Sebbi hat das ohne Leine gelernt.
Apportieren enthält mehrere Aufgaben.
Entsprechend teilt man das Training in diese Aufgaben auf. Das Tolle daran: Diese Teilaufgaben kann man durchaus als wichtiges Basistraining für weiteres Training sehen oder einfach nur als spannende Beschäftigung anwenden.
Hier mal der Reihe nach die einzelnen Aufgaben eines Apportiervorgangs:
- Von dir weg in eine von dir festgelegte Richtung laufen, bis du sagst, es reicht.
- Einen von dir bestimmten Gegenstand aufnehmen.
- Den Gegenstand im Maul halten, bis du sagst, er soll ihn ablegen oder einfach loslassen.
- Mit dem Gegenstand zu dir kommen.
- Den Gegenstand vor deinen Füßen ablegen oder in deine Hand geben.
Diese Teilschritte kannst du auch wieder aufteilen.
Beispiel – das Schicken:
Wann läuft er los?
- Läuft er bereits los, während du wirfst, oder muss er warten, bis der geworfene Gegenstand liegt – oder im Idealfall erst, wenn du es ihm sagst?
Wie schnell soll er zum Objekt laufen:
- langsam, normal oder schnell? Soll er auf dem Weg anhalten?: Sitz, Platz oder Steh
Du siehst, das kann für euch beide sehr vielseitig und spannend werden.
Muss es aber nicht. Du kannst ihn auch einfach nur stumpf zu seinem Lieblingsspielzeug rennen lassen und ihn mit einer langen Schleppleine einfach zu dir heranziehen.
Früher oder später schnallt er das schon.
Ich verwende lieber zwanglose Strategie, weil sie die Bindung erheblich stärkt und man sich über den kleinsten Teilerfolg wahnsinnig freuen kann. 👍🏼
Viel Erfolg euch beiden beim Ausprobieren! Berichte mal, wie es bei euch vorangeht.
Wenn Du noch weitere Details brauchst, einfach melden😉