhig? Also müde und glücklich, oder eher aufgedreht und unruhig?

Unsere Hündin liebt auch Ball spielen, puscht sich aber dabei total hoch und das wäre eher kontraproduktiv.

Unsere Hündin ist zwar ein bunter Mix aufs Jagd- und Hütehunden, aber auch eher sensibel und energetisch, für uns ist ruhige Auslastung (Mantrailing, Suchspiele, etc.) ideal und förderlich.