Seit dem ersten Böller am Montag 15 Uhr draußen beim Spaziergang dann bei jedem Knall Panik pur. Also nur mit doppelter Sicherung und wenn es dann soweit ist, dass irgendwo geknallt wurde, möglichst kontrolliert nach Hause kommen, was bei 30 kg Hund nicht so einfach ist, der nur wegrennen will.
Zuhause schon über das ganze Jahr Feuerwerksvideos immer wieder und immer lauter werdend abgespielt, das funktioniert gut.
Seit Montag Trazodon-Tabletten.
An Silvester dann auch braunes Rauschen im Schlafzimmer, denn da hat er sich dann nach jedem Knall eine Zeitlang unters Bett gequetscht. Während wir Raclette gegessen haben, kam er doch ins Wohnzimmer rüber.
Kurz vor Mitternacht habe ich ihm seinen Gehörschutz angezogen (zuvor schon geübt) und beruhigend gestreichelt (auch zuvor in ruhigen Situationen ausgiebig geübt).
In Kombination damit, dass dann das tatsächliche Feuerwerk so klingt wie das bisherig geübte aus den Lautsprechern, war es dieses Jahr echt okay.
Nur draußen halt echt ne Katastrophe bei jedem Knall.
Ich versuche schon übers Jahr bei jedem Knall eine positive Verknüpfung mit Leckerlis aufzubauen, das klappt auch, aber Böller sind einfach was anderes.
Einmal versaut als so Deppen in unserer Nähe eine ganze Batterie abgefackelt haben.
Mein Vorschlag wäre daher übers Jahr die Geräusche zu desensibilisieren, braunes Rauschen zusätzlich abspielen und vorab eine beruhigende Routine aufbauen (Stress/Angst vom Körper über die Beine nach unten abstreicheln beispielsweise).
Ggf. ein angstlösendes Medikament vom Tierarzt. (Aber bitte keines bei dem nur der Körper ausgenoggt wird, aber nicht der Kopf!)
Ich wünsche euch ein angenehmeres Silvester 2026/2027.